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Bewerbung als Führungskraft – 7 häufige Fehler

Sie wollen sich als Führungskraft bewerben? Bei der Bewerbung als Führungskraft gibt es einiges zu beachten, das sich von anderen Bewerbungen unterscheidet.

7 Fehler, die Sie vermeiden sollten!
  1. Besonders Menschen, die eine lange Karriere hinter sich haben, neigen dazu, in Ihre Bewerbungsunterlagen sämtliche Informationen zu Ihrer Person packen zu wollen. Viele dieser Themen sollten aber erst im Bewerbungsgespräch erörtert werden. Reduzieren Sie Ihre Unterlagen daher auf das Wesentliche!
  2. Bewerbungsschreiben beinhalten oft eine Aneinanderreihung von leeren Floskeln. Die Kunst der erfolgreichen Bewerbung besteht allerdings darin, ein Bild über die bisherigen Tätigkeiten in relevantem Bezug zur angestrebten Stelle zu zeichnen. Beschreiben Sie Positionen der Vergangenheit, die Fähigkeiten für die angestrebte Stelle unter Beweis stellen.
  3. Führungskräfte müssen besonders strukturiert und klar in ihrer Sprache sein. Dieser Aspekte macht in der Führungsarbeit einen wesentlichen Teil des Erfolges aus. Gelingt es Ihnen nicht, in ihren Unterlagen Dinge auf den Punkt zu bringen, stellen Sie sich selbst kein gutes Zeugnis aus.
  4. Manager werden an Erfolgen gemessen. Daher ist es wichtig, bisherige Erfolge in geeigneter Form im CV darzustellen. KPIs sind in Bewerbungen als Führungskraft daher ein unausgesprochenes Muss!
  5. Ihr Foto muss jene Eigenschaften transportieren, die für eine Führungskraft wesentlich sind. Das sind insbesondere Durchsetzungsvermögen, Klarheit und Seriosität. Es muss Ihnen also gelingen, mit Ihrem Foto nachzuweisen, dass Sie ein Vorbild für Ihre zukünftigen MitarbeiterInnen sind.
  6. Lassen Sie Ihre Unterlagen von jemandem gegenlesen. Rechtsschreib- bzw. Flüchtigkeitsfehler stellen bei Bewerbungsunterlagen für Führungspositionen jedenfalls ein sofortiges Ausschlusskriterium dar.
  7. Immer wieder sind Führungskräfte überrascht, wenn ich Ihnen rate, Ihre Gehaltsvorstellungen bereits im Motivationsschreiben darzulegen. Führungskräfte aber wissen, was Sie wert sind und was Sie wollen. Besitzen Sie nicht das Selbstbewusstsein, diese Angabe zu machen, sind Sie wahrscheinlich für den angestrebten Job nicht geeignet!

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aktualisiert im April 2019

Nur Absagen – nehmen Sie sie nicht persönlich!

Haben Sie schon gefühlte hundert Absagen auf Ihre Bewerbung im Postfach? Können Sie den ewig gleichen Standardtext “… dass ein anderer Bewerber die  geforderten Qualifikationen noch besser erfüllt …” schon nicht mehr lesen?

Stellen Sie die Basics sicher!

Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Unterlagen “top” sind, Sie ein Foto verwenden, das professionell angefertigt wurde und Sie auch beim Versenden oder Hochladen Ihrer Dokumente keinen Fehler gemacht haben, dann liegt der “Fehler” wohl nicht bei Ihnen!

Es können auch unternehmensinterne Gründe sein!

In meiner beruflichen Praxis kam es leider häufiger vor, dass der Bewerbungsprozess nicht so gelaufen ist,  wie ich mir das von einem professionellen Prozess gewunschen hätte.

Zum Beispiel kam es vor, dass ich eine Stellenausschreibung laufen hatte, sich auch bereits einige BewerberInnen gemeldet hatten und plötzlich überraschte mich ein Aufnahmestopp der über das ganze Unternehmen verhängt wurde. Wir mussten allen BewerberInnen absagen.

