Schlagwort-Archive: #Motivation

BOREOUT – mein Job ist langweilig

Burnout ist in aller Munde. Als immer zunehmendere Folge der Schnelllebigkeit und Komplexität unserer Arbeitswelt zeigen sich bei immer mehr Menschen Gefühle der Angespanntheit und Erschöpfung. Wenn aber das Gegenteil eintritt und die Arbeit von Langeweile und Monotonie geprägt ist, spricht man von Boreout.

Hauptelemente von Boreout

Boreout Betroffene leiden unter Unterforderung, da sie gerne mehr leisten wollen, als von Ihnen gefordert wird. Sie leiden innerlich, da sie ihre Aufgaben als uninteressant empfinden. Die Folge darauf ist, dass Betroffene rat- und lustlos wird, da sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Interessanter Weise ist eine häufige Reaktion, dass Betroffene Beschäftigung vortäuschen, oftmals sogar besonders betonen, dass sie viel zu tun hätten. Damit verlängern sie eigentlich die Situation, anstatt eine Verbesserung zu bewirken.

Für Arbeitgeber ist es daher besonders schwierig zu erkennen, dass der Betroffene unterfordert ist. Ideen, wie Sie Ihre MitarbeiterInnen vor Boreout schützen können, beschreibt etwa der Harvardbusinessmanager.

Umgang mit dem Boreout

Sollten Sie betroffen sein, so empfehle ich, im ersten Schritt das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zu suchen. Tauschen Sie sich über Ihre Kompetenzen aus, bieten Sie ihm an, interessantere Aufgaben zu übernehmen.

Sollte dieses Gespräch nicht zielführend verlaufen, sollten Sie sich auf die Suche nach einem anspruchsvolleren Job machen. Dabei ist wichtig, dass Sie die richtigen Worte für Ihr Wechselmotiv finden.

Dass man gerne mehr leisten möchte und deshalb einen neuen Job sucht, ist eigentlich erfreulich für jeden neuen Arbeitgeber. Sie sollten aber in Ihrem Motivationsschreiben und auch im Bewerbungsgespräch kein Wort darüber verlieren, dass Sie sich in Ihrem Job langweilen.

Stellen Sie den aktuellen Job als Motiv Ihrer Wechselwilligkeit nicht in den Vordergrund.  Beschreiben Sie zielgerichtet, dass Sie  ” …  ihr fachliches Know How im neuen Job einsetzen wollen …”, oder “… daran interessiert sind, sich persönlich in Entscheidungsprozesse einzubringen”.

Positive, zukunftsorientierte Motive wirken wesentlich interessanter, als etwa nur die Anmerkung, dass man sich im derzeitigen Job langweilt und deshalb dort weg möchte!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: 7 Todsünden beim Bewerbungsgespräch

aktualisiert im April 2019

Motivationsschreiben erster Satz

Erfahrungsgemäß ist das Motivationsschreiben der verhassteste Teil der Bewerbungsunterlagen.

“Wie fang ich an?”, “Was wollen die hören?”, “Wozu brauche ich überhaupt ein Motivationsschreiben, im Lebenslauf steht doch eh schon alles?” sind Fragen, die oft gestellt werden.

der Sinn des Motivationsschreibens

Das Motivationsschreiben hat erstens den Sinn, in kurzen Worten auf den Punkt zu bringen, warum gerade Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden sollten. Es muss, wie der Name schon sagt, weiters das Motiv beinhalten, warum gerade Sie für die Stelle geeignet sind und warum Sie eingeladen werden sollten!

