Schlagwort-Archive: Vorstellungsgespräch

“Sind Sie kommunikationsfähig?”

Die meisten Bewerber würden die  Frage, ob sie kommunikationsfähig sind, ohne zu Zögern mit einem klaren “Ja” beantworten. Würde ich sie allerdings fragen, was sie darunter verstehen, würden die Antworten mit Sicherheit sehr vielfältig ausfallen!

Kommunikationsfähigkeit ist die häufigste soziale Kompetenz, die  gemäß aktuellem Career Monitor von heimischen Recruitern gefordert wird.

Was bedeutet Kommunikationsfähigkeit?

Kommunikationsfähig zu sein besteht aus mehreren Aspekten. Zum einen versteht man darunter die Bereitschaft, mit anderen zu kommunizieren. Für eine erfolgreiche Kommunikation ist aber auch erforderlich, sein Gegenüber zu verstehen und Informationen richtig zu interpretieren.

aktives Zuhören

Erfolgreiche Kommunikation setzt die Fähigkeit voraus, erkennen zu können, was das Gegenüber möchte.

Es setzt also voraus, dass man aktiv zuhören kann. Das bedeutet, dass man das Gesagte nicht nur hört, sondern auch tatsächlich versteht, was das Gegenüber meint. Es ist daher in vielen Fällen sinnvoll, nachzufragen oder das Gesagte mit eigenen Worten zu wiederholen. Besonders wichtig ist dieser Aspekt, wenn Begrifflichkeiten verwendet werden, die viele Interpretationsmöglichkeiten beinhalten.

Inhalt und Beziehung

Botschaften enthalten einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt. Je “gesünder” die Beziehung zum Gegenüber ist, desto mehr tritt der Inhaltsaspekt in den Vordergrund. Bestehen Konflikte mit dem Gegenüber, sollte man darauf achten, dass es nicht zu sogenannten versteckten Botschaften kommt, die Vorwürfe oder Anschuldigungen enthalten.

Ich Botschaft und Appell

Jede Information, die wir in der Kommunikation mit anderen teilen, enthält Botschaften über uns selbst. Wir drücken aus, was und wie wir denken, geben unsere Einstellung zu bestimmten Themen preis und schätzen anhand der Reaktion des Gegenübers seine/ihre Einstellung ein.

Gespräche werden immer zielgerichtet geführt. Man möchte durch Kommunikation etwas bewirken. Bei Arbeitsanweisungen durch den Vorgesetzten ist dies besonderes deutlich, bei Gesprächen im Privatleben eventuell weniger auffällig. Botschaften enthalten also mehr oder weniger deutlich, eine Aufforderung (= Appell) an das Gegenüber in einer bestimmten Art und Weise zu reagieren.

Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit im Job

Je besser jemand in der Lage ist, alle Ebenen einer Botschaft zu bedienen, desto ausgeprägter ist seine Kommunikationsfähigkeit.

Im Job zeigt sich die Kommunikationsfähigkeit insbesondere durch Klarheit der Sachinhalte, durch die richtige Wahl der Kommunikationsmittel (persönliches Gespräch, über Telefon, per E-Mail) und durch die Berücksichtigung bestimmter Kommunikationsregeln, die z.B. gegenüber dem Kollegen andere sind als z.B. gegenüber einer Kundin.

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: was tun, wenn sich Kollegen mit Ihren Federn schmücken?

aktualisiert im April 2019

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

BOREOUT – mein Job ist langweilig

Burnout ist in aller Munde. Als immer zunehmendere Folge der Schnelllebigkeit und Komplexität unserer Arbeitswelt zeigen sich bei immer mehr Menschen Gefühle der Angespanntheit und Erschöpfung. Wenn aber das Gegenteil eintritt und die Arbeit von Langeweile und Monotonie geprägt ist, spricht man von Boreout.

Hauptelemente von Boreout

Boreout Betroffene leiden unter Unterforderung, da sie gerne mehr leisten wollen, als von Ihnen gefordert wird. Sie leiden innerlich, da sie ihre Aufgaben als uninteressant empfinden. Die Folge darauf ist, dass Betroffene rat- und lustlos wird, da sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Interessanter Weise ist eine häufige Reaktion, dass Betroffene Beschäftigung vortäuschen, oftmals sogar besonders betonen, dass sie viel zu tun hätten. Damit verlängern sie eigentlich die Situation, anstatt eine Verbesserung zu bewirken.

Für Arbeitgeber ist es daher besonders schwierig zu erkennen, dass der Betroffene unterfordert ist. Ideen, wie Sie Ihre MitarbeiterInnen vor Boreout schützen können, beschreibt etwa der Harvardbusinessmanager.

