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Was man bei Bewerbungsvideos beachten muss!

Bewerbungsvideos sind im Kommen.

Wenn auch ich glaube, dass das Thema in Österreich noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es durchaus bereits einige Firmen, die Bewerbungsvideos willkommen heißen!

professionelles Shooting

Bei Bewerbern im gehobenen Bereich, rate ich unbedingt dazu, ein solches Video von einem Professionisten machen zu lassen. Ähnlich wie bei Bewerbungsfotos kommt es unter anderem auf die richtige Beleuchtung, den richtigen Hintergrund und die richtige Kameraeinstellung an.

Wenn man dazu einen Termin vereinbart, sollte man im Vorfeld sehr genau nachfragen, wie die Videoaufnahme gemacht wird. Man sollte fragen, ob es verschiedene Settings geben wird, ob geplant ist, Aufnahmen in verschiedenen Outfits zu machen. Letztlich ist das Thema Stiling relevant. Gute Fotografen werden mit Ihnen besprechen, welche Farben und Muster für die Aufnahme ungeeignet sind. Danach richtet sich selbstverständlich auch der Preis. 

Sie sollten sich bereits vor dem Shootingtermin genau überlegen, was Sie sagen werden, und wie Sie sich präsentieren wollen. Eine gute Vorbereitung ist jedenfalls wichtig, um das Shooting möglichst kurz zu halten. 

privates Shooting – Vorbereitung 

Jüngeren Kandidaten könnten auch mit privaten Bewerbungsvideos punkten. Dabei sollten Sie auf eine gute Vorbereitung achten. 

Überlegen Sie sich im Vorfeld, wie Sie Ihr Video gestalten wollen und ob Sie es für einen oder mehrere Arbeitgeber verwenden wollen. Klären Sie, in welchem Medium Sie Ihr Video präsentieren und stellen Sie sicher, dass keine technischen Hürden im Wege stehen, um es abzurufen. Es ist z.B. nicht sinnvoll, wenn das Video erst nach einer Registrierung angesehen werden kann. 

Achten Sie auf einen geeigneten Hintergrund. Sie sollten jedenfalls einen neutralen Hintergrund, wie etwa eine einfärbige Wand verwenden. Das Bett, der Schreibtisch oder die Küche eignen sich nicht als Drehort. 

Qualität 

Auch wenn Sie ein privates Video erstellen wollen, ist die Qualität ein wichtiger Faktor. Wenn Bild- und Tonqualität nicht optimal sind, erreichen Sie am Ende wahrscheinlich das Gegenteil eines positiven Effektes. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass die Bilder scharf werden, sie keine verwackelten Aufnahmen erstellen und dass beim Ton weder Hintergrundgeräusche noch ein Rauschen zu hören sind. 

Am sinnvollsten ist, sich genau zu überlegen, wie lang Ihr Video sein soll und welche Inhalte Sie ansprechen wollen. Wie im Bewerbungsgespräch auch, sollten Sie sich kurz halten und rasch zum Punkt kommen. Achten Sie darauf, dass Sie flüssig sprechen und natürlich wirken. Es wird sinnvoll sein, das beste Video aus einigen Aufnahmen herauszusuchen. Ich empfehle Ihnen jedenfalls eine andere Person um Hilfe zu bitten, damit Sie sich auf die Inhalte konzentrieren können. 

Länge der Bewerbungsvideos

Das Video sollte keinesfalls länger als ca. fünf Minuten dauern. Sie sollten kurz einleiten, wer Sie sind und wie Ihr bisheriges Leben verlaufen ist. Selbstverständlich sollte dabei Ihre Ausbildung und Ihre bisherige Karriere den Schwerpunkt bilden. Nennen Sie einige Ihrer Erfolge und erzählen Sie von Ihren Stärken. Runden Sie Ihr Video ab, indem Sie darauf eingehen, warum Sie sich bewerben und worin Sie einen Vorteil Ihrer Anstellung sehen. Schließen Sie mit einer Call to Action ab, indem Sie den Betrachter auffordern, sich bei Ihnen zu melden.

