Archiv der Kategorie: Selbstständigkeit

Startup Pitch – was ist das?

Ein Startup Pitch wird von jungen Unternehmen dazu verwendet, potentielle Investoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen. Im Bestfall überzeugen sie und erhalten das benötigte Geld.

Das Wesen

Im Unterschied zum Elevator Pitch ist der Startup Pitch zeitlich nicht so stark limitiert und zeichnet sich dadurch aus, dass meistens Präsentationen als Hilfsmittel eingesetzt werden können.

Startup Pitch – bekannt aus dem Fernsehen

Derartige “Pitches” kennt man mittlerweile aus dem Fernsehen (“Höhle der Löwen” in Deutschland oder “2 Minuten, 2 Millionen” in Österreich).

Der Startup Pitch muss so kurz als möglich gehalten werden, da die Aufmerksamkeit der Investoren bereits nach wenigen Minuten nachlässt!

Der Inhalt der Pitches muss auf den Punkt bringen, wer Sie sind, was Sie produzieren und was Sie vom Investor wollen. Dabei ist besonders wichtig, dass der Inverstor erkennt, was sein Gewinn bei der Investition ist. Man muss also genau vorbereiten, welchen Nutzen ein Produkt beim Kunden erzielt bzw. welches Bedürfnis bei ihm befriedigt wird.

Mit allen Sinnen

In den obengenannten Fernsehsendungen ist besonders schön zu sehen, dass erfolgreiche Präsentationen alle Sinne des Publikums ansprechen.

Die Investoren erfahren oft durch Anschauungsmaterial, worum es geht. Damit wird der Sehsinn angesprochen. Durch die verbale Produktbeschreibung wird der Hörsinn erreicht. Bei Produktpräsentationen ist es sogar möglich, das Produkt erfühlen zu lassen. Damit wird der Tastsinn angesprochen. Bei Nahrungsmitteln ist es letztlich sogar möglich, das Publikum riechen oder schmecken zu lassen und somit die olfaktorische und die gustatorische Wahrnehmung zu erzielen.

Je mehr es Ihnen beim Startup Pitch gelingt, unterschiedliche Sinne anzusprechen, um so höher ist die Chance, jenen anzusprechen auf den das Publikum anspringt.

Beim Startup Pitch sind die Chancen erfolgreich zu sein, wesentlich höher als beim Elevator Pitch, der nur den Hörsinn des Publikums erreicht.

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Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog – unterschiedlich häufig – die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

Was heißt “unternehmerisch Denken” eigentlich?

Gemäß dem aktuellen Career Monitor 2018  ist die Eigenschaft unternehmerisch denken zu können immer noch die am meisten gesuchte Eigenschaft bei heimischen Recruitern. Doch was versteht man darunter eigentlich?

Mit Sicherheit würde man auf diese Frage viele verschiedene, sehr subjektive Antworten erhalten. Ich möchte daher den Versuch starten,  unternehmerisches Denken zu definieren.

Definition

Allem Voran ist das Ziel eines Unternehmens Gewinn zu machen! Unternehmerisch Denken muss also sowohl Umsatzsteigerung als auch Kostensenkung im Fokus haben.

Unternehmerisch zu Denken setzt als auch Voraus, Ziele im Auge behalten zu können. In erster Linie ist das Ziel Umsatzerzielung, Kostensenkung und daraus resultierend die Gewinnmaximierung. Jedes untergeordnete Ziel muss auf diese Hauptziele gerichtet sein und in diesem Sinne verfolgt werden.

Unternehmerisch Denken ist auch strategisches Denken. Man muss in der Lage sein, längerfristig zu denken und auch die Folgen aktuellen Handelns für die Zukunft abschätzen können. Dazu ist erforderlich, Istzustand und angestrebten Zustand klar zu definieren und in der Lage zu sein, Lösungen und Wege zu finden, die auf die Zielerreichung gerichtet sind.

Unternehmerisch Denken bedeutet auch, in der Lage zu sein,  vernetzt zu denken. Ein Unternehmen steht in Konkurrenz zu anderen, ist von den Mechanismen des Marktes abhängig und weist – je nach Größe – oft, komplexe Zusammenhänge auf. Unternehmerisch Denken bedeutet also auch das Zusammenspiel dieser Aspekte berücksichtigen zu können.

