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Unique Selling Proposition (USP)

Um in der Arbeitswelt Erfolg zu haben, ist es erforderlich, aus der Maße hervorzustechen. Möglich macht das die Unique Selling Proposition (USP) – zu deutsch Ihr Alleinstellungsmerkmal!

Warum ist Unique Selling Proposition so wichtig?

Haben Sie auch Wirtschaft studiert? Verbrachten Sie auch ein Jahr im Ausland? Haben Sie dort auch ein Praktikum absolviert? Sprechen Sie neben Deutsch auch Englisch.  So wie viele andere auch? Dann sind Sie bei einem interessanten Jobangebot sicher nicht alleine.

In einer Zeit, wo immer mehr AkademikerInnen auf den Arbeitsmarkt streben, ist es schwierig geworden, sich allein mit der Ausbildung von der Masse abzuheben.

Wenn Sie über die gleichen Kompetenzen verfügen, wie viele andere auch, ist es erforderlich, Ihre Bewerbungsunterlagen sowohl optisch als auch inhaltlich so aufzubereiten, dass Sie die Aufmerksamkeit des Adressaten besonders wecken.

Die Kunst, aufzufallen!

Das Geheimnis liegt in  der Unique Selling Proposition – Ihrem Alleinstellungsmerkmal.

Jeder Mensch ist individuell. Daher ist es wichtig, herauszufinden, was Sie individuell macht.  Die Unique Selling Proposition stellt Ihren Wettbewerbsvorteil dar, mit dem Sie sich von einer repräsentativen Vergleichsgruppe abheben.

Was macht mich besonders?

Haben Sie vielleicht besondere Computerkenntnisse? Haben Sie an einem interessanten Projekt mitgearbeitet? Bringen Sie eine Stärke mit, die bereits in der Vergangenheit nennenswert aufgefallen ist? Wurden Sie von Ihrem ehemaligen Vorgesetzten besonders gelobt? Haben Sie ein Schulprojekt gewonnen oder eine besondere Auszeichnung erhalten? Wenn das der Fall ist, nutzen Sie Ihre Chance und stellen Sie schon im Motivationsschreiben fest, was Sie von anderen abhebt!

Um Ihr Alleinstellungsmerkmal leicht herauszufinden, befragen Sie Freunde und Familienmitglieder. Aus Erfahrung weiß ich, dass es den meisten Menschen sehr schwer fällt, Ihre persönlichen Besonderheiten herauszufinden. Viel leichter ist es in der Regel, wenn andere die Frage beantworten, was an Ihnen besonders ist.

Wichtig ist jedenfalls, dass Ihnen Ihr Unique Selling Proposition selbst bewusst ist. Denn wie soll der zukünftige Arbeitgeber herausfinden, was Sie einzigartig macht, wenn Sie es selbst nicht wissen?

Das Bewusstsein Ihres Alleinstellungsmerkmales hebt Sie objektiv aber auch subjektiv von der Masse ab und stärkt Ihr Selbstbewusstsein. Auch das ist nötig, um einen potentiellen Arbeitgeber zu beeindrucken, da diese jedenfalls die Besten der Besten suchen.

Wecken Sie Interesse!

Dabei ist natürlich wichtig, dass diese Besonderheit für einen potentiellen Arbeitgeber interessant ist. Er muss also einen Zusammenhang zwischen Ihrer Besonderheit und seiner Geschäftstätigkeit herstellen können. Versetzen Sie sich dazu in seine Lage und überlegen Sie, welche Ihrer Kompetenzen einen Mehrwert für das Unternehmen darstellen könnte.

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aktualisiert im April 2019


	

Was ist ein “Pitch Deck”?

Präsentationsfolien eines Pitchs (z.B. Startup Pitch) werden “Pitch Deck” genannt.

Sie werden im Regelfall in einem Präsentationsprogramm wie “Power Point” oder “Prezi” erstellt und dienen der Untermauerung der Vorstellung der Geschäftsidee.

Aufbau und Format des Pitch Deck

Präsentationsfolien, egal in welchem Medium erstellt, sollten wenig Text enthalten, sodass sich der Zuhörer auf die Präsentation konzentrieren kann.