Umgang mit dem Boreout

Sollten Sie betroffen sein, so empfehle ich, im ersten Schritt das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zu suchen. Tauschen Sie sich über Ihre Kompetenzen aus, bieten Sie ihm an, interessantere Aufgaben zu übernehmen.

Sollte dieses Gespräch nicht zielführend verlaufen, sollten Sie sich auf die Suche nach einem anspruchsvolleren Job machen. Dabei ist wichtig, dass Sie die richtigen Worte für Ihr Wechselmotiv finden.

Dass man gerne mehr leisten möchte und deshalb einen neuen Job sucht, ist eigentlich erfreulich für jeden neuen Arbeitgeber. Sie sollten aber in Ihrem Motivationsschreiben und auch im Bewerbungsgespräch kein Wort darüber verlieren, dass Sie sich in Ihrem Job langweilen.

Stellen Sie den aktuellen Job als Motiv Ihrer Wechselwilligkeit nicht in den Vordergrund.  Beschreiben Sie zielgerichtet, dass Sie  ” …  ihr fachliches Know How im neuen Job einsetzen wollen …”, oder “… daran interessiert sind, sich persönlich in Entscheidungsprozesse einzubringen”.

Positive, zukunftsorientierte Motive wirken wesentlich interessanter, als etwa nur die Anmerkung, dass man sich im derzeitigen Job langweilt und deshalb dort weg möchte!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: 7 Todsünden beim Bewerbungsgespräch

aktualisiert im April 2019

Lampenfieber! Was tun?

Die meisten Menschen kämpfen mit der Nervosität, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden. Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen, die meisten Menschen bekommen schwitzende Hände und leiden unter Lampenfieber. Sie sind nicht allein.

Während es sich vielleicht bei manchen Menschen um ein leistungsförderndes Lampenfieber handelt, hemmt es die meisten Bewerber in Bewerbungssituationen. Was genau in unserem Körper passiert, lesen Sie hier. 

Was man dagegen tun kann

Der Ratschlag “das wird schon!” hilft leider wenig.

Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist,  Bilder im Kopf zu produzieren.

Die Vorgangsweise

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit.

Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback, das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben.

Erinnern sie sich an Ihre Gefühle und die Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich während einer längeren Zeitspanne vor dem Ereignis daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist.

Unmittelbar vor Ihrem “Auftritt” holen Sie sich das andere Bild, das Sie abgespeichert haben, vor Augen. Schließen Sie die Augen. Erinnern Sie sich (z.B.) an die Meeresluft. Denken Sie daran, wie eine leichte Brise Ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auch auf Ihre Atmung.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

http://www.dieBusinesscoach.at/

das könnte Sie auch interessieren: Mit der richtigen Einstellung ins Bewerbungsgespräch

Was testen Personalberater?

Personalberater sind Firmen, die Personal für andere Firmen suchen. Diese Unternehmen leben also davon, möglichst schnell, gute Leute zu finden, da ihr eigenes Honorar davon abhängt. Mit gezielten Fragen im  Bewerbungsgespräch finden sie recht schnell heraus, was sie wissen wollen.

Das sollten Sie übrigens bedenken, bevor Sie das nächste Mal zu einem Bewerbungsgespräch auf Einladung eines Personalberaters gehen! Sie sind nämlich – so hart das klingen mag – das Produkt das der Personalberater verkaufen möchte und er ist gut beraten, Sie möglichst gut zu behandeln.

Worauf schaut ein Personalberater also während des Bewerbungsgesprächs?
Unternehmenspassung

Abgesehen davon, dass Sie natürlich die geforderten fachlichen Qualifikationen mitbringen müssen, möchte er vorrangig wissen, ob Sie in das Unternehmen, das sein Kunde ist, passen.

Er weiß im Regelfall darüber Bescheid, welche Unternehmenskultur sein Kunde pflegt, wie die zukünftige Führungskraft tickt, welche Altersstruktur das Unternehmen aufweist und vieles mehr.

Sollten Sie aufgrund Ihrer Unterlagen eingeladen worden sein, dann ist die Chance schon ziemlich hoch, dass sowohl Ihr Alter, Ihre Nationalität, das Geschlecht und ihre bisherige Berufserfahrung passen.

Bewerbung ist Werbung! 

Im Gespräch selbst geht es hauptsächlich darum, sich gut verkaufen zu können. Es geht darum, möglichst sympathisch zu erscheinen. Der Personalberater achtet darauf, dass Sie authentisch sind und das was Sie sagen mit Ihrer Körpersprache übereinstimmt.