Nicht zuletzt bedeutet unternehmerisch Denken ein Mindestmaß an Wissen über Finanzmanagement. Darunter versteht man Budget- und Forecast Planungen, Finanzanalysen, Buchhaltungsaspekte und Key Performance Indikatoren (KPI). Diese sind nötig, um auf dem Weg zur Zielerreichung Fortschritte messen zu können und gegebenenfalls steuernd eingreifen zu können.

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aktualisiert im April 2019

Lampenfieber? Was tun?

Die meisten Menschen kämpfen mit der Nervosität, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden. Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen, die meisten Menschen bekommen schwitzende Hände und leiden unter Lampenfieber. Sie sind nicht allein.

Während es sich vielleicht bei manchen Menschen um ein leistungsförderndes Lampenfieber handelt, hemmt es die meisten Bewerber in Bewerbungssituationen. Was genau in unserem Körper passiert, lesen Sie hier. 

Was man dagegen tun kann

Der Ratschlag “das wird schon!” hilft leider wenig.

Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist,  Bilder im Kopf zu produzieren.

Die Vorgangsweise

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit.

Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback, das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben.

Erinnern sie sich an Ihre Gefühle und die Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich während einer längeren Zeitspanne vor dem Ereignis daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist.

Unmittelbar vor Ihrem “Auftritt” holen Sie sich das andere Bild, das Sie abgespeichert haben, vor Augen. Schließen Sie die Augen. Erinnern Sie sich (z.B.) an die Meeresluft. Denken Sie daran, wie eine leichte Brise Ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auch auf Ihre Atmung.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

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Was ist ein “Pitch Deck”?

Präsentationsfolien eines Pitchs (z.B. Startup Pitch) werden “Pitch Deck” genannt.

Sie werden im Regelfall in einem Präsentationsprogramm wie “Power Point” oder “Prezi” erstellt und dienen der Untermauerung der Vorstellung der Geschäftsidee.

Aufbau und Format des Pitch Deck

Präsentationsfolien, egal in welchem Medium erstellt, sollten wenig Text enthalten, sodass sich der Zuhörer auf die Präsentation konzentrieren kann.

Sinnvoll ist die Verwendung von Grafiken und Bildern anhand derer Sie Ihre Inhalte untermauern. Grundsätzlich gilt “weniger ist mehr”. Achten Sie auf einen guten Seitenaufbau und überladen Sie Ihren Pitch Deck nicht.

Setzen Sie Farben sinnvoll ein und achten Sie darauf, dass Ihre Präsentation – z.B. durch häufiges Verwenden der Farbe Rot – nicht zu aggressiv erscheint.

Insgesamt muss es Ihnen gelingen, auf einigen wenigen Seiten Ihre verbalen Botschaften zu untermauern.

Inhalt des Pitch Deck

Der Pitch sollte über einen Einstieg verfügen, der erklärt, wer Sie sind und was Sie wollen. Er sollte Auskunft darüber geben, wem ihr Geschäftsmodell nützt bzw. welches Problem Sie damit lösen können und wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung funktioniert.

Als nächstes sollten Sie die Frage beantworten, warum Sie das Problem besser lösen können als andere! Die Darstellung von Kennzahlen sind ein geeignetes Mittel, um zu überzeugen und sollte daher in keiner Präsentation fehlen.

Sie sollten in Ihrer Präsentation unbedingt nachweisen, dass Sie sich mit dem Markt ausführlich beschäftigt haben und dass Sie sich bereits ein Business Model überlegt haben, das nachweist, dass Ihre Idee geeignet ist, um ausreichend Umsatz zu erwirtschaften.

Wenn mehrere Personen an der Idee und Ihrer Umsetzung beteiligt sind, ist es wesentlich, alle Mitglieder und die Aufgabenteilung vorzustellen.

Letztlich ist Kern der Präsentation das Investment, das Sie benötigen und hoffentlich vom Investor erhalten werden.

der Appell

Jede gute Präsentation endet mit einem Appell, der bei einem Startup Pitch daraus bestehen sollte, noch einmal zusammenzufassen, warum Ihre Idee die beste ist!

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aktualisiert im Juli 2019

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