Zu meinem persönlichen Entsetzen musste ich feststellen, dass in Lehrbüchern des 21. Jhdt. geraten wird, mit der Floskel “Hiermit bewerbe ich mich auf die in xy ausgeschriebenen Stelle” zu beginnen.

vermeiden Sie Selbstverständlichkeiten

Vermeiden Sie bitte Selbstverständliches! Der Recruiter weiß im Regelfall, dass und wo er sein Inserat veröffentlicht hat. Wofür Sie sich bewerben wollen, ist für ihn spätestens in der Betreffzeile klar. Ein Einleitungssatz, der beschreibt, wo man das Inserat gelesen hat und dass man sich bewerben möchte, ist also völlig unnötig, vergeudet den ohnehin begrenzten Platz und langweilt den Leser.

Im Idealfall können Sie sich in der ersten Zeile auf ein geführtes Telefonat oder auf ein Gespräch beziehen.  Andernfalls sollten Sie versuchen, durch einen “knackigen” Einstieg das Interesse des Lesers zu wecken.

Denken Sie dabei an Bücher, die Sie gerne lesen! Diese verfügen bereits in den ersten Sätzen über irgendetwas, was Ihr Interesse weckt und Lust macht, weiter zu lesen! Ich empfehle Ihnen daher bereits im ersten Satz einen Bezug zum Inserat herzustellen und darzulegen, was genau Ihr Interesse für den Job geweckt hat!

In manchen Fällen sind auch Slogans, die das Unternehmen verwendet gut geeignet, um einen Konnex herzustellen. Das wohl berühmteste Beispiel dazu ist “just do it“. Sollten Sie sich also zufällig bei Nike bewerben, so könnte Ihr Einstiegssatz lauten “I show you what creazy dreams can do!” Damit schlagen Sie mehrere Fliegen mit einem Schlag. Sie haben sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, zeigen, dass Sie die Botschaft verstanden haben und gleichzeitig, dass Sie zum Unternehmen passen!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: warum sind andere Bewerber erfolgreicher?

aktualisiert im April 2019

autoritärer Führungsstil – wann ist er sinnvoll?

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wort “autoritär” ein negatives Verhalten. Im Zusammenhang mit der Führung bedeutet autoritärer Führungsstil aber keineswegs, einen besonders bösartigen Vorgesetzten zu haben.

Wesen des autoritären Führungsstils

Autorität zu führen bedeutet, dass die Führungskraft genaue Anweisungen gibt. Sie erklärt den MitarbeiterInnen sehr detailliert,  wie Aufgaben erledigt werden sollen, indem auch die einzelnen Handlungsschritte genau erklärt werden. Teilergebnisse werden engmaschig kontrolliert und nicht selten greift die Führungskraft auch in einzelne Arbeitsschritte steuernd ein.

Wann ist der autoritäre Führungsstil sinnvoll

Es gibt Situationen im Berufsleben, in welchen es erforderlich ist, dass der oder die Vorgesetzte die Führungszügel besonders straff in die Hand nimmt, weil ein höheres Orientierungsbedürfnis vorliegt.

Derartige Situationen liegen besondere dann vor, wenn es um Veränderungen geht. Diese können den Mitarbeiter selbst betreffen, aber auch von außen kommen.

neuer Mitarbeiter – neuer Job

Ein autoritärer Führungsstil ist also besondere dann notwendig, wenn Menschen genaue Orientierung brauchen, um ihren Job erledigen zu können.

Kommen MitarbeiterInnen neu ins Unternehmen ist das Bedürfnis nach Orientierung besonders hoch. Im Regelfall weiß der neue Mitarbeiter nicht, an wen er sich im Bedarfsfall wenden soll. Er kennt die Kompetenzabgrenzungen zu anderen Abteilungen nicht, und weiß um die Kultur des Unternehmens nicht Bescheid.

Im selbe Maße bedarf es einiger Klärungen, wenn der Mitarbeiter bereits länger im Unternehmen ist, aber einen neuen Job bekommt. Verändert sich sein Aufgabengebiet, so ist es ebenso erforderlich, Arbeitsschritte zu definieren, Ergebnisse festzusetzen, Ansprechpartner zu nennen und die Effizienz der Erledigung zu besprechen.