Ich rate Ihnen jedenfalls Hilfsmittel einzusetzen. Verwenden Sie Bilder, die Sie in die Kamera halten, oder einen Gegenstand mit dem Sie ein Projekt verbinden. Sie können auch eine Präsentation ins Video einbauen. Achten Sie darauf, dass Sie Abwechslung bieten, damit Sie nicht die Aufmerksamkeit des Adressaten verlieren.

Format der Bewerbungsvideos

Da Videos vom Personaler am Computer angesehen werden, müssen Sie auf das richtige Seitenverhältnis achten. Es sollte im Querformat mit einem Seitenverhältnis von 16:9 gedreht werden.

Ein sehr gutes Beispiel für ein hoch professionelles, gelungenes Bewerbungsvideo finden Sie hier

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog – unterschiedlich häufig – die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

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PS: Ich freue mich über Ihre Kommentare!

BOREOUT – mein Job ist langweilig

Burnout ist in aller Munde. Als immer zunehmendere Folge der Schnelllebigkeit und Komplexität unserer Arbeitswelt zeigen sich bei immer mehr Menschen Gefühle der Angespanntheit und Erschöpfung. Wenn aber das Gegenteil eintritt und die Arbeit von Langeweile und Monotonie geprägt ist, spricht man von Boreout.

Hauptelemente von Boreout

Boreout Betroffene leiden unter Unterforderung, da sie gerne mehr leisten wollen, als von Ihnen gefordert wird. Sie leiden innerlich, da sie ihre Aufgaben als uninteressant empfinden. Die Folge darauf ist, dass Betroffene rat- und lustlos wird, da sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Interessanter Weise ist eine häufige Reaktion, dass Betroffene Beschäftigung vortäuschen, oftmals sogar besonders betonen, dass sie viel zu tun hätten. Damit verlängern sie eigentlich die Situation, anstatt eine Verbesserung zu bewirken.

Für Arbeitgeber ist es daher besonders schwierig zu erkennen, dass der Betroffene unterfordert ist. Ideen, wie Sie Ihre MitarbeiterInnen vor Boreout schützen können, beschreibt etwa der Harvardbusinessmanager.

Umgang mit dem Boreout

Sollten Sie betroffen sein, so empfehle ich, im ersten Schritt das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zu suchen. Tauschen Sie sich über Ihre Kompetenzen aus, bieten Sie ihm an, interessantere Aufgaben zu übernehmen.

Sollte dieses Gespräch nicht zielführend verlaufen, sollten Sie sich auf die Suche nach einem anspruchsvolleren Job machen. Dabei ist wichtig, dass Sie die richtigen Worte für Ihr Wechselmotiv finden.

Dass man gerne mehr leisten möchte und deshalb einen neuen Job sucht, ist eigentlich erfreulich für jeden neuen Arbeitgeber. Sie sollten aber in Ihrem Motivationsschreiben und auch im Bewerbungsgespräch kein Wort darüber verlieren, dass Sie sich in Ihrem Job langweilen.

Stellen Sie den aktuellen Job als Motiv Ihrer Wechselwilligkeit nicht in den Vordergrund.  Beschreiben Sie zielgerichtet, dass Sie  ” …  ihr fachliches Know How im neuen Job einsetzen wollen …”, oder “… daran interessiert sind, sich persönlich in Entscheidungsprozesse einzubringen”.

Positive, zukunftsorientierte Motive wirken wesentlich interessanter, als etwa nur die Anmerkung, dass man sich im derzeitigen Job langweilt und deshalb dort weg möchte!

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aktualisiert im April 2019

Motivationsschreiben erster Satz

Erfahrungsgemäß ist das Motivationsschreiben der verhassteste Teil der Bewerbungsunterlagen.

“Wie fang ich an?”, “Was wollen die hören?”, “Wozu brauche ich überhaupt ein Motivationsschreiben, im Lebenslauf steht doch eh schon alles?” sind Fragen, die oft gestellt werden.

der Sinn des Motivationsschreibens

Das Motivationsschreiben hat erstens den Sinn, in kurzen Worten auf den Punkt zu bringen, warum gerade Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden sollten. Es muss, wie der Name schon sagt, weiters das Motiv beinhalten, warum gerade Sie für die Stelle geeignet sind und warum Sie eingeladen werden sollten!