Sinnvoll ist die Verwendung von Grafiken und Bildern anhand derer Sie Ihre Inhalte untermauern. Grundsätzlich gilt “weniger ist mehr”. Achten Sie auf einen guten Seitenaufbau und überladen Sie Ihren Pitch Deck nicht.

Setzen Sie Farben sinnvoll ein und achten Sie darauf, dass Ihre Präsentation – z.B. durch häufiges Verwenden der Farbe Rot – nicht zu aggressiv erscheint.

Insgesamt muss es Ihnen gelingen, auf einigen wenigen Seiten Ihre verbalen Botschaften zu untermauern.

Inhalt des Pitch Deck

Der Pitch sollte über einen Einstieg verfügen, der erklärt, wer Sie sind und was Sie wollen. Er sollte Auskunft darüber geben, wem ihr Geschäftsmodell nützt bzw. welches Problem Sie damit lösen können und wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung funktioniert.

Als nächstes sollten Sie die Frage beantworten, warum Sie das Problem besser lösen können als andere! Die Darstellung von Kennzahlen sind ein geeignetes Mittel, um zu überzeugen und sollte daher in keiner Präsentation fehlen.

Sie sollten in Ihrer Präsentation unbedingt nachweisen, dass Sie sich mit dem Markt ausführlich beschäftigt haben und dass Sie sich bereits ein Business Model überlegt haben, das nachweist, dass Ihre Idee geeignet ist, um ausreichend Umsatz zu erwirtschaften.

Wenn mehrere Personen an der Idee und Ihrer Umsetzung beteiligt sind, ist es wesentlich, alle Mitglieder und die Aufgabenteilung vorzustellen.

Letztlich ist Kern der Präsentation das Investment, das Sie benötigen und hoffentlich vom Investor erhalten werden.

der Appell

Jede gute Präsentation endet mit einem Appell, der bei einem Startup Pitch daraus bestehen sollte, noch einmal zusammenzufassen, warum Ihre Idee die beste ist!

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aktualisiert im Juli 2019

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Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

Wissen Sie was “MINT” ist?

Bisher dachte ich ja, es handle sich bei MINT um den Inhalt eines After Eight Plättchens.

Das passt aber insofern nicht, als man diesen Begriff vereinzelt in Stelleninseraten findet! Google zu Rate gezogen, stellte ich fest, dass es sich dabei um eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- bzw. Studienfächern und Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik handelt.

Sollte Ihnen der Begriff “STEM” unterkommen, dann handelt es sich dabei um das entsprechende englische Pendant (Sience, Technology, Engineering, Mathematics).

Fachkräftemangel als Gemeinsamkeit

Die Digitalisierung, die uns rasant in allen Lebensbereichen eingeholt hat, war offensichtlich hinsichtlich ihrer Dynamik nicht abzusehen. Die Folge daraus ist, dass sowohl Politik als auch die Wirtschaft verabsäumt haben, den daraus resultierenden Personalbedarf richtig abzuschätzen und auch für die Ausbildung zu sorgen. Der Einzug der EDV in jedem Unternehmen lässt die zu besetzenden Arbeitsplätze explodieren.

Trotz der Tatsache, dass im Jahre 2004 bereits 50% aller ÖsterreicherInnen das Internet nutzen und diese Zahl 2013 auf 80% angestiegen ist, wurde erst 2017 eine digitale Gesamtstrategie für den schulischen Bereich aufgestellt[1]. Demzufolge wurde auch das Fachkräftestipendium wieder eingeführt, dass Ausbildungen im MINT Bereich speziell unterstützt.

Berufsfelder mit Zukunft

Zu den MINT Berufen zählen die gesamte Bautechnik, das Chemie und Chemieingenieurwesen, die Lebensmitteltechnologie, die Elektronik, Elektrotechnik und Informationstechnologie, die Gebäudetechnik, die Innenraumgestaltung und Holztechnik, die Kunststofftechnik, der Maschinenbau, die Mechatronik sowie Medientechnik und Medienmanagement.

Ob eine Ausbildung in den genannten Berufsfeldern interessant für Sie sein könnte, können Sie sich anhand einiger Erfahrungsberichte hier ansehen.

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[1] Information des Bundeskanzleramtes 

Was soll mein Kind werden?

“Was soll mein Kind werden?” Spätestens nach der Volksschule sollten Eltern beginnen, sich Gedanken über die zukünftige Schul- oder Berufswahl Ihrer Kinder machen!

