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Lampenfieber? Was tun?

Die meisten Menschen kämpfen mit der Nervosität, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden. Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen, die meisten Menschen bekommen schwitzende Hände und leiden unter Lampenfieber. Sie sind nicht allein.

Während es sich vielleicht bei manchen Menschen um ein leistungsförderndes Lampenfieber handelt, hemmt es die meisten Bewerber in Bewerbungssituationen. Was genau in unserem Körper passiert, lesen Sie hier. 

Was man dagegen tun kann

Der Ratschlag “das wird schon!” hilft leider wenig.

Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist,  Bilder im Kopf zu produzieren.

Die Vorgangsweise

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit.

Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback, das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben.

Erinnern sie sich an Ihre Gefühle und die Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich während einer längeren Zeitspanne vor dem Ereignis daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist.

Unmittelbar vor Ihrem “Auftritt” holen Sie sich das andere Bild, das Sie abgespeichert haben, vor Augen. Schließen Sie die Augen. Erinnern Sie sich (z.B.) an die Meeresluft. Denken Sie daran, wie eine leichte Brise Ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auch auf Ihre Atmung.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

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Zu viel Arbeit? – Was tun!

Haben Sie zu viel Arbeit? Haben Sie das Gefühl, dass die Digitalisierung Ihrer Arbeit sogar dazu geführt hat, dass Sie jetzt mehr Zeit für die Erledigung brauchen als früher?

Ein Bespiel aus der Gastronomie.

Gerade dann, wenn Systeme verändert oder gänzlich neu eingeführt werden, kann das zu Problemen führen, die Führungskräften nicht bewusst sind.

Z.B. stehen Servicekräfte in der Gastronomie heute aufgrund der Digitalisierung vor Problemen, die sie früher nicht hatten.

Wenn ein Gast eine Speise oder ein Getränk auch nur minimal verändert haben möchte, ist das heute mit mehr Aufwand verbunden, als es das früher war.

In Zeiten ohne vollautomatisierten Schankanlagen war es ein Einfaches, dem Gast mehr Soda in seinen “G’spritzen” zu schenken. Heute ist das ein Problem, da die Schankanlage so programmiert ist, dass sie das Glas genau mit einem 1/8 befüllt.

Auch bei Speisen, deren Zubereitung es an und für sich völlig unproblematisch zu lassen würde, die eine oder andere Zutat wegzulassen, brauchen die Servicekräfte für die Eingabe der Änderungen weit länger als das in der Vergangenheit der Fall war.

Am schlimmsten ist natürlich, wenn es zum Systemabsturz kommt. Dann geht nämlich gar nichts mehr.

Kommt Ihnen die Situation bekannt vor?

Auch im Bereich der Sachbearbeitung stellen die Zulässigkeit von Systemeingaben und Zugriffsberechtigungen häufig ein Problem dar.

Oft höre ich davon, dass MitarbeiterInnen gefühlte Stunden mit Eingaben verbringen, was Sie früher mit dem Stift in “Null komma Nichts” erledigt hatten.

Die mit der Digitalisierung einhergehende und 2018 neu beschlossene DSGVO führt zu weiteren Problemen, die wir früher nicht hatten. Plötzlich bekommt man dienstliche Auskünfte von einer Abteilung zur anderen mit Berufung auf den Datenschutz nicht mehr.

Was früher mal ganz einfach war, dauert jetzt oft mehrere Stunden?

Ihr Chef weiß das alles nicht?

Könnte es sein, dass Ihre Führungskraft gar nicht weiß, dass Sie zu viel Arbeit haben und noch weniger warum?

Da Führungskräfte in den seltensten Fällen selbst irgendwelche Systemeingaben bearbeiten oder selbst Telefonate führen, um an inhaltlich Informationen zu kommen, könnte es sein, dass sie den Zeitbedarf nicht mehr einschätzen können.

Was tun?

Stellen Sie sich die Frage, ob Ihre Führungskraft überhaupt weiß oder wissen kann, dass Ihr Arbeitspensum drastisch gestiegen ist, obwohl sich am Ergebnis nichts geändert hat.

Ich habe in meiner beruflichen Vergangenheit Ergebnislisten erhalten. Mir fiel auf, dass viele Geschäftsfälle meiner MitarbeiterInnen als unerledigt gekennzeichnet waren. Meine Nachfrage hat ergeben, dass dies deshalb der Fall war, weil jemand anderer ein Häkchen in einem bestimmten Feld setzen müsste.

In all diesen Fällen war die faktische Arbeit längst erledigt, konnte aber nicht in Rechnung gestellt werden, weil es das System aufgrund eines fehlenden Häkchens nicht zuließ.

Kommunizieren Sie!

Interessant war, dass meine MitarbeiterInnen nicht von sich aus auf diesen Umstand hinwiesen und auch keine Erklärung für die vielen Außenstände abgegeben hatten.

Sie versuchten aber durch mehrere Telefonate, die Zuständigen dazu zu bewegen, die Häkchen zu setzen. Offenbar auch, ohne deutlich zu machen, dass sie selbst dadurch nicht weiterarbeiten konnten.  Anstatt mich auf die fehlenden Häkchen hinzuweisen, wartete man ab, bis ich die Ergebnislisten sah und nachfragte.

