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Wie man Mitarbeiter motiviert!

Ist die Mitarbeitermotivation hoch, schlägt sich das im Unternehmenserfolg nieder. Dieser Zusammenhang ist auch sicher jeder Führungskraft bekannt. Wodurch aber lassen sich Mitarbeiter am besten motivieren?

Gehaltserhöhung

Glauben Sie, dass eine Gehaltserhöhung Ihre Mitarbeiter motiviert? Ja das tut sie, allerdings nur solange, bis er sich an den Zustand gewöhnt hat und ihn als normal erachtet. Dann wird seine Leistung aber wieder auf das ursprüngliche Maß abfallen.

Dienstfahrzeug

Auch ein Dienstfahrzeug fällt wie das Gehalt unter die sogenannten Hygienefaktoren. Diesen ist gemeinsam, dass sie nur eine Auswirkung auf die Mitarbeitermotivation haben, wenn sie fehlen. Das Vorhandensein eines Fahrzeuges wird also ebenso relativ schnell als Selbstverständlichkeit angesehen und wirkt sich minimal auf die Mitarbeitermotivation aus.

People Value

War früher die Mitarbeiterzufriedenheit schon damit erreichbar, dass die Person einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen bekam, hat sich in Zeiten des härteren Wettbewerbs so einiges geändert.

 “war for Talents”

Der demografische Wandel und die Konkurrenz aus aufstrebenden Wirtschaftsnationen hat in den letzten 20 Jahre dazu geführt, dass die Mitarbeiter anspruchsvoller geworden sind. Sie wollen, dass man Ihnen auf Augenhöhe begegnet und sie haben Ansprüche an ihre Jobs.

Heutzutage reicht es nicht mehr aus, irgend einen Job zu machen. Junge Mitarbeiter wollen sich verwirklichen, wollen Erfolge haben und sich mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Wollen Sie also Ihre Mitarbeiter langfristig motivieren, dann kommen Sie nicht umhin, zu eruieren, was Ihre Mitarbeiter bewegt!

Leidenschaft

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter langfristig motivieren und im Unternehmen halten wollen, müssen Sie herausfinden, was sie interessiert und welche Stärken sie ausleben möchten.

Menschen tun das am liebsten, worin sie am besten sind. Und dort liegen zwangsläufig auch ihre Stärken.

Wenn es Ihnen dann noch gelingt, diese Stärken auch tatsächlich für Ihr Unternehmen einsetzen zu können – (denn was hilft es, wenn Ihr Mitarbeiter am liebsten Computerspiele programmiert, sie aber eine Tischlerwerkstatt führen) – dann werden sich Ihre Mitarbeiter weiterentwickeln können, persönliche Ziele und Erfolge erreichen und damit auch Ihr Unternehmen weiterbringen!

Entwicklungschancen

Manche Mitarbeiter sind besonders zu motivieren, indem Sie sich für Ihre persönlichen Ziele interessieren und einen langfristigen Karriereplan mit ihm ausarbeiten. Den Mitarbeiter motiviert insbesondere, dass er Aufstiegschancen erkennen kann und von Zeit zu Zeit seinen Aufstieg an Etappenzielen festmachen kann.

Lob und Anerkennung

Manchmal hängt die Mitarbeitermotivation auch nur davon ab, wieviel Anerkennung der Mitarbeiter für seine Arbeit bekommt. Dann ist insbesondere die Führungskraft gefordert, da sie diese Anerkennung kommuniziert. Es ist daher Führungsaufgabe richtig einzuschätzen, welches Maß an Anerkennung der jeweilige Mitarbeiter braucht.

Teamarbeit

Für manche Kollegen hängt die Zufriedenheit einzig und allein von ihrer Stellung im Team ab. Sie sind dann höchstmotiviert, wenn sie sich im Team wohlfühlen und die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen als angenehm empfinden.

Stolz

Manchen Mitarbeitern ist es besonders wichtig, für welches Unternehmen sie arbeiten. In der Regel wird es ein besonders erfolgreiches, sehr Imageträchtiges Unternehmen sein. Ein Beispiel das ich besonders oft höre, ist Red Bull. Mitarbeiter identifizieren sich dann besonders mit dem Außenauftritt des Unternehmens und ziehen ihre Motivation aus dessen starkem Image.

mehr zum Thema People value könne Sie hier nachlesen.

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Guter Chef – 8 Eigenschaften, die nötig sind

Ein guter Chef weiß, dass die Erfolge seines Teams maßgeblich von seiner Führung abhängen.

Oft hörte ich in der Vergangenheit: “die Zahlen sind gut, das Ergebnis passt!” Meine gedankliche Gegenfrage darauf lautete meistens: “Wie gut könnten die Zahlen erst sein, wenn die Mitarbeiter wirklich alles geben würden, weil Sie sich in Ihren Jobs wohl fühlen und gerne für Dich arbeiten?” Diese Frage stellte ich mir, weil ich in vielen Fällen erkannte, dass dem Chef wichtige Eigenschaften fehlten. 

Kennen Sie Ihre Mitarbeiter wirklich?