Nehmen Sie Ihre schwierige Aufgabe wahr!

Es ist jedenfalls die Aufgabe der Eltern, gemeinsam mit dem Kind herauszufinden, wo seine Stärken liegen. Sie müssen sich erkundigen, wie die Berufschancen stehen und worin die Zukunftstrends liegen. Mit der letzten Dimension ist es für Eltern heutzutage besonders schwierig geworden, da die Digitalisierung die Arbeitswelt bereits stark verändert hat und auch in Zukunft noch stärker verändern wird.

Die aktuelle Tendenz

Leider besteht momentan der Trend, das Kind irgendwie durchs  zwingend zu besuchende Gymnasium zu bringen. Und es danach auf eine Fachhochschule oder Universität zu schicken.

Diese Vorgangsweise ist absolut verständlich, da zum Einen mittlerweile ein vollkommen unübersichtliches Angebot an Berufen besteht und in keinster Weise abzusehen ist, welche Berufe zukünftig entstehen werden.

Zum anderen befürchten Eltern, dass Ihr Kind den Wettbewerb im Arbeitsmarkt der Zukunft nicht bestehen wird, wenn es kein Studium vorzuweisen hat.

Aber ist das auch das Richtige?

Eine meiner ersten Klientinnen stand mit ca. 30 (!) Jahren mit einem abgeschlossenen Bachelor- und einem Masterstudium da. Reichlich spät, um in den ersten Job einzusteigen.

Leider stellte sich heraus, dass Sie auf dem Gebiet Ihres Masterstudiums gar nicht arbeiten wollte. Sie hatte während des Studiums erkannt, dass das gewählte Fach nicht das richtige für sie war. Sie hatte zwischenzeitlich leider auch festgestellt, dass Sie jenes Fach weiterstudieren hätte sollen, das sie ursprünglich gewählt hatte. In diesem Fach konnte sie aber keinen Job finden. Der Bachelorabschluss reichte nicht aus und mittlerweile waren einige Jahre ohne das Sammeln von Praxiserfahrung verstrichen.

Was Sie tun können!

Fangen Sie so früh wie möglich an, aktiv zu beobachten, ob sich Ihr Kind mit handwerklichen oder geistigen Dingen leichter tut. Baut Ihr Kind gerne Dinge nach einer Vorlage? Oder erfindet es nach eigenen Vorstellungen Raumschiffe und Fantasiegebilde? Steht ihr Kind gerne in der ersten Reihe oder ist es eine Qual, wenn es bei der Schulaufführung auch nur kurz im Mittelpunkt stehen soll? Kommuniziert ihr Kind gerne oder liest es lieber stundenlang ein Buch?

Lassen Sie Ihre Kinder dabei so frei wie möglich agieren. Treiben Sie es nicht in eine Richtung, die Ihnen selbst lieb wäre. Nur weil Sie sie kennen und sich damit sicher fühlen.

Da die wenigsten Kinder so ausgeprägte Talente wie Marcel Hirscher oder David Garrett zeigen, ist es die Aufgabe der Eltern sehr genau zu beobachten, wo die natürlichen Neigungen des Kindes und seine Leidenschaften liegen!

Je älter Kinder werden, desto eher setzen sich diese natürlichen Fähigkeiten ohnehin durch. In vielen Fällen ist es aber dann für die Wahl der richtigen Schule oder des richtigen Lehrberufes schon zu spät!

So ist es auch bei einem Klienten geschehen, dessen Eltern beide in der Wirtschaft tätig waren. Leider zwangen Sie ihr Kind, ein Coumputernerd, wie er im Buche steht, in eine kaufmännische Schule. Sie kannten sich mit Computern nicht aus und erkannten deshalb das Ausnahmetalent ihres Sohnes nicht.

Gott sei Dank fand mein Klient nach einigen schulischen Irrwegen seinen Weg in die IT. Nach Abschluss seiner Schule konnte er sogar aus mehreren Jobangeboten wählen.

Eine sehr umfangreiches Lexikon über alle Berufsarten und Möglichkeiten finden Sie hier.

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Lesen Sie auch: “Häufiger Firmenwechsel – sie haben ein Problem!”  

7 wichtige Tipps Ihre Erfolgschancen zu steigern!