Führen im Change

Befindet sich das ganze Unternehmen im Umbruch,  so hat die ganze Mannschaft – einschließlich der Führungskräfte – einen höheren Orientierungsbedarf. Umbruch findet z.B. statt, wenn das Unternehmen einen neuen Eigentümer bekommt, wenn eine Fusion ansteht, wenn neue Systeme implementiert werden oder etwa, weil sich eine Strategie wesentlich verändert.

Daher ist es gerade in Changeprozessen besonders wichtig, den Führungskräften rasch alle Informationen zu geben, die erforderlich sind, um ihre Teams anleiten und ihnen die Richtung weisen zu können.

Über Vor- und Nachteile des autoritären Führungsstils lesen Sie auch hier.

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: Kann man gute Führung lernen?

die Schrift Im Lebenslauf

Warum ist die Schrift im Lebenslauf wichtig?

Wenn Personalisten jeden Tag 100te Bewerbungen lesen müssen, dann haben sie sich rasch an einer Schrift satt gesehen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Ihre Bewerbung als unsympathisch wahrgenommen wird. Fatal, wenn die Zeit des Personalisten drängt und er rasch aussortiert.

Versetzen Sie sich in den Leser

Wie geht es Ihnen, wenn sie ein Buch lesen? Je sympathischer Ihnen die Schrift ist, desto mehr werden Sie Lust haben, das Buch zu lesen. Strengt aber die Schriftgröße  Ihre Augen an oder führt die gewählte Schrift dazu, dass Sie das Schriftbild als unsympathisch empfinden, desto weniger gern werden sie das Buch lesen.

Denken Sie auch daran, dass die Schriftart die Gesamterscheinung Ihres Lebenslaufes beeinflusst, da manche Schriften mehr Platz erfordern als andere. Prüfen Sie auch, ob Ihnen die Schrift noch gefällt, wenn Sie fett oder kursiv schreiben. Sehen Sie sich letztlich auch an, wie die Schrift wirkt, wenn Sie sie als Überschrift benutzen.

Erfolgreiche Schriftarten

Wenn man aber eine Schrift im Lebenslauf verwendet, die nicht jeder verwendet, dann könnte man den Effekt erzielen, dass die Bewerbung besonders ins Auge sticht!

Die meisten Personalisten überfliegen die Bewerbungsunterlagen schnell. Sie sichten die Dokumente nach wesentlichen Kriterien, die für den Job wichtig sind. Am leichtesten fällt dies, bei Bewerbungsunterlagen, die leicht zu lesen sind.

Sie sollten daher keinesfalls “Times New Roman” oder “Arial” verwenden, da diese zu den gängigsten Schriften zählen und sehr oft verwendet wird.

Suchen Sie sich eine Schrift für Ihren Lebenslauf aus, die gut lesbar ist, Ihnen gefällt und die über keine Serifen verfügt, da diese wenig seriös wirken. Überfordern Sie das Auge des Personalisten keinesfalls mit einem ausgefallenen Design, wenn es sich nicht um eine Bewerbung in einem Kreativberufen handelt.

Denken Sie daran, dass auch Brillenträger die Schrift am PC gut lesen können soll. Befragen Sie dazu jemanden, der schon ein bisschen älter ist bzw. eine Brille trägt.

Eine weitere Meinung zum Thema lesen Sie hier.

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: in drei Schritten zum perfekten Lebenslauf

Kann man gute Führung lernen?

Seit vielen Jahren begleitet mich das Thema Führung. Und seit vielen Jahren stelle ich mir die Frage, ob man gute Führung im Sinne von Leadership lernen kann?

Wenn auch die vielen Anbieter von Führungskräftetrainings diesen Umstand vermuten lassen, glaube ich persönlich ihn nicht. Gute Führung bedeutet für mich Leadership und dazu gehört mehr als ein paar Führungswerkzeuge zu kennen.

Was bedeutet gute Führung überhaupt?