Er möchte herausfinden, ob er Ihnen Glauben schenken darf und muss sicher sein, dass Sie in einem Folgegespräch mit dem Kunden in gleicher Weise auf dessen Fragen antworten.

In vielen Fällen wird er auch genau darauf achten, dass Sie die geforderten Kriterien des Unternehmens auch tatsächlich erfüllen. Rechnen Sie also damit, dass er auch Fragen hinsichtlich Ihrer Fachkenntnisse stellt.

Wie geht es weiter?

Im Regelfall der Personalberater dem Kunden ca. drei Bewerbungen vor, die er selbst in die engere Wahl genommen hat.

Den Deal wird er nur dann erfolgreich machen, wenn es ihm gelingt, Sie bestens anzupreisen. Natürlich muss er darauf vertrauen können, dass Sie beim ersten Gespräch beim Kunden, halten, was er vorher versprochen hat!

Da das Image und seine weiteren Geschäftserfolge davon abhängig sind, dass er erfolgversprechende Kandidaten bringt, ist für den Personalberater genauso wichtig wie für sie selbst, dass Sie gut beim Kunden ankommen.

http://www.diebusinesscoach.at/

Das könnte Sie auch interessieren: was läuft falsch bei der Bewerbung?

aktualisiert im Mai 2019

Fangfrage Teamfähigkeit

Die Fangfrage zur Teamfähigkeit lautet: “Arbeiten Sie lieber im Team oder allein?” Diese vermeintlich einfache Frage stellt sich bei näherer Betrachtung oft als Fangfrage heraus.

Sie wissen zum Zeitpunkt des Bewerbungsgespräches meistens nicht, welche konkreten Anforderungen an das Team bzw. dessen Fähigkeit zusammen zu arbeiten, gestellt werden. Allerdings finden Sie mit Sicherheit Hinweise dazu im Inserat. Deshalb rate ich – wie so oft – das Inserat genau zu lesen.

Achtung, Fangfrage!

Wie bei vielen Fangfragen, die alternative Antworten erlauben, sollten Sie auch bei dieser Fangfrage vorsichtig sein! Es gibt nämlich kaum Jobs, bei denen Sie völlig auf sich allein gestellt sind. Gleichzeitig wird bei den meisten Jobs selbstständiges Arbeiten verlangt.

Antworten Sie daher nicht voreilig, sondern bieten Sie dem Fragenden verschiedene Szenarien an!

Bieten Sie verschiedene Szenarien an!

In den meisten Fällen wird es bei der Fangfrage nach der Teamfähigkeit wohl von der Situation abhängen, ob Sie sinnvollerweise alleine oder im Team arbeiten. So könnten Sie z.B. antworten: “wenn es um die Einholung von Informationen geht, bin ich alleine wahrscheinlich schneller, geht es aber um das Finden von Lösungen, so glaube ich, dass ein Team umfassendere Antworten findet, als dies alleine möglich wäre!”

Damit beantworten Sie die Frage wahrscheinlich so, wie es der Personalist gerne hören möchte! Sie wägen nämlich auch die Sinnhaftigkeit Ihres Tuns ab, agieren ziel- und  lösungsoriertiert und zeigen gleichzeitig soziale Kompetenz! Damit hat der Personalist mit seiner Frage viel mehr über Sie erfahren, als er ursprünglich damit rechnen konnte.

Fragen im Bewerbungsgespräch zielen nicht auf eine einzige Antwort ab. Vielmehr will der Personalist Sie als Person fassen können. Er muss in einer relativ kurzen Zeit einschätzen können, ob Sie zum Unternehmen passen. Deshalb wird ein Profi es auch vermeiden, Ihnen geschlossene Frage zu stellen.

Weitere (kreative) Fangfragen finden Sie auch hier.

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: Achtung Fangfrage – wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

aktualisiert im Mai 2019

Jobbewerbung per Du?

Immer häufiger findet man in Jobbörsen Stelleninserate per Du. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine versteckte Botschaft.

Warum tun die das?

In vielen Fälle wird es sich um ein Start up bzw. um ein sehr junges Unternehmen handeln. In jedem Fall aber will das Unternehmen flache Hierarchien vermitteln.

Es liegt jedenfalls auf der Hand, dass das inserierende Unternehmen mit seiner Stellenanzeige per Du  eine junge Bewerberschicht ansprechen möchte.

In meinen Augen ist es vor allem aber auch eine sehr elegante Variante das Diskriminierungsverbot zu umgehen, da schnell klar ist, dass sich das Unternehmen vorzugsweise an junge AdressatInnen wendet und man als älteres Semester wenig Chancen hat.