Zu meinem persönlichen Entsetzen musste ich feststellen, dass in Lehrbüchern des 21. Jhdt. geraten wird, mit der Floskel “Hiermit bewerbe ich mich auf die in xy ausgeschriebenen Stelle” zu beginnen.

vermeiden Sie Selbstverständlichkeiten

Vermeiden Sie bitte Selbstverständliches! Der Recruiter weiß im Regelfall, dass und wo er sein Inserat veröffentlicht hat. Wofür Sie sich bewerben wollen, ist für ihn spätestens in der Betreffzeile klar. Ein Einleitungssatz, der beschreibt, wo man das Inserat gelesen hat und dass man sich bewerben möchte, ist also völlig unnötig, vergeudet den ohnehin begrenzten Platz und langweilt den Leser.

Im Idealfall können Sie sich in der ersten Zeile auf ein geführtes Telefonat oder auf ein Gespräch beziehen.  Andernfalls sollten Sie versuchen, durch einen “knackigen” Einstieg das Interesse des Lesers zu wecken.

Denken Sie dabei an Bücher, die Sie gerne lesen! Diese verfügen bereits in den ersten Sätzen über irgendetwas, was Ihr Interesse weckt und Lust macht, weiter zu lesen! Ich empfehle Ihnen daher bereits im ersten Satz einen Bezug zum Inserat herzustellen und darzulegen, was genau Ihr Interesse für den Job geweckt hat!

In manchen Fällen sind auch Slogans, die das Unternehmen verwendet gut geeignet, um einen Konnex herzustellen. Das wohl berühmteste Beispiel dazu ist “just do it“. Sollten Sie sich also zufällig bei Nike bewerben, so könnte Ihr Einstiegssatz lauten “I show you what creazy dreams can do!” Damit schlagen Sie mehrere Fliegen mit einem Schlag. Sie haben sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, zeigen, dass Sie die Botschaft verstanden haben und gleichzeitig, dass Sie zum Unternehmen passen!

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aktualisiert im April 2019

autoritärer Führungsstil – wann ist er sinnvoll?

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wort “autoritär” ein negatives Verhalten. Im Zusammenhang mit der Führung bedeutet autoritärer Führungsstil aber keineswegs, einen besonders bösartigen Vorgesetzten zu haben.

Wesen des autoritären Führungsstils

Autorität zu führen bedeutet, dass die Führungskraft genaue Anweisungen gibt. Sie erklärt den MitarbeiterInnen sehr detailliert,  wie Aufgaben erledigt werden sollen, indem auch die einzelnen Handlungsschritte genau erklärt werden. Teilergebnisse werden engmaschig kontrolliert und nicht selten greift die Führungskraft auch in einzelne Arbeitsschritte steuernd ein.

Wann ist der autoritäre Führungsstil sinnvoll

Es gibt Situationen im Berufsleben, in welchen es erforderlich ist, dass der oder die Vorgesetzte die Führungszügel besonders straff in die Hand nimmt, weil ein höheres Orientierungsbedürfnis vorliegt.

Derartige Situationen liegen besondere dann vor, wenn es um Veränderungen geht. Diese können den Mitarbeiter selbst betreffen, aber auch von außen kommen.

neuer Mitarbeiter – neuer Job

Ein autoritärer Führungsstil ist also besondere dann notwendig, wenn Menschen genaue Orientierung brauchen, um ihren Job erledigen zu können.

Kommen MitarbeiterInnen neu ins Unternehmen ist das Bedürfnis nach Orientierung besonders hoch. Im Regelfall weiß der neue Mitarbeiter nicht, an wen er sich im Bedarfsfall wenden soll. Er kennt die Kompetenzabgrenzungen zu anderen Abteilungen nicht, und weiß um die Kultur des Unternehmens nicht Bescheid.

Im selbe Maße bedarf es einiger Klärungen, wenn der Mitarbeiter bereits länger im Unternehmen ist, aber einen neuen Job bekommt. Verändert sich sein Aufgabengebiet, so ist es ebenso erforderlich, Arbeitsschritte zu definieren, Ergebnisse festzusetzen, Ansprechpartner zu nennen und die Effizienz der Erledigung zu besprechen.