Sowohl das Wort Führen als auch die Definition für gut lassen sich kaum objektiv bestimmen. Jeder versteht etwas anderes unter guter Führung. Erfolgreiche Führung lässt sich auch kaum an Ergebnissen messen. Gute Verkaufsergebnisse lassen z.B. nicht unbedingt darauf schließen, dass gute Führung vorhanden ist.

Aussagen über die Führungsqualität lassen sich aber z.B. über Personalkennzahlen machen. Die wichtigste davon ist die Fluktuation.  Laufen einem Manager scharenweise die Leute davon, liegt es mit Sicherheit an seinem Führungsstil.

Bekleidet jemand eine Führungsposition, dann führt er zumindest am Papier. Kaum einer kann sich langfristig davor drücken, Managementaufgaben in der Führung zu erledigen. Aber gute Führung bedeutet mehr als bloß das Personal zu managen.

Leidenschaft für Führung als Voraussetzung!

Einen Job richtig gut zu machen, setzt voraus, dass man ihn leidenschaftlich gerne macht. Diese Leidenschaft ist meines Erachtens immer angeboren.

Niemand wird ein guter Koch, wenn er z.B. kein Gespür für Gewürze, Zutaten und guten Geschmack hat. Menschen die kein Interesse an Pflanzen haben, werden mit Gärten niemals in enge Berührung kommen, geschweige denn freiwillig einen Beruf in dieser Branche wählen. Menschen die ihren Beruf mit Leidenschaft machen, wissen vieles intuitiv.

Für mich stellt das Führen von Menschen eine Berufung dar.

Vertrauen als Basis

Manche Menschen haben das natürliche Bedürfnis, sich für andere einzusetzen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, das Beste aus sich herauszuholen! Diese Gabe führt dazu, dass man ihnen vertraut und ihnen gerne (nach)folgt. Das Vertrauen auf beiden Seiten ist ein Wechselspiel, das dazu führt, dass man gemeinsam nach Erfolgen strebt.

Diese Umstände machen für mich gute Führung aus und ich bin davon überzeugt, dass diese Menschen noch besser werden, wenn sie über Führungskräftetrainings Werkzeuge in die Hand bekommen, um ihre Aufgabe noch besser zu erfüllen.

Kochen kann man lernen – man geht nach dem Rezept vor und die Mahlzeit wird sicher auch nicht schlecht schmecken. Wer aber mit Leidenschaft Gekochtes isst, der erkennt den Unterschied! Ähnlich ist es mit der Führung. Führungskräften, die versuchen einstudierte Führungswerkzeuge anzuwenden, merkt man an, dass diese Handlungen nicht aus ihnen kommen. Sie wirken nicht authentisch! Das spüren MitarbeiterInnen und das Vertrauen in diese Personen bleibt aus!

Was der Leidenschaft folgt!

Menschen, die aus Leidenschaft führen, besitzen Persönlichkeit und Charisma. Sie sind sympathisch. Darüber hinaus besitzen Sie Durchsetzungsvermögen und sind fähig, andere zu motivieren. Sie haben Überzeugungskraft, sind in der Regel gute Rhetoriker und haben die Gabe, das Gefühl der Sicherheit auszulösen, weil sie Orientierung geben. Deshalb folgt man Ihnen. Freiwillig. Weil sie Leader sind.

Wenn man sich diese Prinzipien klar macht, erkennt man auch die Wichtigkeit der sorgfältigen Auswahl zukünftiger Führungskräfte und legt damit den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens.

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: 7 Fähigkeiten die eine Führungskraft unbedingt besitzen sollte

aktualisiert im Mai 2019

Lampenfieber? Was tun?

Die meisten Menschen kämpfen mit der Nervosität, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden. Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen, die meisten Menschen bekommen schwitzende Hände und leiden unter Lampenfieber. Sie sind nicht allein.