Eine gute  Führungskraft kennt die Stärken seiner MitarbeiterInnen! Er beobachtet sein Team genau und weiß, welchen Mitarbeiter er für die jeweilige Aufgabe einsetzen kann!

Er macht damit nicht nur ein Maximum an Erfolgen möglich, er bietet seinen MitarbeiterInnen auch die Gelegenheit, das zu tun, was sie am Besten können. Damit schafft er die Möglichkeit, dass seine MitarbeiterInnen ihre Leidenschaften leben können.

Ein guter Chef delegiert!

Leider gibt es viele Vorgesetzte, die kein Vertrauen in ihre MitarbeiterInnen haben und deswegen alles selbst machen! Ein Chef, der seine MitarbeiterInnen und deren Stärken kennt, kennt auch ihre Kompetenzen. Er weiß, welche Ergebnisse sie erreichen können und vertraut auf ihr Können.

Ein guter Chef ist empathisch!

Ein Vorgesetzter, der seine Führungsaufgaben wahrnimmt, weiß  was in seinen Mitarbeitern vorgeht! Er ist erste Anlaufstelle für Probleme und unterstützt seine MitarbeiterInnen. Er kann nachvollziehen, welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen.

Ein guter Chef schafft ein vertrauenswürdiges Umfeld!

Vertrauen ist die Basis jeder erfolgreichen Führung. Gute Führung bedeutet,  selbst vertrauenswürdig zu sein und auch seinen MitarbeiterInnen Vertrauen zu schenken!

Ein guter Chef ist stolz auf Sie!

Eine gute Führungskraft vergönnt seinen Mitarbeitern Erfolg, ist stolz auf ihre Ergebnisse und fördert sie! Leider gibt es viele Vorgesetzte, die sich Erfolge gern an die eigenen Fahnen heften! Sie erkennen nicht, dass sie ihre MitarbeiterInnen bremsen und langfristig Erfolge verhindern.

Ein guter Chef gibt konstruktives Feedback!

Erfolgreiche Führungskräfte üben Kritik, ohne ihre MitarbeiterInnen persönlich anzugreifen! Damit haben sie  die Chance sich zu verbessern und weiterzuentwickeln!

Ein guter Chef schafft gute Rahmenbedingungen!

Erfolgreiche Vorgesetzte sorgen für ein Umfeld, das den MitarbeiterInnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben hilft! Dazu zählen unter anderem eine funktionierende EDV, eine angenehme Arbeitsplatzatmosphäre und gute Lichtverhältnisse! Guten Chefs ist bewusst, dass die menschlichen Grundbedürfnisse befriedigt werden müssen.

Ein guter Chef ist authentisch!

Authentizität schafft Glaubwürdigkeit! Ein guter Chef muss sich nicht verstellen und ist sich der Tatsache bewusst, dass er unglaubwürdig ist, wenn er ein Verhalten an den Tag legt, dass nicht seiner Persönlichkeit entspricht!

Über den Zusammenhang von Führung und Erfolg lesen Sie hier.

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aktualisiert im Mai 2019

Neujahrsvorsätze und andere Ziele erreichen

Sicher haben Sie schon mal was von „s.m.a.r.t.e.n.“ Zielen gehört?

Die Abkürzung „smart“ steht im Wesentlichen für

S = Specific (Spezifisch)

M = Measurable (Messbar)

A = Achievable (Erreichbar)

R = Realistic (Realistisch)

T = Time framed (Zeitrahmen)

Im Detail bedeutet das, dass Ziele konkret und selbstinitierbar sein müssen. Es bringt nichts, sich ein Ziel zu setzen, für dessen Erreichbarkeit man nicht ausschließlich verantwortlich ist und es daher nicht beeinflussen kann. „Ich möchte, dass die Menschen mich nett und zuvorkommend behandeln“ ist zwar ein schönes Ziel, aber weder konkret („was heißt für mich nett und zuvorkommend?“) noch selbst zu beeinflussen, da man es nicht in der Hand hat, was andere tun!

Ein Ziel muss messbar und realistisch sein, damit sein Erreichen auch tatsächlich bemerkt wird. „Ich rauche ab sofort weniger“ ist weder spezifisch noch messbar und ist damit auch kein erreichbares Ziel. „Ich nehme in einer Woche 15 Kilo ab“ ist zwar messbar aber gänzlich unrealistisch und daher auch nicht erreichbar!

Eine Zielformulierung sollte immer in der Gegenwart formuliert werden, da ein zukünftiges Ereignis oft und gerne in unerreichbare Ferne geschoben wird. „Ich fange jetzt an, das Buch zu lesen“ führt eher dazu, dass Buch auch tatsächlich zu lesen als „Irgendwann werde ich anfangen, das Buch zu lesen!“

Letztlich sollte ein Ziel immer positiv formuliert werden, da unser Unterbewusstsein dazu neigt, negative Formulierungen herauszufiltern! Der Gedanke „ich rauche nicht mehr“ führt im Regelfall dazu, dass man permanent ans Rauchen denkt.

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