Führen im Change

Befindet sich das ganze Unternehmen im Umbruch,  so hat die ganze Mannschaft – einschließlich der Führungskräfte – einen höheren Orientierungsbedarf. Umbruch findet z.B. statt, wenn das Unternehmen einen neuen Eigentümer bekommt, wenn eine Fusion ansteht, wenn neue Systeme implementiert werden oder etwa, weil sich eine Strategie wesentlich verändert.

Daher ist es gerade in Changeprozessen besonders wichtig, den Führungskräften rasch alle Informationen zu geben, die erforderlich sind, um ihre Teams anleiten und ihnen die Richtung weisen zu können.

Über Vor- und Nachteile des autoritären Führungsstils lesen Sie auch hier.

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Die Schrift Im Lebenslauf

Warum ist die Schrift im Lebenslauf wichtig?

Wenn Personalisten jeden Tag 100te Bewerbungen lesen müssen, dann haben sie sich rasch an einer Schrift satt gesehen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Ihre Bewerbung als unsympathisch wahrgenommen wird. Fatal, wenn die Zeit des Personalisten drängt und er rasch aussortiert.

Versetzen Sie sich in den Leser

Wie geht es Ihnen, wenn sie ein Buch lesen? Je sympathischer Ihnen die Schrift ist, desto mehr werden Sie Lust haben, das Buch zu lesen. Strengt aber die Schriftgröße  Ihre Augen an oder führt die gewählte Schrift dazu, dass Sie das Schriftbild als unsympathisch empfinden, desto weniger gern werden sie das Buch lesen.

Denken Sie auch daran, dass die Schriftart die Gesamterscheinung Ihres Lebenslaufes beeinflusst, da manche Schriften mehr Platz erfordern als andere. Prüfen Sie auch, ob Ihnen die Schrift noch gefällt, wenn Sie fett oder kursiv schreiben. Sehen Sie sich letztlich auch an, wie die Schrift wirkt, wenn Sie sie als Überschrift benutzen.

Erfolgreiche Schriftarten

Wenn man aber eine Schrift im Lebenslauf verwendet, die nicht jeder verwendet, dann könnte man den Effekt erzielen, dass die Bewerbung besonders ins Auge sticht!

Die meisten Personalisten überfliegen die Bewerbungsunterlagen schnell. Sie sichten die Dokumente nach wesentlichen Kriterien, die für den Job wichtig sind. Am leichtesten fällt dies, bei Bewerbungsunterlagen, die leicht zu lesen sind.

Sie sollten daher keinesfalls “Times New Roman” oder “Arial” verwenden, da diese zu den gängigsten Schriften zählen und sehr oft verwendet wird.

Suchen Sie sich eine Schrift für Ihren Lebenslauf aus, die gut lesbar ist, Ihnen gefällt und die über keine Serifen verfügt, da diese wenig seriös wirken. Überfordern Sie das Auge des Personalisten keinesfalls mit einem ausgefallenen Design, wenn es sich nicht um eine Bewerbung in einem Kreativberufen handelt.

Denken Sie daran, dass auch Brillenträger die Schrift am PC gut lesen können soll. Befragen Sie dazu jemanden, der schon ein bisschen älter ist bzw. eine Brille trägt.

Eine weitere Meinung zum Thema lesen Sie hier.

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Kann man gute Führung lernen?

Seit vielen Jahren begleitet mich das Thema Führung. Und seit vielen Jahren stelle ich mir die Frage, ob man gute Führung im Sinne von Leadership lernen kann?

Wenn auch die vielen Anbieter von Führungskräftetrainings diesen Umstand vermuten lassen, glaube ich persönlich ihn nicht. Gute Führung bedeutet für mich Leadership und dazu gehört mehr als ein paar Führungswerkzeuge zu kennen.

Was bedeutet gute Führung überhaupt?

Sowohl das Wort Führen als auch die Definition für gut lassen sich kaum objektiv bestimmen. Jeder versteht etwas anderes unter guter Führung. Erfolgreiche Führung lässt sich auch kaum an Ergebnissen messen. Gute Verkaufsergebnisse lassen z.B. nicht unbedingt darauf schließen, dass gute Führung vorhanden ist.

Aussagen über die Führungsqualität lassen sich aber z.B. über Personalkennzahlen machen. Die wichtigste davon ist die Fluktuation.  Laufen einem Manager scharenweise die Leute davon, liegt es mit Sicherheit an seinem Führungsstil.