Manche Firmen exportieren die Du Kultur aber auch in andere Länder, ohne dass dabei eine Manipulation angenommen werden kann. Prominentestes Beispiel dafür ist Ikea. Dort wurde man als Kunde bereits bei der ersten Filialeröffnung  in Österreich vor ca. 30 Jahren  geduzt.

Näheres über die Hintergründe der Du Kultur finden Sie auch hier.

Soll ich auch Duzen?

Die Frage ist nun, wie Sie in Ihren eigenen Bewerbungsunterlagen darauf reagieren sollen?

Im ersten Schritt sollten Sie sowohl das Inserat als auch die Homepage des Unternehmens genau zu prüfen.

Nur wenn Sie in allen Quellen eine durchgängige Du Kultur erkennen können, sollten auch Sie Ihre Bewerbung im gleichen Stil verfassen. Dann testet das Unternehmen wahrscheinlich schon im Vorfeld, ob Sie zum Unternehmen passen, da sich noch immer viele Menschen mit dem Sie wohler fühlen.

Wenn allerdings nur die Stelleninserate per Du formuliert sind, die Website des Unternehmens aber ansonsten zeigt, dass gegenüber dem Kunden eine Sie Kultur gepflegt wird, dann sollten Sie auch in Ihren Texten das förmliche Sie verwenden.

Wo die Ausnahme zur Regel wird?

Aktuell sind die Stelleninserate per Du noch in der Minderheit. Daher sollten auch Sie bei Ihren Bewerbungen in der Regel die Sie Kultur pflegen.

Allerdings ist – nicht zuletzt aufgrund der in den sozialen Medien gepflegten Du Kultur – der Vormarsch des Du stark zu erkennen. Bei Firmen wie Ikea, Runtastic und shpock ist die Bewerbung per Du schon Pflicht, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen.

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: “Bewerbung ist Ihre Werbung!”

Im Trägershirt zum Vorstellungsgespräch?

Zur Wahl des richtigen Outfit beim Vorstellungsgespräch wurde ich neulich von einer Schülerin gefragt, warum sie denn nicht im Trägershirt zum Vorstellungsgespräch gehen dürfe. Ich war über diese Frage ehrlich gesagt sehr erstaunt, zeugt sie doch über mangelndes Grundverständnis für gesellschaftliche Regeln.

Meine Antwort war, dass sie das prinzipiell schon dürfe. Allerdings dürfe sie sich nicht über die Konsequenz wundern.

Kleider machen Leute!

Einem Personalisten bleibt zur Beurteilung Ihrer Person relativ wenig Zeit. Haben Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugt und wurden eingeladen, so geht es im Vorstellungsgespräch darum, ihm auch so sympathisch zu sein, dass das Gespräch ein gutes wird.

Die ersten drei bis sieben Sekunden entscheiden, in welche  Schublade Sie der Personaler steckt. Ausschlaggebend dafür sind Ihr gesamtes Auftreten. Dabei entscheiden Ihre Manieren genauso wie Ihr Geruch und Ihr Outfit.

Worauf es ankommt!

Natürlich hängt die Wahl Ihres Outfit beim Vorstellungsgespräch in erster Linie davon ab, auf welchen Job Sie sich beworben haben.

Sollten Sie sich nicht gerade für einen Job im Fitness Center beworben haben, gilt in der Regel gilt, dass Sie zum Vorstellungsgespräch zumindest Bluse bzw. Hemd tragen sollten.

Je seriöser ein Job ist, desto seriöser sollten auch Ihr Outfit beim Vorstellungsgespräch erscheinen. Machen Sie sich daher im Vorfeld ein Bild über die Firma, in der Sie sich vorstellen. Legt diese großen Wert auf ihr Image? Verfügt Sie über eine aufwändig gestaltete Homepage und investiert Geld in die Suche ihres Personals, dann sollten Sie diesem Image angepasst zum Vorstellungsgespräch erscheinen!

Welcher Stil ist der richtige?

Auf vielen Homepages wird das Team vorgestellt. Wenn Sie dort Bilder finden, auf denen die Personen Anzug und Krawatte tragen, dann ist sicher, dass Sie Ihr Outfit ebenfalls in diesem Stil wählen sollten.

Die Homepage der Zielfirma ist der erste Indikator für die Wahl des richtigen Outfits. 

