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7 wichtige Tipps Ihre Erfolgschancen zu steigern!

Bevor Sie sich Gedanken über Ihren Lebenslauf oder Bewerbungstipps für ein Gespräch machen, brauchen Sie eine Bewerbungsstrategie! Ich möchte Ihnen hier einige Tipps geben, die sich mit dieser Strategie beschäftigen.

Kennen Sie Ihre Leidenschaft?

Am erfolgreichsten sind Menschen bei Dingen, die sie gerne tun.

Dabei brauchen sie meistens keine Impulse von außen, sondern machen sie aus eigener Motivation. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich allem voran Gedanken darüber machen, welchen Job Sie wirklich gerne machen würden! Wo genau liegt Ihre Leidenschaft? Um diese sollten Sie Ihre Bewerbungsstrategie aufbauen.

Vielleicht sind Sie Verkäufer. Vielleicht musizieren Sie gerne und vielleicht liegt genau dort Ihre Leidenschaft. Dann wäre es doch viel sinnvoller und würde mehr Spaß machen, wenn Sie demnächst Verkäufer im Gitarrenladen wären als wieder im Baumarkt.

als Berufseinsteiger

Wenn Sie noch jung sind und eigentlich gar keinen Plan haben, was Sie so machen könnten, sollten Sie rund um Ihre Leidenschaft so viele Informationen einholen, wie möglich!

Schauen Sie sich unter watchado an, was andere über ihre Jobs erzählen. Machen Sie Berufseignungstest (z.B. Berufskompass), um einige Ideen für die Berufswahl zu bekommen!

Prüfen Sie genau, ob es den Job, den Sie wählen wollen, in einigen Jahren immer noch geben wird. In sogenannten Mangelberufen werden Sie dann nämlich in einigen Jahren auch noch gute Chancen haben, wohin viele andere durch die weiter voranschreitende Digitalisierung verschwinden werden.

vom Regen in die Traufe?

Haben Sie schon einige Stationen hinter sich, wollen aber Job wechseln, so empfehle ich, dass Sie sich eine detaillierte Liste darüber zu machen, was Ihnen bei den einzelnen Jobs gefallen hat und was nicht.

Obwohl es sich oft um den gleichen Job handelt, bestehen in unterschiedlichen Firmen unterschiedliche Rahmenbedingungen. Und erst wenn Sie sich Ihrer Kriterien wirklich bewusst sind, können Sie den richtigen Job suchen und auch während des Prozesses darauf achten, dass Ihre Kriterien auch wirklich vorhanden sind.

Manche Menschen arbeiten gerne in kleinen, familiären Firmen, andere lieben die Atmosphäre eines international tätigen Konzerns. Manche Verkäufer arbeiten gerne im Außendienst und lieben die tägliche Abwechslung, andere erledigen die Aufträge gern am Telefon! Eruieren Sie für sich, was ein Job Ihnen im Detail bringen muss.

Checken Sie Ihre Unterlagen!

In allen Fällen müssen Ihre Bewerbungsunterlagen in die Richtung stoßen, die sie anvisieren.

Mit einfachen Worten: Es macht keinen Sinn, jemandem der einen Kochlehrling sucht, davon zu erzählen, wie gut man Fliesenlegen kann! Sinnvoll ist dagegen die Beschreibung der Teilnahme an Kochwettbewerben, die Beschreibung der Organisation eines großen Events oder sonstigem, was Ihr Interesse am Kochen zeigt!

Viele meiner Kunden bieten in Ihren Unterlagen einen Bachladen an Kenntnissen und Fähigkeiten an. Es gelingt aber vielen nicht, sich in die Bedürfnisse des Arbeitgebers hineinzudenken.

Ändern Sie Ihre Suchstrategie!

Die meisten Menschen, die einen Job suchen, begnügen sich damit, einmal täglich die Jobinserate durchzusehen! Aber Sie können viel mehr tun!

Setzen Sie Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihre Bekannten ein! Teilen Sie allen mit, dass Sie Job suchen und dass Sie sich über Unterstützung freuen! Denn Menschen die in Unternehmen arbeiten, haben eventuell Zugang zum versteckten Arbeitsmarkt.

Geben Sie Ihren Mitstreitern Eckdaten über Ihren gesuchten Job mit! Sagen Sie den Leuten genau, was Sie suchen, damit erhöhen Sie die Chancen, dass man sich auch wirklich für Sie einsetzt!