Während es sich vielleicht bei manchen Menschen um ein leistungsförderndes Lampenfieber handelt, hemmt es die meisten Bewerber in Bewerbungssituationen. Was genau in unserem Körper passiert, lesen Sie hier. 

Was man dagegen tun kann

Der Ratschlag “das wird schon!” hilft leider wenig.

Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist,  Bilder im Kopf zu produzieren.

Die Vorgangsweise

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit.

Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback, das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben.

Erinnern sie sich an Ihre Gefühle und die Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich während einer längeren Zeitspanne vor dem Ereignis daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist.

Unmittelbar vor Ihrem “Auftritt” holen Sie sich das andere Bild, das Sie abgespeichert haben, vor Augen. Schließen Sie die Augen. Erinnern Sie sich (z.B.) an die Meeresluft. Denken Sie daran, wie eine leichte Brise Ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auch auf Ihre Atmung.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

http://www.dieBusinesscoach.at/

das könnte Sie auch interessieren: Mit der richtigen Einstellung ins Bewerbungsgespräch

“Ich möchte was mit Menschen machen!”

Leider begegnen mir häufig Menschen, die sich über Ihren Berufswunsch nicht im Klaren sind! Das einzige was sie wissen ist häufig: “ich möchte was mit Menschen machen!”

Das Problem dabei ist, dass nahezu alle vorstellbaren Berufe  irgendwie mit Menschen zu tun. Ganz wenige Berufsgruppen verbringen ihren beruflichen Alltag im stillen Kämmerchen!

Was ist damit eigentlich gemeint?

Um der Sache also etwa näher zu kommen, muss man seine Vorstellungen  präzisieren. Dafür könnten Sie sich folgende Frage stellen:

Stellen Sie sich folgende Fragen

Welche Berufe haben für mich (!) nichts mit dem Menschen zu tun?”

Die Antwort darauf könnte z.B. sein, dass Berufe, bei denen man lediglich mit Kollegen zu tun hat, die eigentliche Tätigkeit aber z.B. darin besteht, Datenbanken zu befüllen, zu wenig menschlichen Kontakt für Sie bedeuten.

Damit wären also schon zwei Dinge klar. Einerseits muss der gewünschte Beruf tatsächlich darin bestehen, Kundenkontakt zu haben, andererseits liegt es Ihnen wahrscheinlich nicht, einen Bürojob zu machen.

Ihre nächste Frage könnte z.B. lauten: “Ich möchte was mit Menschen machen!” “Soll dies auf körperlicher oder auf kommunikativer Ebene stattfinden?” Damit finden Sie heraus, ob Sie z.B. einen pflegenden Beruf machen möchten, oder z.B. lieber im Verkauf tätig sind.

Holen Sie sich Hilfe

Da es einfacher ist, Fragen zu beantworten, die jemand anderer stellt, könnten Sie eine Freundin oder einen Freund bitten, mit Ihnen diese Fragen durchzugehen! Nicht nur, dass eine zweite Person ganz andere Vorstellungen hat, tut sie sich auch wesentlich leichter, ihre Angaben genau zu hinterfragen.

Sagen Sie Ihrer Hilfsperson, dass sie offene Fragen stellen soll. Das sind solche, die sie nicht nur mit einem einfachen “Ja” oder “Nein” beantworten können.

Wenn Ihnen niemand zur Verfügung steht, der sie befragen kann, benutzten sie das Internet. Stellen Sie sich die Frage, welche Berufe es eigentlich gibt  und überprüfen Sie, was Ihnen zusagt und was nicht

http://www.diebusinesscoach.at/

das könnte sie auch interessieren: warum es leichter ist, ein Auto als einen Job zu suchen!

Aktualisiert im Mai 2019

Nur Absagen – nehmen Sie sie nicht persönlich!

Haben Sie schon gefühlte hundert Absagen auf Ihre Bewerbung im Postfach? Können Sie den ewig gleichen Standardtext “… dass ein anderer Bewerber die  geforderten Qualifikationen noch besser erfüllt …” schon nicht mehr lesen?