Ein anderes Mal waren wir bereits mitten im Auswahlverfahren. Aufgrund der Veränderung der Führungskraft hatte plötzlich ein anderer das Sagen. Der hatte auch andere Vorstellungen an seine MitarbeiterInnen. Und plötzlich sah das Inserat mit dem wir suchten ganz anders aus. Mir war es persönlich unangenehm, dass wir den Kandidatinnen, die wir bereits interviewt hatten, absagen mussten.

Manchmal kam es auch vor, dass ganz andere Ereignisse dazu führten, dass wir Bewerbungsprozesse, die bereits fortgeschritten waren, wieder abbrechen mussten. Z.B. weil wir ein Unternehmen gekauft hatten und das Personalbudget für andere Maßnahmen verwendet werden musste.

Es kann daran liegen, dass Sie überqualifiziert sind.

Dieses Phänomen sehe ich in meiner Praxis als Businesscoach leider sehr häufig. Kandidatinnen, die sehr gut ausgebildet sind und vielleicht sogar eine Menge Erfahrung in ihrem Job haben, bewerben sich auf alle möglichen Jobs um Ihre Chancen zu erhöhen. Darunter sind leider auch viele, bei denen man dieses Know How und auch die Erfahrung gar  nicht brauchen kann.

Überqualifizierung bedeutet übrigens nicht, dass man auch so gescheit ist. Es bedeutet einfach, dass sie mehr können, als man eigentlich braucht. Wovon auch immer.

Die weit verbreitete Meinung bei KandidatInnen ist “Mir macht das gar nichts aus, dass ich mehr kann. Die müssten ja froh sein, wenn ich den Job trotzdem mache!” Das würde leider nur dann stimmen, wenn es nicht so viele andere BewerberInnen gäbe. Firmen wollen genau das haben, was sie suchen. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Zu groß erscheint die Gefahr, dass Sie schnell wieder weg sind, sobald Sie etwas besseres gefunden haben.

Man weiß gar nicht, was Sie alles können!

Jüngst wandte sich eine sehr gute Kandidatin an mich, die laufen Absagen auf ihre Bewerbung erhielt. Sie hatte noch einen sehr hochdotierten Job und wollte gewappnet sein, weil sich Veränderungen in ihrer Firma abzeichneten.

Sie war bereits sehr frustriert, weil Sie immer nur Absagen bekam.

Als ich mir ihre Unterlagen näher ansah, tat Sie mir wirklich leid. Ich konnte spüren, dass sie Ihre Bewerbungen sehr gewissenhaft machte und viel Zeit und Energie hineinfloss. Und ich erkannte, dass sie nicht verstanden wurde!

Leider nehmen in großen Firmen oft die Personalabteilungen die Vorselektion vor, ohne Ahnung von den gewünschten Fachkenntnissen zu haben. Finden sich in diesen Bewerbungen keine Wiederholungen der Wörter die im Inserat genannt sind, versteht die Mitarbeiterin in der Personalabteilung möglicherweise nur “Bahnhof”. Wer hier nicht daran denkt, dass er Laien (Personalisten) und Profi (die Fachexperten) gleichermaßen überzeugen muss, um eingeladen zu werden, landet ziemlich schnell am “Leider Nein”-Stapel!

Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass wir ihre Unterlagen umgebaut haben und ich besonders darauf achtete, dass die Zielgruppe der Personalisten erkennen, dass die Kandidatin auf die ausgeschriebenen Jobs passen. Für mich nicht überraschend hatte sie binnen einer Woche vier (!) Vorstellungsgespräche.

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht!

Letztendlich führen diverse, leider nur vermeintlich gut gemeinte, gesetzliche Diskriminierungsverbote dazu, dass Unternehmen sehr schwammig kundtun, was sie eigentlich suchen.

Ein Unternehmen, dass einen Job ausschreibt, hat in der Regel eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wen es tatsächlich sucht.  Z.B. möchte man einen männlichen Mitarbeiter, weil der besser ins Team passt. Er soll so um die 35 sein, weil er dann schon einige Jahre Job-Erfahrung hat, gleichzeitig aber ausreichend Know How mit neuen Medien mitbringt. Man möchte vielleicht auch nur Bewerber aus einem ganz bestimmten Kulturkreis, etwa weil man Konflikte mit der bestehenden Stammmannschaft ausschließen möchte.

