was gehört in einen Lebenslauf?

Immer wieder sehe und höre ich, dass sich Bewerber schwer tun, abzuschätzen, was sie denn nun in den Lebenslauf schreiben sollen und was nicht!

Die Antwort darauf ist relativ einfach: alles was irgendwie mit der begehrten Stelle zu tun hat!

Die Angabe des Namen der Eltern, der Geschwister und der Ehegatten ist veraltet. Hinsichtlich der Angabe von Religionsbekenntnissen und Staatsangehörigkeiten rate ich dann zu einer Angabe, wenn dies für den Job relevant sein könnte. Wer sich in einer christlich-sozialen Einrichtung bewirbt, ist gut beraten, seine (entsprechende!) Religionszugehörigkeit anzugeben.

Viele Bewerber vergessen, Ihre Erreichbarkeitsdaten anzugeben. Wenn auch die Postadresse mittlerweile nur mehr eine untergeordnete Rolle spielt, sollte sie genannt werden. Jedenfalls wichtig sind aber die email Adresse und noch wichtiger die Telefonnummer. Diese sollte sich auch in einer Kopf- oder Fußzeile wiederfinden.

Wie bereits oftmals erwähnt, ist ein ansprechendes Foto eines der wichtigsten Elemente der Bewerbung. Dieses ist ein Sympathieträger (oder eben nicht!) und sollte daher von einem Professionisten angefertigt werden.

Die optische Aufmachung des Lebenslaufes ist in vielen Teilen reine Geschmacksache. Nichtsdestotrotz sollte jedenfalls darauf geachtet werden, dass das Dokument zum Lesen einlädt. Dies ist nicht der Fall, wenn die Schrift zu klein ist, wenn Absätze vermieden werden und viele verschiedene Formatierungen verwendet werden. Sehr häufig kommt es vor, dass durch Schriftgrößenminimierung und vermiedene Absätze Platz gespart werden soll, weil man schon ach so oft gehört hat, “dass ein Lebenslauf längstens eine Seite aufweisen soll”. Ich rate den Lebenslauf so kurz als möglich zu gestalten. Gleichzeitig liegt auf der Hand, dass eine Karriere, die über mehrere Jahre gedauert hat,  in verschiedenen Firmen und vielleicht auch noch in verschiedenen Ländern stattgefunden hat, nicht auf einer Seite reproduzierbar ist! Wenn ihr Lebenslauf strukturiert aufgebaut ist und ein ansprechendes Gesamtbild aufweist, so wird er im Regelfall – einschließlich eines Deckblattes – zwei bist drei Seiten lang sein.

All jenen, die bisher Projekte bearbeitet haben und für die eine Darstellung derselben wichtig ist, rate ich zum Beifügen einer eigenen “Projektliste”, die an den Lebenslauf angefügt wird.

Ich sehe oft, dass  Bewerber zuerst die Ausbildungen und dann die beruflichen Stationen angeben. Relevant ist aber für den zukünftigen Arbeitgeber, was man als letztes gearbeitet hat und wieviel Erfahrung man bereits erworben hat. Daher sind nach der Angabe der persönlichen Daten Erläuterungen zur Berufserfahrung und dann erst zur Ausbildung zu machen!

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www.dieBuinesscoach.at

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