Stellen Sie die Basics sicher!

Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Unterlagen “top” sind, Sie ein Foto verwenden, das professionell angefertigt wurde und Sie auch beim Versenden oder Hochladen Ihrer Dokumente keinen Fehler gemacht haben, dann liegt der “Fehler” wohl nicht bei Ihnen!

Es können auch unternehmensinterne Gründe sein!

In meiner beruflichen Praxis kam es leider häufiger vor, dass der Bewerbungsprozess nicht so gelaufen ist,  wie ich mir das von einem professionellen Prozess gewunschen hätte.

Zum Beispiel kam es vor, dass ich eine Stellenausschreibung laufen hatte, sich auch bereits einige BewerberInnen gemeldet hatten und plötzlich überraschte mich ein Aufnahmestopp der über das ganze Unternehmen verhängt wurde. Wir mussten allen BewerberInnen absagen.

Ein anderes Mal waren wir bereits mitten im Auswahlverfahren. Aufgrund der Veränderung der Führungskraft hatte plötzlich ein anderer das Sagen. Der hatte auch andere Vorstellungen an seine MitarbeiterInnen. Und plötzlich sah das Inserat mit dem wir suchten ganz anders aus. Mir war es persönlich unangenehm, dass wir den Kandidatinnen, die wir bereits interviewt hatten, absagen mussten.

Manchmal kam es auch vor, dass ganz andere Ereignisse dazu führten, dass wir Bewerbungsprozesse, die bereits fortgeschritten waren, wieder abbrechen mussten. Z.B. weil wir ein Unternehmen gekauft hatten und das Personalbudget für andere Maßnahmen verwendet werden musste.

Es kann daran liegen, dass Sie überqualifiziert sind.

Dieses Phänomen sehe ich in meiner Praxis als Businesscoach leider sehr häufig. Kandidatinnen, die sehr gut ausgebildet sind und vielleicht sogar eine Menge Erfahrung in ihrem Job haben, bewerben sich auf alle möglichen Jobs um Ihre Chancen zu erhöhen. Darunter sind leider auch viele, bei denen man dieses Know How und auch die Erfahrung gar  nicht brauchen kann.

Überqualifizierung bedeutet übrigens nicht, dass man auch so gescheit ist. Es bedeutet einfach, dass sie mehr können, als man eigentlich braucht. Wovon auch immer.

Die weit verbreitete Meinung bei KandidatInnen ist “Mir macht das gar nichts aus, dass ich mehr kann. Die müssten ja froh sein, wenn ich den Job trotzdem mache!” Das würde leider nur dann stimmen, wenn es nicht so viele andere BewerberInnen gäbe. Firmen wollen genau das haben, was sie suchen. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Zu groß erscheint die Gefahr, dass Sie schnell wieder weg sind, sobald Sie etwas besseres gefunden haben.

Man weiß gar nicht, was Sie alles können!

Jüngst wandte sich eine sehr gute Kandidatin an mich, die laufen Absagen auf ihre Bewerbung erhielt. Sie hatte noch einen sehr hochdotierten Job und wollte gewappnet sein, weil sich Veränderungen in ihrer Firma abzeichneten.

Sie war bereits sehr frustriert, weil Sie immer nur Absagen bekam.

Als ich mir ihre Unterlagen näher ansah, tat Sie mir wirklich leid. Ich konnte spüren, dass sie Ihre Bewerbungen sehr gewissenhaft machte und viel Zeit und Energie hineinfloss. Und ich erkannte, dass sie nicht verstanden wurde!