All das sind Gründe, die man in ein Inserat nicht schreiben darf! Also lautet die Annonce, dass man Personen gleich welchen Geschlechts, Alters oder Nationalität sucht.  Das Unternehmen wird folglich überhäuft mit – teilweise bestimmt sehr guten – von vornherein aber nicht in Frage kommenden Bewerbungen!

Verzagen Sie also nicht wenn Sie oft Absagen auf Ihre Bewerbung erhalten und stellen Sie sich einfach einen der genannten Gründe für die gerade erhaltene Absage vor!

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7 wichtige Tipps für die Stellensuche

Nachdem ich immer wieder damit konfrontiert bin, dass Klienten frustriert von der Arbeitssuche sind, möchte ich hier 7 wichtige Fragen klären und Ihnen damit wichtige Tipps für die Stellensuche geben.

1. Erfüllen Sie die Anforderungskriterien?

Wie anderenorts schon erwähnt, gibt es “Muss-” und “Kann” Kriterien, die es zu erfüllen gilt! Wenn Sie nicht gerade einen sehr außergewöhnlichen Beruf haben, dann gehen Sie bitte davon aus, dass unzählige Bewerber über ein “BWL-Studium” oder einen “FH-Abschluss in xy” verfügen! Sollte dieses Kriterium an erster Stelle angeführt sein, dann ist es sinnlos, sich zu bewerben, wenn Sie es nicht erfüllen.

Wenn in einem Stelleninserat ein Kriterium nicht über den Zusatz “im Idealfall” oder “wünschenswert” verfügt, können Sie davon ausgehen, dass es sich um ein “Muss-Kriterium” handelt. Liegt dieses bei Ihnen nicht vor, macht eine Bewerbung keinen Sinn.

2. Sind die Anforderungskriterien zu niedrig?

Aktuell habe ich eine Klientin, die sich unaufhörlich auf Jobs bewirbt, für die sie ganz offensichtlich, selbst für den Laien erkennbar, überqualifiziert ist. Das ist man übrigens recht schnell. Selbst ein Maturant ist für die Position einer Hilfskraft  überqualifiziert.

Leider wird dieses Wort gerne überstrapaziert. Der Effekt ist, dass meine Klientin mittlerweile extrem frustriert ist und an sich selbst zweifelt, weil sie “nicht mal” für solche Jobs in Frage kommt. Aus dieser Abwärtsspirale kommt man nur, wenn man sich auf jene Jobs bewirbt, auf die man tatsächlich passt.

Frustrieren Sie sich nicht selbst, indem Sie sich unaufhörlich auf Jobs bewerben, für die Sie zu viel können. Hören Sie auf damit und ändern Ihre Strategie!

3. Wie oft haben Sie das gleiche Schreiben schon verschickt?

Leider glauben Bewerber, sie könnten es sich einfach machen, indem Sie das gleiche Schreiben an alle möglichen Interessenten schicken. Da man sofort erkennt, dass das Schreiben nicht dem Inserat korreliert, wird das nichts!

Es ist wesentlich sinnvoller, die Qualität Ihrer Bewerbungen zu erhöhen, als weiter beharrlich Dutzende Bewerbungen pro Woche rauszuschicken.

4. In welcher Stimmung haben Sie Ihre Bewerbung verfasst?

Auch diesen Punkt verkennen viele!

Ich kann tatsächlich – nach langjähriger Übung – an einem von Ihnen verfassten Schreiben erkennen, ob Sie total frustriert oder sogar desinteressiert sind!

Verfassen Sie ein Schreiben nur in guter Stimmung und in dem Bewusstsein, dass Sie den Job bekommen werden!

5. Führen Sie ein “Bewerbungsbuch”?

Um festzustellen, woran es liegen könnte, dass Sie noch keinen Erfolg hatten, müssen Sie wissen, wie viele Bewerbungen Sie schon verschickt haben und für wie viele Gespräche Sie eingeladen wurden.  Je weniger häufig Sie eingeladen wurden, desto sicherer haben Sie schlechte Unterlagen.