Neben der Firma an sich ist auch die Position ausschlaggebend für die Wahl Ihrer Kleidung. Werden Sie selbst in Zukunft Repräsentant des Unternehmens sein, dann ist wichtig, dass Ihr Outfit zum Image der Firma passt. Nur wenn Sie zukünftig eine Stellung bekleiden, die keinerlei Kundenkontakt hat, ist es eventuell zulässig, wenn Sie sich legerer kleiden. Da Sie das aber von vornherein nicht wissen können, rate ich dazu, dass Sie sich jedenfalls dem vermittelten Image anpassen.

Anzug und Krawatte, Hosenanzug oder Kostüm?

Alle KandidatInnen, die sich auf Führungspositionen oder auf Positionen im gehobenen Verkauf bewerben, sind gut beraten, Anzug und Krawatte bzw. Hosenanzug oder Kostüm zu wählen.

Achten Sie dabei auf farblich passende Gürtel und eine angemessene Absatzhöhe bei Ihren Schuhen. Für Positionen im Vorstand bzw. der Geschäftsführung sind für Damen auch im Sommer Strümpfe ein Muss.

Geht auch die Jean?

Legerere Kleidung, wie etwa eine dunkle (!) Jean sowie Hemd und Sakko für Männer oder eine Stoffhose kombiniert mit Bluse für Damen ist in Unternehmen geeignet, die auf Ihrer Homepage eine eher lockere Atmosphäre im Arbeitsalltag vermitteln.

Welche Farben soll ich wählen?

Je seriöser das Unternehmen und je gehobener die Position desto dunkler müssen die gewählten Farben sein.

In Banken und auf Vorstandsebene großer Konzerne, liegen Sie mit schwarz, dunkelgrau oder dunkelblau richtig.

Auf Mitarbeiterebene dürfen es auch hellere Farben sein. Achten Sie bei der Farbwahl aber jedenfalls darauf, dass Ihnen die Farbe auch tatsächlich steht. Wählen Sie also keinesfalls eine Farbe, die ansonsten in Ihrem Kleiderschrank nicht existiert!

Über Farben und Ihre Wirkung können Sie hier mehr lesen!

Was gar nicht geht!

Egal bei welchem Unternehmen Sie sich bewerben, achten Sie darauf, allenfalls dezentes Parfüm zu verwenden. Wählen Sie Ihr Makeup ebenfalls  dezent und verwenden Sie keinesfalls knallige Lippenstifte.

Sollten Sie generell Piercings tragen, so rate ich auch hier, abhängig von der Position, diese allenfalls unauffällig zu wählen bzw. für das Vorstellungsgespräch zu entfernen.

Nur der Vollständigkeit halber möchte ich die Körperhygiene erwähnen. Geputzte Zähne, saubere kurz gefeilte Fingernägel und ordentlich gekämmte Haare sind ein Muss. Auch bei Damen sollten die Nägel keine Überlänge und der Nagellack eine unauffällige Farbe haben.

Achten Sie darauf, dass Haarfarbansätze nicht zu sehen sind und dass Ihre Frisur einen guten Schnitt hat.

Sollten Sie Tätowierungen tragen, kann es positionsabhängig sinnvoll sein, diese abzudecken.

http://www.dieBusinesscoach.at/Startseite/

Lesen Sie auch: “warum es so wichtig ist, ein gutes Foto im Lebenslauf zu verwenden!”

5 typische Bewerbungsfragen für Führungskräfte

Abgesehen von den typischen (Fang-)Fragen, die ich in der Vergangenheit bereits thematisiert habe, zielen Bewerbungsfragen für Führungskräfte auf Ihre Eignung bezüglich der Führung ab.

Führungsstil

Allen voran ist das jene nach dem Führungsstil. Dabei ist es in der Regel von Vorteil, wenn Sie klarstellen, dass Sie sich Ihrer Führungsverantwortung bewusst sind, somit für Ihre Mitarbeiter ein Vorbild sind und dass Sie gerne Entscheidungen treffen aber gleichzeitig Ihren Mitarbeitern den Raum lassen, den sie brauchen, um sich zu entfalten. Nennen Sie Beispiele dafür und schildern Sie Situationen aus der Vergangenheit. 

Die entsprechende Bewerbungsfrage könnte lauten:

Erzählen Sie uns etwas über Ihren Führungsstil ein?”

“Was macht für Sie eine gute Führungskraft aus?”

“Über welche Kompetenzen müssen Führungskräfte verfügen?”

die ersten 100 Tage

Zu weitern beliebten Bewerbungsfragen für Führungskräfte zählt die Frage nach den ersten 100 Tagen. Diese Frage lässt tief blicken, da Sie in alle Richtungen verstanden werden kann. Wichtig für Sie ist, dass Sie als erstes Ihre MitarbeiterInnen abholen müssen und sich gleichzeitig ein Gesamtbild der Situation verschaffen müssen.