Nutzen Sie auch soziale Medien für Ihre Jobsuche! Ob Sie selbst ein Inserat posten oder Ihre Suche auf die Facebook & Co  erweitern, in jedem Fall erhöhen Sie Ihren Aktionsradius!

Suchen Sie wirklich!

Da viele Unternehmen gar keine Inserate schalten, weil Sie auch ohne Inserate Zuschriften von möglichen Kandidaten bekommen, finden sich deren Inserate allenfalls auf Ihren eigenen Websites.

Warten Sie also nicht, was Ihnen auf gängigen Jobbörsen geboten wird, sondern durchforsten Sie alle Seiten die Ihnen einfallen, wo Sie eventuell Jobinserate finden könnten.

Analysieren Sie Ihren Bewerbungsprozess!

Führen Sie Aufzeichnungen über Ihre Aktivitäten! Viele Klienten klagen darüber, dass Sie auf Ihre Bewerbungen selten Reaktionen erhalten. Wenn ich aber dann wissen möchte, wie viele Bewerbungen Sie tatsächlich abgeschickt haben, und welche Reaktionen darauf gekommen sind, können Sie mir selten gesicherte Antwort geben!

Um festzustellen, welche Maßnahmen erfolgreich sind und welche nicht, ist es erforderlich, Aufzeichnungen zu führen! Nur so können Sie feststellen, ob Sie sich z.B. auf viele Jobs bewerben, für die Sie unter- oder überqualifiziert sind.

www.dieBusinesscoach.at

Lesen Sie auch: Qualität statt Quantität bei Bewerbungen  

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

Email-Adresse mit Bedacht!

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie „süßes Häschen@hotmail.de“ lesen? Ähnliche Bilder entstehen bei „Hengst@gmx.de“ oder “Hexe@yahoo.de“ im Kopf!

Wer sich mit sexuell anzüglichen Email-Adressen auf eine seriöse Stellen­ausschreibung bewirbt, hat von vornherein sehr schlechte Karten, selbst wenn sie oder er sich für die Bewerbungsunterlagen sehr viel Mühe gegeben hat.

Nicht viel besser ist eine vermeintlich kreative Adresse, wie sie einer meiner Kunden verwendet hat. „verDORBen@yahoo.de[1], enthält einen Teil des echten Namens, weshalb ihn mein Kunde für besonders originell hielt! Wenn ein Wort mit „ver-” beginnt, wird sofort die Erwartung erzeugt, dass etwas verschwunden oder verloren sei. Die Assoziation bedeutet also etwas Negatives.

Am sinnvollsten ist es daher seinen tatsächlichen Namen nach dem Muster Nachname.Vorname@provider.at zu verwenden. Dabei gebe ich absichtlich den Tipp, den Nachnamen (zumindest in der Anzeige) voranzustellen, weil der Bewerber mit dem Nachnamen wahr­genommen wird. Es erspart dem Personalisten oder der Personalistin in der nach­folgenden Korrespondenz viel Zeit, wenn sie oder er in seinem Postfach nicht nach dem Vornamen suchen muss.

www.diebusinesscoach.at

Vielleicht auch interessant: was gehört in einen Lebenslauf?

[1] als ähnliches Beispiel, nicht aber die Originaladresse

die 7 Stolpersteine bei der Jobsuche

Auf der Jobsuche gibt es so einige Stolpersteine, die man leicht verhindern kann, wenn man sie kennt!

Bevor man (zum ersten oder aber auch wiederholten Male) einen Job sucht, sollte man sich genau überlegen, wohin die Reise gehen soll. Dabei tun sich Anfänger naturgemäß wesentlich schwerer.

1) Prinzipiell gibt natürlich die Berufsausbildung einen gewissen Rahmen vor, aber ganz egal ob man Maschinenbauer, IT Experte oder Einzelhandelskauffrau ist, in allen Fällen sollte man sich gewisse Rahmenbedingungen überlegen, die der Job erfüllen soll. Dazu gehören Fragen zur Größe und Struktur eines Betriebes, der Zusammensetzung der Kollegenschaft hinsichtlich Alter, Geschlecht und Kultur und Fragen hinsichtlich des Arbeitsumfeldes, wie z.B. ob im Freien, in einem Großraumbüro oder vielleicht sogar auf einem Schiff arbeiten möchte. Wichtig ist darüber hinaus auch  die Vereinbarkeit von Job und Familie und danach sollten sich Arbeitszeiten und Reisebereitschaft richten.