6.  Führen Sie Ihre Gehaltsforderung an?

Sparen Sie Ihre und die Zeit des Personalisten! Wenn Sie eine Gehaltsvorstellung haben, die sehr weit von dem entfernt ist, was im Inserat genannt wurde, dann führen Sie diese Summe im Bewerbungsschreiben an. Wenn Sie dann eine Absage erhalten, dann wollten Sie den Job sowieso nicht, weil er unter Ihrem Niveau entlohnt wird!

Für die Festsetzung Ihres Gehaltswunsches empfehle ich den Brutto-Netto Rechner.

7.  Haben Sie sich alles durchgelesen?

Überprüfen Sie alles noch mal!

Schauen Sie genau, bevor Sie Ihre Unterlagen absenden. Lassen Sie eventuell eine andere Person noch mal drüberlesen. Fatal wäre nämlich, wenn Sie viel Zeit in Ihre Bewerbung investiert hätten und  Rechtsschreib- oder Grammatikfehler sie zunichte machen!

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aktualisiert im Mai 2019

in wenigen Schritten zum perfekten Lebenslauf!

Viele Bewerberinnen quälen die Fragen um die Lebenslauferstellung. Wo fängt man an? Was ist wichtig? Was kommt rein? Wo hört man wieder auf?

Anstatt darüber nachzudenken, wie Sie sich präsentieren wollen, kleben viele an Vorgaben und vermeintlichen fixen Regeln!

In Wahrheit sind Ihre Individualität und die richtigen Inhalte gefragt.

Es gibt kein Gesetz, das Ihnen vorschreibt, wie Ihre Unterlagen auszusehen haben!

Auch wenn man Ihnen das beim AMS oder sonst wo einreden will, es gibt keine besonderen Vorschriften, wie Sie Ihren Lebenslauf zu gestalten haben! Wichtig ist in erster Linie, dass Sie sich damit wohlfühlen!

Denken Sie logisch!

Die Frage, die Sie sich bei der Lebenslauferstellung als erstes stellen müssen ist, wie Sie Ihre Person darstellen wollen und was der, der Ihre Bewerbung lesen wird, von Ihnen sehen will!

Wenn Sie ein kreativer Mensch sind, der sich in einem Unternehmen bewirbt, bei dem es auch um Kreativität geht, werden Sie schlecht beraten sein, wenn Sie einen sterilen, einfarbigen und jede Kreativität entbehrenden Lebenslauf absenden.

Im Gegenteil werden Sie wohl eher Lust haben, Ihre Kreativität auch schon in Ihren Bewerbungsunterlagen zu transportieren und das ist auch genau das, was der Personalist, der eine kreative Person sucht, von Ihnen sehen möchte!

Lösen Sie sich von allen Zwängen und schreiben Sie Ihre Unterlagen, wie Sie das für richtig halten! ABER dieser Ratschlag ist nur dann zielführend, wenn Sie sich wirklich etwas überlegen!

Das wichtigste an Ihrem Lebenslauf ist, dass er ein sympathisches Bild von Ihnen transportiert.

Was ist damit gemeint? Denken Sie bei der Lebenslauferstellung darüber nach, wie schnell Sie sich selbst ein Bild über andere Menschen machen. Sie beurteilen ihre Kleidung, ihren Haarschnitt und ihre Gesamtausstrahlung. Sie beurteilen viele Menschen täglich aufgrund ihres Auftretens, ohne je mit ihnen gesprochen zu haben.

Mit den Bewerbungsunterlagen passiert es ganz ähnlich. Der Leser Ihrer Unterlagen macht sich bereits ein Bild, noch bevor er den Inhalt wahrgenommen hat.

Wenn er in den ersten Sekunden den Eindruck hat, dass die Unterlagen überladen, unstrukturiert, zu lang oder zu bunt sind, dann führt das zu seinem Unbehagen und die Lust, Ihre Unterlagen zu lesen, wird sich in Grenzen halten. Umgekehrt erhöht es seine Bereitschaft, sich mit Ihren Unterlagen auseinander zu setzen, wenn diese übersichtlich gestaltet, formschön und möglichst kurz gehalten sind.

Zeigen Sie Ihre Schokoladeseite!

Dazu gehört auch ein schönes Foto! Es geht dabei nicht darum, dass Sie einen Schönheitswettbewerb gewinnen könnten.