Diese sind sehr entscheidend für die zukünftige Zusammenarbeit mit Ihrem Team. Die Antwort sollte  daher Auskunft darüber geben, dass und wie Sie sich in der ersten Zeit einen Überblick verschaffen und welche Kommunikationsstrukturen Sie schaffen. Darauf aufbauend sollten Sie in der Lage sein, Ziele für Ihr Team aufzustellen und mit Ihren Mitarbeitern zu vereinbaren.

Vergessen Sie dabei nicht, auf die enge Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen auf gleicher Ebene zu verweisen.

Hier Beispiele, wie die Frage lauten könnte: 

“Wie gehen Sie die ersten 3Monate/100 Tage an?”

“Worauf achten Sie in den ersten 100 Tagen wichtig?”

“Was glauben Sie, wie Ihre erste Zeit ablaufen wird?”

handeln von unangenehme Situationen 

Von Interesse wird für Ihr zukünftiges Unternehmen auch sein, wie Sie mit unangenehmen Situationen umgehen. Daher könnte eine Frage lauten, wie Sie ein Gespräch mit einem Mitarbeiter führen, der nicht Ihren Erwartungen entspricht.

Dabei ist wesentlich, ob Sie in der Lage sind, dem Mitarbeiter klar zu kommunizieren, was an seiner Arbeit nicht zufriedenstellend ist und was er besser machen kann.  Interessant ist dabei besonders, ob Sie in der Lage sind, lösungsorientiert und wertschätzend zu kommunizieren.

Als Beispiele für derartige Bewerbungsfragen für Führungskräfte:

“Thema Lowperformer – wie gehen Sie damit um?”

“Wie führen Sie ein unangenehmes Mitarbeitergespräch?”

“Schildern Sie uns schwierige Gespräche aus der Vergangenheit?”

Wie geht es Ihnen mit der Führung?

Vorgesetzte sind nicht immer beliebt. Daher wird  der Interviewer wissen wollen, ob Sie in der Lage sind, trotzdem eine vertrauensvolle und von gegenseitigem Respekt geprägte Beziehung zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen.

Die Frage zielt insbesondere auf Ihre innere Einstellung ab. Da alle Menschen nach Anerkennung streben, setzen Führungskräfte oft falsche Akzente und wollen bei Ihren Mitarbeitern beliebt sein.

Es könnten daher solche Fragen kommen:

“Was machen Sie, wenn ein Mitarbeiter Sie nicht mag?”

“Wie agieren Sie, wenn Sie einen Mitarbeiter nicht mögen?”

“Wie wichtig ist Freundschaft zwischen Ihnen und Ihrem Team?”

Kommunikationsstil

Eine gute Führungskraft strahlt Autorität aus. Dies gelingt, indem man klare Linien vertritt und Mitarbeitern klare Orientierung bietet. Insbesondere ist wichtig, dass Sie in der Lage sind, Ihrem Team Ziele zu kommunizieren. 

Dazu folgende Beispiele:

“Wie schätzen Sie Ihren Kommunikationsstil ein?”

“Welchen Kommunikationsstil schätzen Sie bei Ihrem Vorgesetzten?”

“Was brauchen Ihre Mitarbeiter, damit Sie Ihre Anweisungen verstehen?”

Vergessen Sie nicht, dass der Interviewer Sie schon während des Gespräches einschätzen wird. Wenn es Ihnen schon nicht gelingt, während des Gespräches mit ihm klar und deutlich zu kommunizieren, werden ihn theoretische Erläuterungen nicht mehr überzeugen können.

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. 

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: wie man Mitarbeiter auf schnellstem Wege demotiviert

PS: Ich freue mich über Ihre Kommentare!

Elevator pitch – was ist das?

„Erzählen Sie von sich!“ ist eine der häufigsten Einstiegsfragen beim Bewerbungsgespräch. Viele Bewerber tun sich schwer damit abzuschätzen, was der Fragende nun tatsächlich hören will. „Wo fängt man an? Wo hört man auf?“ wollen viele meiner Klienten wissen! Die Antwort darauf ist der Elevator Pitch.

Das Ziel

Überlegen Sie sich zuerst, wie Sie selbst z.B. eine Putzfrau auswählen würden, von der Sie wollten, dass Sie Fenster putzt, bügelt und staubwischt. (Falls Ihnen ein für Sie geeigneterer Berufsstand in den Sinn kommt, nur zu! ;-))

Wäre für Sie relevant, dass die Putzfrau in der Vergangenheit auch auf Kinder aufgepasst hat, dass sie gut mit Hunden umgehen kann, oder dass sie in ihrer Freizeit Marathon läuft? Nein!