Bevor Sie sich Gedanken über Ihren Lebenslauf oder Bewerbungstipps für ein Gespräch machen, brauchen Sie eine Bewerbungsstrategie! Ich möchte Ihnen hier einige Tipps geben, die sich mit dieser Strategie beschäftigen.

Kennen Sie Ihre Leidenschaft?

Am erfolgreichsten sind Menschen bei Dingen, die sie gerne tun.

Dabei brauchen sie meistens keine Impulse von außen, sondern machen sie aus eigener Motivation. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich allem voran Gedanken darüber machen, welchen Job Sie wirklich gerne machen würden! Wo genau liegt Ihre Leidenschaft? Um diese sollten Sie Ihre Bewerbungsstrategie aufbauen.

Vielleicht sind Sie Verkäufer. Vielleicht musizieren Sie gerne und vielleicht liegt genau dort Ihre Leidenschaft. Dann wäre es doch viel sinnvoller und würde mehr Spaß machen, wenn Sie demnächst Verkäufer im Gitarrenladen wären als wieder im Baumarkt.

als Berufseinsteiger

Wenn Sie noch jung sind und eigentlich gar keinen Plan haben, was Sie so machen könnten, sollten Sie rund um Ihre Leidenschaft so viele Informationen einholen, wie möglich!

Schauen Sie sich unter watchado an, was andere über ihre Jobs erzählen. Machen Sie Berufseignungstest (z.B. Berufskompass), um einige Ideen für die Berufswahl zu bekommen!

Prüfen Sie genau, ob es den Job, den Sie wählen wollen, in einigen Jahren immer noch geben wird. In sogenannten Mangelberufen werden Sie dann nämlich in einigen Jahren auch noch gute Chancen haben, wohin viele andere durch die weiter voranschreitende Digitalisierung verschwinden werden.

vom Regen in die Traufe?

Haben Sie schon einige Stationen hinter sich, wollen aber Job wechseln, so empfehle ich, dass Sie sich eine detaillierte Liste darüber zu machen, was Ihnen bei den einzelnen Jobs gefallen hat und was nicht.

Obwohl es sich oft um den gleichen Job handelt, bestehen in unterschiedlichen Firmen unterschiedliche Rahmenbedingungen. Und erst wenn Sie sich Ihrer Kriterien wirklich bewusst sind, können Sie den richtigen Job suchen und auch während des Prozesses darauf achten, dass Ihre Kriterien auch wirklich vorhanden sind.

Manche Menschen arbeiten gerne in kleinen, familiären Firmen, andere lieben die Atmosphäre eines international tätigen Konzerns. Manche Verkäufer arbeiten gerne im Außendienst und lieben die tägliche Abwechslung, andere erledigen die Aufträge gern am Telefon! Eruieren Sie für sich, was ein Job Ihnen im Detail bringen muss.

Checken Sie Ihre Unterlagen!

In allen Fällen müssen Ihre Bewerbungsunterlagen in die Richtung stoßen, die sie anvisieren.

Mit einfachen Worten: Es macht keinen Sinn, jemandem der einen Kochlehrling sucht, davon zu erzählen, wie gut man Fliesenlegen kann! Sinnvoll ist dagegen die Beschreibung der Teilnahme an Kochwettbewerben, die Beschreibung der Organisation eines großen Events oder sonstigem, was Ihr Interesse am Kochen zeigt!

Viele meiner Kunden bieten in Ihren Unterlagen einen Bachladen an Kenntnissen und Fähigkeiten an. Es gelingt aber vielen nicht, sich in die Bedürfnisse des Arbeitgebers hineinzudenken.

Ändern Sie Ihre Suchstrategie!

Die meisten Menschen, die einen Job suchen, begnügen sich damit, einmal täglich die Jobinserate durchzusehen! Aber Sie können viel mehr tun!

Setzen Sie Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihre Bekannten ein! Teilen Sie allen mit, dass Sie Job suchen und dass Sie sich über Unterstützung freuen! Denn Menschen die in Unternehmen arbeiten, haben eventuell Zugang zum versteckten Arbeitsmarkt.

Geben Sie Ihren Mitstreitern Eckdaten über Ihren gesuchten Job mit! Sagen Sie den Leuten genau, was Sie suchen, damit erhöhen Sie die Chancen, dass man sich auch wirklich für Sie einsetzt!