Bekleidet jemand eine Führungsposition, dann führt er zumindest am Papier. Kaum einer kann sich langfristig davor drücken, Managementaufgaben in der Führung zu erledigen. Aber gute Führung bedeutet mehr als bloß das Personal zu managen.

Leidenschaft für Führung als Voraussetzung!

Einen Job richtig gut zu machen, setzt voraus, dass man ihn leidenschaftlich gerne macht. Diese Leidenschaft ist meines Erachtens immer angeboren.

Niemand wird ein guter Koch, wenn er z.B. kein Gespür für Gewürze, Zutaten und guten Geschmack hat. Menschen die kein Interesse an Pflanzen haben, werden mit Gärten niemals in enge Berührung kommen, geschweige denn freiwillig einen Beruf in dieser Branche wählen. Menschen die ihren Beruf mit Leidenschaft machen, wissen vieles intuitiv.

Für mich stellt das Führen von Menschen eine Berufung dar.

Vertrauen als Basis

Manche Menschen haben das natürliche Bedürfnis, sich für andere einzusetzen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, das Beste aus sich herauszuholen! Diese Gabe führt dazu, dass man ihnen vertraut und ihnen gerne (nach)folgt. Das Vertrauen auf beiden Seiten ist ein Wechselspiel, das dazu führt, dass man gemeinsam nach Erfolgen strebt.

Diese Umstände machen für mich gute Führung aus und ich bin davon überzeugt, dass diese Menschen noch besser werden, wenn sie über Führungskräftetrainings Werkzeuge in die Hand bekommen, um ihre Aufgabe noch besser zu erfüllen.

Kochen kann man lernen – man geht nach dem Rezept vor und die Mahlzeit wird sicher auch nicht schlecht schmecken. Wer aber mit Leidenschaft Gekochtes isst, der erkennt den Unterschied! Ähnlich ist es mit der Führung. Führungskräften, die versuchen einstudierte Führungswerkzeuge anzuwenden, merkt man an, dass diese Handlungen nicht aus ihnen kommen. Sie wirken nicht authentisch! Das spüren MitarbeiterInnen und das Vertrauen in diese Personen bleibt aus!

Was der Leidenschaft folgt!

Menschen, die aus Leidenschaft führen, besitzen Persönlichkeit und Charisma. Sie sind sympathisch. Darüber hinaus besitzen Sie Durchsetzungsvermögen und sind fähig, andere zu motivieren. Sie haben Überzeugungskraft, sind in der Regel gute Rhetoriker und haben die Gabe, das Gefühl der Sicherheit auszulösen, weil sie Orientierung geben. Deshalb folgt man Ihnen. Freiwillig. Weil sie Leader sind.

Wenn man sich diese Prinzipien klar macht, erkennt man auch die Wichtigkeit der sorgfältigen Auswahl zukünftiger Führungskräfte und legt damit den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens.

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aktualisiert im Mai 2019

Lampenfieber! Was tun?

Die meisten Menschen kämpfen mit der Nervosität, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden. Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen, die meisten Menschen bekommen schwitzende Hände und leiden unter Lampenfieber. Sie sind nicht allein.

Während es sich vielleicht bei manchen Menschen um ein leistungsförderndes Lampenfieber handelt, hemmt es die meisten Bewerber in Bewerbungssituationen. Was genau in unserem Körper passiert, lesen Sie hier. 

Was man dagegen tun kann

Der Ratschlag “das wird schon!” hilft leider wenig.

Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist,  Bilder im Kopf zu produzieren.

Die Vorgangsweise

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit.

Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback, das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben.

Erinnern sie sich an Ihre Gefühle und die Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich während einer längeren Zeitspanne vor dem Ereignis daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist.

Unmittelbar vor Ihrem “Auftritt” holen Sie sich das andere Bild, das Sie abgespeichert haben, vor Augen. Schließen Sie die Augen. Erinnern Sie sich (z.B.) an die Meeresluft. Denken Sie daran, wie eine leichte Brise Ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auch auf Ihre Atmung.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

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“Ich möchte was mit Menschen machen!”

Leider begegnen mir häufig Menschen, die sich über Ihren Berufswunsch nicht im Klaren sind! Das einzige was sie wissen ist häufig: “ich möchte was mit Menschen machen!”