Leider nehmen in großen Firmen oft die Personalabteilungen die Vorselektion vor, ohne Ahnung von den gewünschten Fachkenntnissen zu haben. Finden sich in diesen Bewerbungen keine Wiederholungen der Wörter die im Inserat genannt sind, versteht die Mitarbeiterin in der Personalabteilung möglicherweise nur “Bahnhof”. Wer hier nicht daran denkt, dass er Laien (Personalisten) und Profi (die Fachexperten) gleichermaßen überzeugen muss, um eingeladen zu werden, landet ziemlich schnell am “Leider Nein”-Stapel!

Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass wir ihre Unterlagen umgebaut haben und ich besonders darauf achtete, dass die Zielgruppe der Personalisten erkennen, dass die Kandidatin auf die ausgeschriebenen Jobs passen. Für mich nicht überraschend hatte sie binnen einer Woche vier (!) Vorstellungsgespräche.

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht!

Letztendlich führen diverse, leider nur vermeintlich gut gemeinte, gesetzliche Diskriminierungsverbote dazu, dass Unternehmen sehr schwammig kundtun, was sie eigentlich suchen.

Ein Unternehmen, dass einen Job ausschreibt, hat in der Regel eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wen es tatsächlich sucht.  Z.B. möchte man einen männlichen Mitarbeiter, weil der besser ins Team passt. Er soll so um die 35 sein, weil er dann schon einige Jahre Job-Erfahrung hat, gleichzeitig aber ausreichend Know How mit neuen Medien mitbringt. Man möchte vielleicht auch nur Bewerber aus einem ganz bestimmten Kulturkreis, etwa weil man Konflikte mit der bestehenden Stammmannschaft ausschließen möchte.

All das sind Gründe, die man in ein Inserat nicht schreiben darf! Also lautet die Annonce, dass man Personen gleich welchen Geschlechts, Alters oder Nationalität sucht.  Das Unternehmen wird folglich überhäuft mit – teilweise bestimmt sehr guten – von vornherein aber nicht in Frage kommenden Bewerbungen!

Verzagen Sie also nicht wenn Sie oft Absagen auf Ihre Bewerbung erhalten und stellen Sie sich einfach einen der genannten Gründe für die gerade erhaltene Absage vor!

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: “DER Kardinalfehler im Motivationsschreiben”

Die Macht von Karriereplänen!

Haben Ihre Mitarbeiter Perspektiven?

Menschen brauchen und wünschen sich Perspektiven. Das gilt für das Privat- genauso wie das Berufsleben.  Perspektiven versprechen die Chance, sich weiterzuentwickeln! Sie spornen an und beweisen dem/der Mitarbeiterin Vertrauen in seine/ihre Fähigkeiten. Sie versprechen Wertschätzung seitens der Person, die die Perspektive in Aussicht stellt und demonstrieren den Glauben in das Entwicklungspotenzial des/der Mitarbeiters/in .

Berufliche Perspektiven müssen kommuniziert, aufgezeigt und systematisiert werden, um nachhaltig und wirkungsvoll als Personalmaßnahme  eingesetzt werden zu können.

Wer auf Talent und Karrierewille setzt, motiviert insbesondere die besten Mitarbeiter, nämlich jene die vorwärts kommen, ihre Skills einsetzen und etwas bewirken wollen.

Verfügt das Unternehmen über Karrierepläne für möglichst viele ausgewählte und miteinander kommunizierende Mitarbeiter so potenziert sich die positive Wirkung!

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: sieben Fähigkeiten, die eine Führungskraft besitzen sollte!

Wie man Mitarbeiter motiviert!

Ist die Mitarbeitermotivation hoch, schlägt sich das im Unternehmenserfolg nieder. Dieser Zusammenhang ist auch sicher jeder Führungskraft bekannt. Wodurch aber lassen sich Mitarbeiter am besten motivieren?

Gehaltserhöhung

Glauben Sie, dass eine Gehaltserhöhung Ihre Mitarbeiter motiviert? Ja das tut sie, allerdings nur solange, bis er sich an den Zustand gewöhnt hat und ihn als normal erachtet. Dann wird seine Leistung aber wieder auf das ursprüngliche Maß abfallen.