Es geht darum, dass Sie beim Betrachter das Gefühl auslösen, von ihm gesuchte Attribute tatsächlich  erfüllen zu können.

Stellen Sie sich vor, Sie suchen eine Betreuung für Ihr Kind oder Ihren Hund. Wem würden Sie das zutrauen? Wie muss die Person aussehen, der Sie Ihre Liebsten anvertrauen? Müssen diese Personen Ihr Vertrauen wecken? Müssen diese Personen den Eindruck hinterlassen, zuverlässig, verantwortungsvoll und seriös zu sein? Genau diese Eigenschaften muss daher auch ein Bild von ihnen transportieren!

Findet der Personalist in meinem Lebenslauf alles Wichtige?

Wenn Sie den letzten Schritt beherzigt haben, haben Sie gute Chancen, dass Ihr Lebenslauf gerne auch im Detail begutachtet wird. Und daher kommt es jetzt auf die Inhalte an!

Die Details

Wenn Sie eine Einkaufsliste bekommen haben, wonach suchen Sie dann im Supermarkt? Interessiert es Sie, dass es verschiedene Nudeln, Konservenfrüchte oder Biersorten gibt, wenn Sie nach dem Duschgel suchen? Nein, oder? Dem Personalisten geht es genauso!

Der Personalist sucht genau nach jenen Kriterien, die er wenige Wochen davor als Stelleninserat formuliert hat. Er sucht, ob er in Ihrem Lebenslauf alles das bekommt, was ihm wichtig ist!

Die Reihenfolge

Um wieder auf den Supermarkt zurückzukommen! Wo fänden Sie Ihr Duschgel gerne? Was passiert, wenn Sie im Supermarkt, ohne jede Orientierung herumlaufen müssen, um irgendwo, vielleicht sogar zwischen den Semmeln, Ihr Duschgel zu finden.

Ich schätze mal, Sie werden sauer! Genau das passiert, wenn sich der Personalist in Ihrem Lebenslauf nicht zurechtfindet, wenn er orientierungslos herumblättern muss, um auf der fünften Seite zu finden, was Sie zuletzt gemacht haben!

Deswegen ist es sinnvoll, dem Personalisten eine logische Struktur anzubieten! Deswegen sollte Ihr Lebenslauf mit den letzten beruflichen Stationen beginnen und erst in weitere Folge die Aus- und Weiterbildungen enthalten! Und deswegen hören oder lesen Sie häufig, dass der Lebenslauf nur eine Seite haben darf (was im übrigen nicht stimmt!)

Die Zielgruppe

Wenn Sie Ihr Duschgel gefunden haben, wollen Sie vielleicht noch wissen, welche Inhaltsstoffe es enthält! Was ist Ihnen dabei wichtig?

Wollen Sie die Informationen schnell finden oder möchten Sie einen Roman lesen? Sollen die Inhaltsstoffe so beschrieben sein, dass Sie sie verstehen? Oder würden Sie erst einen Chemiker anrufen wollen, um herauszufinden, was tatsächlich drinnen ist? Natürlich nicht!

Dann tun Sie doch bitte auch dem Personalisten den Gefallen! Denken Sie bei der Lebenslauferstellung daran, Ihre Tätigkeiten so zu beschreiben, dass man sie auch dann versteht, wenn man nicht Experte auf Ihrem Gebiet ist. Das nämlich ist der Personalist! Er ist kein Experte auf Ihrem Gebiet!

Die Tätigkeiten

Gleichzeitig ist es völlig unnötig, zu beschreiben, was bereits selbstverständlich ist! Jeder weiß, dass eine Frisörin Haare schneidet, es wäre also unnötig, das noch extra zu erwähnen!

Hingegen ist wichtig, wie viele Kunden die Frisörin am Tag hatte und wie hoch der tägliche Umsatz war. Mit welchen Materialien sie arbeitet und welche Techniken sie beherrscht. Denn der einzige Grund warum man Sie einstellt, ist dass Sie mithelfen, die Gewinne des Unternehmens zu steigern (so Sie nicht in einer NGO arbeiten wollen!).