Sollte es Ihnen auch so gehen, dann thematisieren Sie die Konsequenzen, die eine Systemeinführung oder -umstellung auf Ihr Arbeitspensum hat.

Sie sollten bereits im Vorfeld darauf aufmerksam machen, wie zeitintensiv eine Arbeit aufgrund der Systemgegebenheiten erscheint.

Lassen Sie Aufgaben von Ihrer  Führungskraft priorisieren, wenn Sie das Arbeitspensum nicht mehr schaffen! Bereiten Sie eine Liste mit allen Arbeiten vor und besprechen Sie, wie Sie sie priorisieren würden. So schaffen Sie Bewusstsein bei Ihrer Führungskraft und  sorgen außerdem dafür, dass er weiterhin die Verantwortung trägt und diese nicht auf Sie abwälzen kann!

Alles was Sie zum Thema Burn-out wissen müssen, finden Sie hier.

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Was ist ein “Pitch Deck”?

Präsentationsfolien eines Pitchs (z.B. Startup Pitch) werden “Pitch Deck” genannt.

Sie werden im Regelfall in einem Präsentationsprogramm wie “Power Point” oder “Prezi” erstellt und dienen der Untermauerung der Vorstellung der Geschäftsidee.

Aufbau und Format des Pitch Deck

Präsentationsfolien, egal in welchem Medium erstellt, sollten wenig Text enthalten, sodass sich der Zuhörer auf die Präsentation konzentrieren kann.

Sinnvoll ist die Verwendung von Grafiken und Bildern anhand derer Sie Ihre Inhalte untermauern. Grundsätzlich gilt “weniger ist mehr”. Achten Sie auf einen guten Seitenaufbau und überladen Sie Ihren Pitch Deck nicht.

Setzen Sie Farben sinnvoll ein und achten Sie darauf, dass Ihre Präsentation – z.B. durch häufiges Verwenden der Farbe Rot – nicht zu aggressiv erscheint.

Insgesamt muss es Ihnen gelingen, auf einigen wenigen Seiten Ihre verbalen Botschaften zu untermauern.

Inhalt des Pitch Deck

Der Pitch sollte über einen Einstieg verfügen, der erklärt, wer Sie sind und was Sie wollen. Er sollte Auskunft darüber geben, wem ihr Geschäftsmodell nützt bzw. welches Problem Sie damit lösen können und wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung funktioniert.

Als nächstes sollten Sie die Frage beantworten, warum Sie das Problem besser lösen können als andere! Die Darstellung von Kennzahlen sind ein geeignetes Mittel, um zu überzeugen und sollte daher in keiner Präsentation fehlen.

Sie sollten in Ihrer Präsentation unbedingt nachweisen, dass Sie sich mit dem Markt ausführlich beschäftigt haben und dass Sie sich bereits ein Business Model überlegt haben, das nachweist, dass Ihre Idee geeignet ist, um ausreichend Umsatz zu erwirtschaften.

Wenn mehrere Personen an der Idee und Ihrer Umsetzung beteiligt sind, ist es wesentlich, alle Mitglieder und die Aufgabenteilung vorzustellen.

Letztlich ist Kern der Präsentation das Investment, das Sie benötigen und hoffentlich vom Investor erhalten werden.

der Appell

Jede gute Präsentation endet mit einem Appell, der bei einem Startup Pitch daraus bestehen sollte, noch einmal zusammenzufassen, warum Ihre Idee die beste ist!

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aktualisiert im Juli 2019

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Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

systemisches Coaching im Businesskontext?

Viele meiner Kunden denken an Esoterik, wenn ich Ihnen systemisches Coaching im Rahmen einer Beratung anbiete. Wenn ich dann noch erwähne, dass wir uns über eine Aufstellung ansehen, wie z.B. Ihr Team agiert, welche Themen es im Team gibt und welche Rolle sie dabei spielen, habe ich fast den Eindruck, als hätte ich ein unanständiges Wort benutzt!

Ein systemischer Coach wendet spezielle Fragetechniken an, um dem Coachee neue Sichtweisen für seine Themen zu eröffnen. Das gibt dem Coachee die Möglichkeit, seine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Der Coach stellt ihm passend zur Situation geeignete Fragen, die der Coachee beantwortet. Dadurch entsteht ein immer weiterführendes Gespräch, durch welches der Coachee selbst auf Lösungen kommt, die er ohne Coach nicht finden würde.

Eine Aufstellung funktioniert ähnlich. Der Coachee visualisiert mittels Hilfswerkzeugen (z.B.) seine Teamsituation. Ich benutze dazu verschiedenfärbige und verschiedenförmige  Figuren, die die einzelnen Personen symbolisieren. Der Vorteil an der Aufstellung ist, sich seine Umgebung besser ansehen zu können. Der Coachee erkennt dabei, wie Personen einander beeinflussen, wie sie zusammen wirken oder möglicherweise auch, wie sie gegeneinander arbeiten.

Es geht dabei also in keinster Weise um irgendwelche übernatürlichen Phänomene, sondern einfach nur um die Analyse von Aktion und Reaktion zwischen Menschen.

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