Wesentlich wäre für Sie lediglich, ob Sie Fensterputzen, Bügeln und Staubwischen kann und schon über Erfahrung verfügt, über die sie erzählen und die sie im besten Fall auch belegen kann!

Sie wollten auch wissen, ob Sie sie sympathisch finden, ob Sie ihr vertrauen könnten, ob Sie ordentlich ist und ob Sie sich auf sie verlassen könnten.

Unter fünf gleichwertigen Putzfrauen wollten Sie letztlich wissen, welche am schönsten bügelt, welche am ordentlichsten Staub wischt und welche Fenster ohne Schlieren putzen kann!

Das sind die Kriterien, die wichtig sind, um sie in Ihrer Wohnung putzen zu lassen, ohne, dass Sie auf sie aufpassen müssten und die Sie darauf vertrauen lassen, dass Sie eine guten Wahl getroffen haben.

Der Aufbau

Sinn meiner kleinen Übung mit der Putzfrau ist, dass Sie sich überlegen, was ein Personaler wirklich von Ihnen wissen will.

Er will wissen, wer Sie sind und woher Sie kommen (im Sinne Ihres Umfeldes, im Sinne Ihrer Prägung). Ihn interessiert, was Sie zu dem gemacht hat, was Sie heute sind. Das heißt, dass ihn interessiert, welchen Weg Sie genommen haben und welche Erfahrungen Sie dabei gesammelt haben. Und letztlich ist für ihn interessant, warum Sie besser sind als andere. Was sollte ihn motivieren, seine Wahl auf Sie fallen zu lassen?

Die Vorbereitung

Mit einem vorbereiteten „Elevator Pitch“ wird es Ihnen gelingen, kurz und prägnant Wichtiges über ihre Person zu erzählen. Beim Elevator Pitch handelt es sich nämlich um eine auf den Punkt gebrachte Selbstpräsentation, die so kurz ist wie eine Fahrt mit einem Aufzug. In dieser kurzen Zeit soll der Gesprächspartner/die Gesprächspartnerin von Ihnen überzeugt werden.

Am besten geht das, wenn es Ihnen gelingt, den Gesprächspartner schon anfänglich auf der emotionalen Ebene anzusprechen. Damit erhöhen Sie seine Aufmerksamkeit, Ihnen zuzuhören.

Anschließend sollten Sie Ihren Werdegang – im Hinblick auf die angestrebte Position – darstellen. Das bedeutet, dass Sie zielstrebig Ihre Entwicklung darstellen, deren Höhepunkt jetzt die Position darstellt, für die Sie sich bewerben. Es sollte Ihnen gelingen, Ihre Entwicklung anhand eines  roten Fadens in Ihrem Leben darzustellen. In vielen Fällen haben sich Leidenschaften schon in der Kindheit gezeigt, andere durchliefen erst einige Irrwege, die sie allerdings nur streifen sollten. Auf dem Weg durch Ihre Stationen sollten Sie Fähigkeiten nennen, die für die angestrebte Position von Bedeutung sind. Besonders interessant ist es für den Personaler auch, wenn Sie bereits den einen oder anderen Erfolg nennen, den Sie erzielt haben.

Am Ende sollten Sie darauf hinweisen, warum gerade Sie derjenige sind, der den (neuen) Job besonders gut macht und sollten einen Appell an die Zuhörer richten!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: die häufigsten Fehler im Motivationsschreiben

“Was soll ich denn für Schwächen zugeben?”

Eine der zentralsten Fragen im Bewerbungsgespräch ist die nach Ihren Stärken und Schwächen!

Wenn auch manchen Menschen vielleicht noch relativ leicht fällt, ihre Stärken zu benennen, tun sich fast alle bei den Schwächen schwer!

Wie finden Sie Ihre Schwächen heraus?

Durch den Vergleich mit anderen! Sollten Sie keine Ehefrau oder Mutter zu Hause haben, die an Ihnen herum nörgelt, dann ist es etwas schwieriger, herauszufinden, was genau Ihre Schwächen sind.

Aber kein Mensch ist perfekt. Den Personalisten geht es insbesondere darum, zu testen, ob Sie in der Lage sind, sich selbst zu reflektieren. Sie wollen wissen, ob Sie jemand sind, der sich selbst kritisch hinterfragt. Und, Sie wollen natürlich auch wissen, ob Sie eine Schwäche besitzen, die hinderlich für die Ausübung des Jobs ist.