Wenn Sie bei Ihrer Lebenslauferstellung also daran denken, dass ihn jemand lesen muss, der Sie nicht kennt und Sie es diesem Jemand so einfach wie möglich machen, die wesentlichen Inhalte zu erfassen, dann werden Sie sich ziemlich sicher erfolgreich bewerben!

Dass sogar der Europass am Perfektionismus gescheitert ist, können Sie hier nachlesen.

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Lesen Sie auch: “DER Kardinalfehler im Motivationsschreiben”

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

in 7 Schritten zum Traumjob!

Stehen Sie gerade vor der Frage, welchen Job Sie machen wollen? Egal ob Berufsanfänger oder Umsteiger – Sie brauchen einen guten Plan!

  1. was ist das Ziel?

Ohne konkreter Vorstellung, welchen Job Sie machen wollen, in welchem Unternehmen Sie tatsächlich arbeiten wollen, welchen Chef und welche Kollegen Sie haben und wieviel Sie verdienen wollen, werden Sie vielleicht irgendeinen aber sicher nicht den Traumjob bekommen!

2. Sie brauchen eine Strategie!

Wenn Sie genau wissen, wie sich Ihr Job gestalten soll, dann ist es Zeit, nach ihm zu suchen! Viele verlassen sich dabei auf eine einzige Suchmaschine. Überlegen Sie welche, Alternativen es gibt! Suchen Sie einen Job, der vielleicht noch in der Zeitung ausgeschrieben wird? Suchen Sie einen Job, der vielleicht gar nicht inseriert wird, aber dennoch existiert, so tun Sie gut daran, sich schlau zu machen, ob nicht der Nachbar vom Nachbar vielleicht jemanden kennt, der dort arbeitet, wo Ihr Job wartet! Erzählen Sie so vielen Bekannten wie möglich, welchen Job Sie konkret suchen.

3. Sie brauchen ein gutes Foto!

Leider ist vielen Bewerbern nicht klar, dass ein gutes Foto ungefähr genauso wichtig ist, wie die gute Ausbildung, die Sie absolviert haben! Überlegen Sie mal: Wenn Sie eine Feier bei sich zu Hause organisieren und Sie wählen ihre Gäste nur nach einem Foto aus! Welche würden Sie wohl einladen?

4. Sie brauchen gute Unterlagen!

Es ist leider nicht damit getan, einen vorgefertigten Lebenslauf und ein Motivationsschreiben mehrfach zu kopieren und an so viele Arbeitgeber wie möglich zu versenden! Wenn Sie einen ganz spezifischen Beruf haben, der sehr eng definiert ist und in jeder Firma dafür die gleichen Anforderungen und Tätigkeiten verknüpft sind, mag diese Vorgangsweise noch funktionieren, aber sobald der Job etwas komplexer ist, ist es erforderlich, dem suchenden Unternehmen seine Erfahrung und Kenntnisse auf exakt jenem Gebiet, in dem die Firma sucht, zu präsentieren und darzulegen, warum man gerade der oder die BESTE für den Job ist!

5. Unterlagen und Foto müssen das präsentieren, was Sie verkörpern wollen UND was zur Firma passt!

Um es drastisch zu formulieren, mit dem Foto im Ruderleiberl und Sonnenhut transportieren Sie außer Summerfeeling und den Wunsch, am Strand zu relaxen, gar nichts! Bewerben Sie sich als Modeberaterin, will der Personalist schon am Foto erkennen, dass Sie die Linie des Unternehmens in dem er arbeitet, “leben”. Fragen Sie sich, welches Image das Unternehmen, in dem Sie sich bewerben, zu vermitteln bestrebt ist. Danach suchen Sie Ihre Kleidung aus, danach wählen Sie Ihr Make Up und Ihre Accessoires.

6. Das Unternehmen ruft an!

Wenn Sie grade in der U-Bahn stehen und es eigentlich selbst sehr unpassend finden, heben Sie bitte nicht ab! Wenn das Unternehmen an Ihnen interessiert ist, wird es noch einmal anrufen oder Ihnen auf die Mailbox sprechen! Wenn Sie das Gespräch annehmen, melden Sie sich bitte mit Ihrem Nachnamen – Sie haben nämlich nicht grade Ihren besten Kumpel am Ohr!