Das Problem dabei ist, dass nahezu alle vorstellbaren Berufe  irgendwie mit Menschen zu tun. Ganz wenige Berufsgruppen verbringen ihren beruflichen Alltag im stillen Kämmerchen!

Was ist damit eigentlich gemeint?

Um der Sache also etwa näher zu kommen, muss man seine Vorstellungen  präzisieren. Dafür könnten Sie sich folgende Frage stellen:

Stellen Sie sich folgende Fragen

Welche Berufe haben für mich (!) nichts mit dem Menschen zu tun?”

Die Antwort darauf könnte z.B. sein, dass Berufe, bei denen man lediglich mit Kollegen zu tun hat, die eigentliche Tätigkeit aber z.B. darin besteht, Datenbanken zu befüllen, zu wenig menschlichen Kontakt für Sie bedeuten.

Damit wären also schon zwei Dinge klar. Einerseits muss der gewünschte Beruf tatsächlich darin bestehen, Kundenkontakt zu haben, andererseits liegt es Ihnen wahrscheinlich nicht, einen Bürojob zu machen.

Ihre nächste Frage könnte z.B. lauten: “Ich möchte was mit Menschen machen!” “Soll dies auf körperlicher oder auf kommunikativer Ebene stattfinden?” Damit finden Sie heraus, ob Sie z.B. einen pflegenden Beruf machen möchten, oder z.B. lieber im Verkauf tätig sind.

Holen Sie sich Hilfe

Da es einfacher ist, Fragen zu beantworten, die jemand anderer stellt, könnten Sie eine Freundin oder einen Freund bitten, mit Ihnen diese Fragen durchzugehen! Nicht nur, dass eine zweite Person ganz andere Vorstellungen hat, tut sie sich auch wesentlich leichter, ihre Angaben genau zu hinterfragen.

Sagen Sie Ihrer Hilfsperson, dass sie offene Fragen stellen soll. Das sind solche, die sie nicht nur mit einem einfachen “Ja” oder “Nein” beantworten können.

Wenn Ihnen niemand zur Verfügung steht, der sie befragen kann, benutzten sie das Internet. Stellen Sie sich die Frage, welche Berufe es eigentlich gibt  und überprüfen Sie, was Ihnen zusagt und was nicht

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Aktualisiert im Mai 2019

Nur Absagen – nehmen Sie es nicht persönlich!

Haben Sie schon gefühlte hundert Absagen auf Ihre Bewerbung im Postfach? Können Sie den ewig gleichen Standardtext “… dass ein anderer Bewerber die  geforderten Qualifikationen noch besser erfüllt …” schon nicht mehr lesen?

Stellen Sie die Basics sicher!

Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Unterlagen “top” sind, Sie ein Foto verwenden, das professionell angefertigt wurde und Sie auch beim Versenden oder Hochladen Ihrer Dokumente keinen Fehler gemacht haben, dann liegt der “Fehler” wohl nicht bei Ihnen!

Es können auch unternehmensinterne Gründe sein!

In meiner beruflichen Praxis kam es leider häufiger vor, dass der Bewerbungsprozess nicht so gelaufen ist,  wie ich mir das von einem professionellen Prozess gewunschen hätte.

Zum Beispiel kam es vor, dass ich eine Stellenausschreibung laufen hatte, sich auch bereits einige BewerberInnen gemeldet hatten und plötzlich überraschte mich ein Aufnahmestopp der über das ganze Unternehmen verhängt wurde. Wir mussten allen BewerberInnen absagen.

Ein anderes Mal waren wir bereits mitten im Auswahlverfahren. Aufgrund der Veränderung der Führungskraft hatte plötzlich ein anderer das Sagen. Der hatte auch andere Vorstellungen an seine MitarbeiterInnen. Und plötzlich sah das Inserat mit dem wir suchten ganz anders aus. Mir war es persönlich unangenehm, dass wir den Kandidatinnen, die wir bereits interviewt hatten, absagen mussten.

Manchmal kam es auch vor, dass ganz andere Ereignisse dazu führten, dass wir Bewerbungsprozesse, die bereits fortgeschritten waren, wieder abbrechen mussten. Z.B. weil wir ein Unternehmen gekauft hatten und das Personalbudget für andere Maßnahmen verwendet werden musste.