Dienstfahrzeug

Auch ein Dienstfahrzeug fällt wie das Gehalt unter die sogenannten Hygienefaktoren. Diesen ist gemeinsam, dass sie nur eine Auswirkung auf die Mitarbeitermotivation haben, wenn sie fehlen. Das Vorhandensein eines Fahrzeuges wird also ebenso relativ schnell als Selbstverständlichkeit angesehen und wirkt sich minimal auf die Mitarbeitermotivation aus.

People Value

War früher die Mitarbeiterzufriedenheit schon damit erreichbar, dass die Person einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen bekam, hat sich in Zeiten des härteren Wettbewerbs so einiges geändert.

 “war for Talents”

Der demografische Wandel und die Konkurrenz aus aufstrebenden Wirtschaftsnationen hat in den letzten 20 Jahre dazu geführt, dass die Mitarbeiter anspruchsvoller geworden sind. Sie wollen, dass man Ihnen auf Augenhöhe begegnet und sie haben Ansprüche an ihre Jobs.

Heutzutage reicht es nicht mehr aus, irgend einen Job zu machen. Junge Mitarbeiter wollen sich verwirklichen, wollen Erfolge haben und sich mit ihrem Unternehmen identifizieren.

Wollen Sie also Ihre Mitarbeiter langfristig motivieren, dann kommen Sie nicht umhin, zu eruieren, was Ihre Mitarbeiter bewegt!

Leidenschaft

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter langfristig motivieren und im Unternehmen halten wollen, müssen Sie herausfinden, was sie interessiert und welche Stärken sie ausleben möchten.

Menschen tun das am liebsten, worin sie am besten sind. Und dort liegen zwangsläufig auch ihre Stärken.

Wenn es Ihnen dann noch gelingt, diese Stärken auch tatsächlich für Ihr Unternehmen einsetzen zu können – (denn was hilft es, wenn Ihr Mitarbeiter am liebsten Computerspiele programmiert, sie aber eine Tischlerwerkstatt führen) – dann werden sich Ihre Mitarbeiter weiterentwickeln können, persönliche Ziele und Erfolge erreichen und damit auch Ihr Unternehmen weiterbringen!

Entwicklungschancen

Manche Mitarbeiter sind besonders zu motivieren, indem Sie sich für Ihre persönlichen Ziele interessieren und einen langfristigen Karriereplan mit ihm ausarbeiten. Den Mitarbeiter motiviert insbesondere, dass er Aufstiegschancen erkennen kann und von Zeit zu Zeit seinen Aufstieg an Etappenzielen festmachen kann.

Lob und Anerkennung

Manchmal hängt die Mitarbeitermotivation auch nur davon ab, wieviel Anerkennung der Mitarbeiter für seine Arbeit bekommt. Dann ist insbesondere die Führungskraft gefordert, da sie diese Anerkennung kommuniziert. Es ist daher Führungsaufgabe richtig einzuschätzen, welches Maß an Anerkennung der jeweilige Mitarbeiter braucht.

Teamarbeit

Für manche Kollegen hängt die Zufriedenheit einzig und allein von ihrer Stellung im Team ab. Sie sind dann höchstmotiviert, wenn sie sich im Team wohlfühlen und die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen als angenehm empfinden.

Stolz

Manchen Mitarbeitern ist es besonders wichtig, für welches Unternehmen sie arbeiten. In der Regel wird es ein besonders erfolgreiches, sehr Imageträchtiges Unternehmen sein. Ein Beispiel das ich besonders oft höre, ist Red Bull. Mitarbeiter identifizieren sich dann besonders mit dem Außenauftritt des Unternehmens und ziehen ihre Motivation aus dessen starkem Image.

mehr zum Thema People value könne Sie hier nachlesen.

www.deBusinesscoach.at

Lesen Sie auch: was ist eigentlich emotionale Intelligenz?