Machen Sie um Gottes Willen nicht den Fehler, den Anrufer aufzufordern, Ihnen die Einladung zum Gespräch per email zu senden! Wenn Ihnen das nicht angeboten wird, schreiben Sie sich die Einzelheiten bitte auf! Es mag ja für viele von Selbstbewusstsein zeugen, wenn Sie delegieren können, aber Sie könnten das Pech haben, Ihre zukünftige Chefin am Telefon zu haben!

7. Hurra, Sie dürfen zum Vorstellungsgespräch!

Stellen Sie sich zur Vorbereitung vor, Sie würden zu einem ersten Date gehen! Bereiten Sie sich genauso sorgfältig vor, wie Sie das für ein Rendezvous tun würden, mit dem Unterschied, dass Sie nicht ganz so viel Lippenstift auftragen (vor allem nicht rot!) und die Kondome zu Hause lassen!

Erscheinen Sie pünktlich und vermeiden Sie unmittelbar vor dem Termin zu rauchen!

Nehmen Sie am Ihnen zugewiesenen Sessel Platz und versuchen Sie selbstbewusst und authentisch zu wirken!

Versuchen Sie, Fragen so kurz als möglich und gleichzeitig informativ zu beantworten! Da Sie gut vorbereitet sind – Sie haben ja im Vorfeld alle verfügbaren Informationen über die Firma studiert (!) – können Sie gerne auch Fragen stellen, um das Gespräch zu einem solchen zu machen (ansonsten hält einer von Ihnen beiden einen Monolog)!

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Bewerbung ist Ihre Werbung!

Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, warum man von einer  BEWERBUNG spricht? Meine Erfahrung zeigt leider, dass sich wenige Arbeitssuchende Gedanken darüber machen! Dabei wäre es so einfach!

Würden uns Werbespots zum Kauf animieren, wenn sie uns langweilig runterbeten würden, warum wir dieses oder jenes Produkt kaufen sollen? Wenn sie alle nach dem gleichen Schema ihre Vorzüge anpreisen würden, ohne sich die Frage zu stellen, von wem sie eigentlich gekauft werden sollten? Werbespots sind nach dem Schema aufgebaut, eine Zielgruppe anzusprechen und dieser Bedürfnisbefriedigung zu versprechen!

Genauso müssen Bewerbungsunterlagen (bestehend aus einem Motivationsschreiben, dem Lebenslauf und eventuell gesondert einem Foto)  gestaltet werden, um erfolgversprechend zu sein.

Deshalb sind Bewerbungen zum Scheitern verurteilt, wenn sie gleichsam als Massensendung an mehrere Arbeitgeber versendet werden.  Eine erfolgversprechende Bewerbung muss  auf den potentiellen Arbeitgeber abgestimmt werden. Sie muss das Unternehmen bzw. dessen Inserat “spiegeln”, was bedeutet, dass die Bewerbungsunterlagen im gleichen Stil wie das Inserat aufgebaut werden müssen.

Das Schreiben muss in gleichem Maße seriös, umfangreich, dynamisch etc. sein, wie das Inserat es ist. Es  macht daher als Beispiel keinen Sinn, sich auf ein Inserat eines jungen, dynamischen Unternehmens mit einem hochseriösen, steifen Motivationsschreiben zu bewerben. Genauso widersinnig ist es, sich auf das Inserat eines sichtlich seriösen, auf Umgangsformen bedachten Unternehmens mit “hallo, Herr Personalchef” zu bewerben.

Wenn man die erste Hürde der Form bewältigt hat, ist es wichtig, auch den Inhalt auf den Inhalt des Inserates abzustimmen. Der Werbespot eines Fahrradherstellers wird wohl niemanden interessieren, der auf der Suche nach einem Auto ist. Und der der auf der Suche nach einem Fahrrad ist, wird sich nur dann angesprochen fühlen, wenn es dem Fahrradhersteller gelingt, sich von der Masse abzuheben! Genauso geht es den Personalisten, die hunderte von gleichartigen Bewerbungen auf ihren Tisch bekommen! Wenn es Ihnen gelingt, sich mit guten Argumenten von der Masse abzuheben, dann werden Sie das Interesse des Personalisten wecken können!

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