Es kann daran liegen, dass Sie überqualifiziert sind.

Dieses Phänomen sehe ich in meiner Praxis als Businesscoach leider sehr häufig. Kandidatinnen, die sehr gut ausgebildet sind und vielleicht sogar eine Menge Erfahrung in ihrem Job haben, bewerben sich auf alle möglichen Jobs um Ihre Chancen zu erhöhen. Darunter sind leider auch viele, bei denen man dieses Know How und auch die Erfahrung gar  nicht brauchen kann.

Überqualifizierung bedeutet übrigens nicht, dass man auch so gescheit ist. Es bedeutet einfach, dass sie mehr können, als man eigentlich braucht. Wovon auch immer.

Die weit verbreitete Meinung bei KandidatInnen ist “Mir macht das gar nichts aus, dass ich mehr kann. Die müssten ja froh sein, wenn ich den Job trotzdem mache!” Das würde leider nur dann stimmen, wenn es nicht so viele andere BewerberInnen gäbe. Firmen wollen genau das haben, was sie suchen. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Zu groß erscheint die Gefahr, dass Sie schnell wieder weg sind, sobald Sie etwas besseres gefunden haben.

Man weiß gar nicht, was Sie alles können!

Jüngst wandte sich eine sehr gute Kandidatin an mich, die laufen Absagen auf ihre Bewerbung erhielt. Sie hatte noch einen sehr hochdotierten Job und wollte gewappnet sein, weil sich Veränderungen in ihrer Firma abzeichneten.

Sie war bereits sehr frustriert, weil Sie immer nur Absagen bekam.

Als ich mir ihre Unterlagen näher ansah, tat Sie mir wirklich leid. Ich konnte spüren, dass sie Ihre Bewerbungen sehr gewissenhaft machte und viel Zeit und Energie hineinfloss. Und ich erkannte, dass sie nicht verstanden wurde!

Leider nehmen in großen Firmen oft die Personalabteilungen die Vorselektion vor, ohne Ahnung von den gewünschten Fachkenntnissen zu haben. Finden sich in diesen Bewerbungen keine Wiederholungen der Wörter die im Inserat genannt sind, versteht die Mitarbeiterin in der Personalabteilung möglicherweise nur “Bahnhof”. Wer hier nicht daran denkt, dass er Laien (Personalisten) und Profi (die Fachexperten) gleichermaßen überzeugen muss, um eingeladen zu werden, landet ziemlich schnell am “Leider Nein”-Stapel!

Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass wir ihre Unterlagen umgebaut haben und ich besonders darauf achtete, dass die Zielgruppe der Personalisten erkennen, dass die Kandidatin auf die ausgeschriebenen Jobs passen. Für mich nicht überraschend hatte sie binnen einer Woche vier (!) Vorstellungsgespräche.

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht!

Letztendlich führen diverse, leider nur vermeintlich gut gemeinte, gesetzliche Diskriminierungsverbote dazu, dass Unternehmen sehr schwammig kundtun, was sie eigentlich suchen.

Ein Unternehmen, dass einen Job ausschreibt, hat in der Regel eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wen es tatsächlich sucht.  Z.B. möchte man einen männlichen Mitarbeiter, weil der besser ins Team passt. Er soll so um die 35 sein, weil er dann schon einige Jahre Job-Erfahrung hat, gleichzeitig aber ausreichend Know How mit neuen Medien mitbringt. Man möchte vielleicht auch nur Bewerber aus einem ganz bestimmten Kulturkreis, etwa weil man Konflikte mit der bestehenden Stammmannschaft ausschließen möchte.

All das sind Gründe, die man in ein Inserat nicht schreiben darf! Also lautet die Annonce, dass man Personen gleich welchen Geschlechts, Alters oder Nationalität sucht.  Das Unternehmen wird folglich überhäuft mit – teilweise bestimmt sehr guten – von vornherein aber nicht in Frage kommenden Bewerbungen!

Verzagen Sie also nicht wenn Sie oft Absagen auf Ihre Bewerbung erhalten und stellen Sie sich einfach einen der genannten Gründe für die gerade erhaltene Absage vor!