Relevanz für den Job

Erforderlich  ist natürlich, keine Schwächen zu haben, die für den begehrten Job wesentlich sein können!

Der eleganteste Weg die Frage nach den Schwächen im Bewerbungsgespräch zu beantworten ist daher, sich bereits im Vorfeld auf diese Frage vorzubereiten und sich Schwächen zu überlegen, die für die Ausübung der Tätigkeit irrelevant sind.

Wenn Sie z.B. zukünftig im Controlling arbeiten wollen, dann wird es wesentlich sein, dass Sie ein gutes Gespür für Zahlen haben, dass Sie Excel Listen schnell erfassen können und dass Sie generell eine mathematische Begabung haben. Unwesentlich wird dafür sein, ob Sie besonders kreativ sind. Niemand wird von Ihnen verlangen, aufwendige, kreative Power Point Folien zu kreieren oder ein Bild zu malen!

Seien Sie gut auf diese Frage vorbereitet!

Überlegen Sie sich im Vorfeld des jeweiligen Bewerbungsgespräches, worauf es in dem Job ankommt. Was genau sollten die Eigenschaften einer Person sein, die sich gut für diesen Job eignet. Wie sollte sie sich keinesfalls verhalten. Welche fehlenden Kompetenzen könnten für den Job hinderlich sein?

Wenn Sie sich zum Beispiel im Produktmanagement beworben haben, wird dort gefragt sein, dass Sie kreativ und ideenreich sind! Weniger relevant wird sein, dass Sie ein erfolgreicher Entertainer sind und die Massen begeistern können! Sie könnten daher sagen, dass es nicht Ihres ist, Vorträge vor vielen Menschen zu halten. Erwähnen Sie, dass Sie in der Vergangenheit mit solchen Situationen konfrontiert waren und gemerkt haben, dass Sie das nervös macht. Viel lieber ist es Ihnen kreativ zu sein und mit einer kleinen Menge von Leuten “brainzustormen”.  Damit haben Sie eine Schwäche genannt, zugleich aber auch eine Stärke, die für den Job wesentlich ist, angebracht.

In einem anderen Fall ist es vielleicht genau umgekehrt. Wollen Sie zum Beispiel im Verkauf arbeiten, brauchen Sie ein Gespür für Menschen, müssen stark in der Kommunikation sein und müssen zu Kaufentscheidungen animieren!

Weniger relevant wird sein, dass Sie handwerklich begabt sind und gut Fliesen legen können! So könnte Ihre Antwort beispielsweise sein: “Ich bin handwerklich nicht sehr geschickt, zum Leidwesen meiner Frau! Ich hab da leider zwei linke Hände, es wäre also eher ungünstig, müsste ich die Dinge, die Sie vertreiben, selbst zusammenbauen! Aber die Welt der Kommunikation ist meines. Mir fällt es leicht, mit verschiedensten Persönlichkeiten zu kommunizieren, auf Sie einzugehen und Sie letztlich dazu zu bringen, bei uns Kunde zu werden!” 

Stärken und Schwächen sind keine absolute Größen

Je authentischer Sie im Bewerbungsgespräch auch hinsichtlich Ihrer Schwächen sein können, desto besser.

Stärken und Schwächen sind immer nur im Zusammenhang zur Situation zu beurteilen. Überlegen Sie, ob Sie nicht auch Eigenschaften haben, die im Allgemeinen als Schwäche gelten, die aber in genau diesem Job eine Stärke darstellt. Besonders kreative Menschen sind im Alltag oft chaotisch und oftmals auch unpünktlich. Insofern können Sie also auch auf Ihr persönliches Chaos hinweisen, das aber gleichzeitig ihre Kreativität nährt und Ihnen dabei hilft, gerade im Job brillant zu sein. Hier können Sie auch anfügen, dass Ihnen diese Schwäche im Alltag sehr bewusst ist, Ihre Kreativität aber darunter leiden würde, wenn Sie sich verbiegen würden.

Nachvollziehbar und sympathisch

Wichtig hinsichtlich Ihrer Schwächen im Bewerbungsgespräch ist in erster Linie, dass Sie erkennen lassen, dass Sie über die Relevanz im Job nachgedacht haben. Dass Sie Ihre Schwächen reflektieren, Sie aber nicht hinderlich in Ihrem Job sind. Und nachdem auch Personalisten Menschen mit Schwächen sind, ist letztlich ausschlaggebend wie sympathisch Sie die Frage beantworten.

Eine hilfreiche Auflistung vieler Eigenschaften finden Sie hier.

www.dieBusinesscoach.at

Lesen Sie auch:  “Pimp your CV”