Sobald man diese Fragen geklärt hat, kann man wesentlich spezifischer nach einem geeigneten Job suchen.

2) Beim Lesen diverser Inserate sollte man sehr genau – und auch  zwischen den Zeilen – lesen. Die Inserate sind alle nach einem ähnlichen Schema ausgebaut und man kann leicht zwischen seriösen und weniger seriösen Unternehmen unterscheiden. Ein seriöses Unternehmen wird sich in einer kurzen Einleitung selbst darstellen und dann detailliert aufzählen, nach welchen “Muss-Kriterien” es sucht! Ein Unternehmen, dass keinerlei Ansprüche an einen Bewerber stellt, außer vielleicht, dass Kandidaten “jung und hübsch” sein müssen, hat weder einen seriösen Unternehmensgegenstand noch sucht es seriöse Bewerber!

Unternehmen denen ihr Image wichtig ist, investieren in größere Anzeigen als jene, die darauf keinen Wert legen. Ebenso verhält es sich mit den Relationen zwischen Firmengröße und Anzeigengröße. Mit großer Wahrscheinlichkeit findet man Unternehmen die große Anzeigen schalten, eher an einer ansprechenden Innenstadtadresse und die mit kleinen, vielleicht sogar in einem Hinterhof.

3) Überlegen Sie genau, wie viele der genannten Kriterien in einem Jobinserat Sie nicht erfüllen! Wenn es zu viele sind (eine Nennung von absoluten Zahlen ist hier nicht zielführend aber es dürfen nicht mehr als 15-20% sein), dann dürfen Sie sich nicht wundern, dass Sie ein “mussten wir uns leider für einen Kandidaten entscheiden, der unsere Anforderungen besser erfüllt als Sie” erhalten! Sie sollten in einem solchen Fall genau überlegen, ob Sie sich selbst frustrieren oder aber die Bewerbung gleich bleiben lassen wollen!

4) Wenn Sie ein interessantes, ansprechendes Inserat gefunden haben, dann versäumen Sie keinesfalls die Chance sich einen Eindruck über das Unternehmen zu verschaffen. Da jedes größere Unternehmen im Internet vertreten ist, findet sich auf der Website alles über die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte, welche Werte das Unternehmen vertritt, wo es ansässig ist und vieles mehr. Machen Sie sich während des Lesens Notizen darüber, was genau Sie auf der der HP anspricht, was Sie besonders interessant finden, welchen Eindruck Sie von dem Unternehmen gewonnen haben. Diese Informationen sollten Sie anschließend in die Bewerbungsunterlagen einfließen lassen und Sie benötigen sie spätestens beim Bewerbungsgespräch!

5) Die meisten Bewerbungsschreiben beginnen mit einem langweiligen “hiermit bewerbe ich mich auf die Position xy“. Gut so, denn dann ist es für Sie nicht allzu schwer, es besser zu machen! Machen Sie den Leser neugierig, schüren Sie sein Interesse, Sie kennenzulernen und machen Sie sich so attraktiv, dass der Leser seinen Kandidaten oder seine Kandidatin in Ihnen bereits gefunden hat!

6) Sie können eine noch so gute Bewerbung geschrieben haben. Dieser Eindruck schwindet unverzüglich, wenn der Personalist sie googelt (und das wird er!) und Sauforgien, Posts mit fragwürdigen Inhalten und jede Menge Fehler findet. Googeln Sie sich daher selbst und entfernen Sie alles, was nur Ihre wirklichen Freunde (!) sehen sollten!

7) Seien Sie auf eine Kontaktaufnahme gefasst! Sobald Sie eine Bewerbung abgesandt haben, rechnen Sie zu jeder Uhrzeit und in jeder Lage mit einem Anruf vom Unternehmen. Gewöhnen Sie sich an, bei jedem Anruf mit unbekannter Nummer, Ihren Namen zu sagen und heben Sie nicht ab, wenn Sie gerade in einer Situation sind, wo Sie sich nichts notieren können bzw. wo Sie den Anrufenden schlecht verstehen!

www.dieBusinesscoach.at

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