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Erstellen Sie einen Karriereplan für Ihre Mitarbeiter!

Haben Ihre Mitarbeiter Perspektiven? Wissen sie, wo Ihre persönliche Reise hingeht? Dafür brauchen sie einen Karriereplan!

Karriereplan – eine Perspektive bieten

Menschen brauchen und wünschen sich Perspektiven. Das gilt für das Privat- genauso wie das Berufsleben.  Perspektiven versprechen die Chance, sich weiterzuentwickeln! Sie spornen an und beweisen dem Mitarbeiter, dass die Führungskraft Vertrauen in seine Fähigkeiten hat.

Die Mitarbeiter erhalten Wertschätzung, indem ihnen eine Perspektive aufgezeigt und versprochen wird. Damit wird auch der Glaube in ihr Entwicklungspotenzial ausgedrückt und jene Anerkennung gezeigt, die sie sich wünschen.

Karrierepläne müssen gemeinsam erstellt werden

Der Karriereplan muss gemeinsam besprochen werden, um sicherzugehen, dass er den Zielen des Mitarbeiters entspricht.

Kommunizieren Sie berufliche Perspektiven, zeigen Sie Möglichkeiten und den Zeithorizont auf, damit Sie eine nachhaltige und wirkungsvolle Personalmaßnahme  erreichen. Der Mitarbeiter muss wissen, was er in Ihrem Unternehmen erreichen kann und braucht eine Aussicht, in welchem Zeitraum er seine persönlichen Ziele erreichen kann.

Oft stehen diesen Zielen organisatorische Vorgaben im Weg. Strebt ein Mitarbeiter eine Führungsfunktion an, steht diesem Ziel möglicherweise die Tatsache im Weg, dass Ihre Organisation keine weitere Führungsfunktion erlaubt. Um den Mitarbeiter trotzdem im Unternehmen zu halten, müssen für ihn befriedige Alternativen gefunden und besprochen werden. Wenn man das nicht tut, ist es nur eine Frage der Zeit bis man den Mitarbeiter verliert.

Wirkung des Karriereplans

Motivieren Sie insbesondere die besten Mitarbeiter, indem Sie auf Ihr Talent und ihren Karrierewillen setzen. Konzentrieren Sie sich auf die Mitarbeiter, die vorwärts kommen, ihre Skills einsetzen und etwas bewirken wollen. Der Mitarbeiter wird sich darauf verlassen, dass seine Bemühungen letztlich honoriert werden und geht dann auch gerne und freiwillig die “Extrameile”.

Halten Sie also jene Mitarbeiter im Auge, die Karriereambitionen zeigen. Für einen solchen Mitarbeiter ist es nämlich sehr frustrierend, wenn sein Einsatz keine Wirkung zeigt.

Einfluss auf das gesamte Team

Der Karriereplan der besten Mitarbeitern motiviert aber indirekt auch jene, deren Ziele sich nicht so ausgeprägt zeigen. Verfügt das Unternehmen über Karrierepläne für möglichst viele ausgewählte und miteinander kommunizierende Mitarbeiter so potenziert sich die positive Wirkung!

Menschen Streben alle nach dem Weiterkommen. Es ist ein natürlicher Impuls von uns allen. Zeigt sich dieser Impuls nicht mehr, ist es oft ein Indiz, dass der Mitarbeiter bereits in der Vergangenheit mehrfach frustriert wurde. In der Regel orientieren sich alle Mitarbeiter an den Besten, weil sie sich die gleiche Anerkennung wünschen, wie sie den Besten zuteil wird. Sie orientieren und lernen dann gerne von den Besten.

Führungskräfte sollten sich daher auf ihre besten Mitarbeiter konzentrieren sollten. Leider ist in manchen Firmen das Gegenteil an der Tagesordnung. Aus einem Missverständnis heraus, Schwächen eines Mitarbeiters fördern zu wollen, konzentrieren sie sich auf die schlechtesten Mitarbeiter. Da viele Führungskräfte unterschätzen, wie sehr sich Mitarbeiter Anerkennung wünschen, verstehen sie nicht, dass sich alle Mitarbeiter dorthin orientieren, wo sie Anerkennung erhalten.

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog – unterschiedlich häufig – die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

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