Nutzen Sie auch soziale Medien für Ihre Jobsuche! Ob Sie selbst ein Inserat posten oder Ihre Suche auf die Facebook & Co  erweitern, in jedem Fall erhöhen Sie Ihren Aktionsradius!

Suchen Sie wirklich!

Da viele Unternehmen gar keine Inserate schalten, weil Sie auch ohne Inserate Zuschriften von möglichen Kandidaten bekommen, finden sich deren Inserate allenfalls auf Ihren eigenen Websites.

Warten Sie also nicht, was Ihnen auf gängigen Jobbörsen geboten wird, sondern durchforsten Sie alle Seiten die Ihnen einfallen, wo Sie eventuell Jobinserate finden könnten.

Analysieren Sie Ihren Bewerbungsprozess!

Führen Sie Aufzeichnungen über Ihre Aktivitäten! Viele Klienten klagen darüber, dass Sie auf Ihre Bewerbungen selten Reaktionen erhalten. Wenn ich aber dann wissen möchte, wie viele Bewerbungen Sie tatsächlich abgeschickt haben, und welche Reaktionen darauf gekommen sind, können Sie mir selten gesicherte Antwort geben!

Um festzustellen, welche Maßnahmen erfolgreich sind und welche nicht, ist es erforderlich, Aufzeichnungen zu führen! Nur so können Sie feststellen, ob Sie sich z.B. auf viele Jobs bewerben, für die Sie unter- oder überqualifiziert sind.

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Lesen Sie auch: Qualität statt Quantität bei Bewerbungen  

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Blog - unterschiedlich häufig - die Sprachform des generischen Femininum oder des Maskulinums verwendet. Es wird an dieser Stelle aus­drücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

Pimp your CV!

Wenn Sie gerade am Anfang Ihrer Berufskarriere stehen, dann wird es Ihnen höchstwahrscheinlich schwer fallen, sich mit Ihrem Lebenslauf in Szene zu setzen.

Bei den meisten meiner Klienten erschöpfen sich die Angaben in bisherigen schulischen Stationen, den Sprach- und EDV Kenntnissen und allenfalls in der Angabe von Hobbies. Manche haben auch erste berufliche Erfahrungen in Form von Ferialpraxen gesammelt und geben dies in Form von Firmenname und -sitz an.

Um sich aber von der Konkurrenz wirklich abzuheben, gibt es auch für ganz junge Bewerber Möglichkeiten, ihre Stärken zu unterstreichen.

Reihen Sie nicht einfach nur Ihre Ferialpraxen aneinander, sondern fügen Sie z.B. das Feedback Ihres Vorgesetzen an! z.B. “fällt besonders durch schnelle Auffassungsgabe auf” oder “sehr zuverlässig” oder “wissbegierig und schnell”. Geben Sie an, was Sie während dieser Zeit selbstständig machen durften und welche Kenntnisse (z.B. EDV) Sie zusätzlich kennengelernt haben!

Bei schulischen Stationen haben junge Bewerber die Möglichkeit, Projekte oder schulische Wettbewerbe anzuführen, die für den Job relevant sind. Z.B. ist es für eine Stelle im Finanzbereich sehr günstig, wenn man die Kopfrechenolympiade gewonnen hat, für einen anderen Job kann wichtig sein, welche Meisterstücke man im Werken produziert hat.

Auch im privaten Bereich gibt es viele Möglichkeiten, seine Stärken zu betonen. So können Sie z.B. anführen, dass Sie die letzte Ferienreise für zehn Leute organisiert haben, dass Sie die Garage mit Unterstützung des Vaters im Eigenbau aufgestellt haben, dass Sie das Weihnachtsmenü für die ganze Familie kochen oder sämtliche PCs der Nachbarschaft warten!

Denken Sie darüber nach, was Sie gut können, was Ihnen besonders viel Freude macht, woran man das merkt und welche Ergebnisse in Ihrem bisherigen Leben diese Stärken besonders zeigen!

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7 wichtige Tipps für gelungene E-mails

Im Regelfall verwenden Bewerber heutzutage E-mail Bewerbungen. Wenn auch die postalische Bewerbung aus der Mode gekommen ist, gibt es doch einige Relikte, denen man nach wie vor Aufmerksamkeit schenken sollte!

  1. Wie schon anderenorts beschrieben, ist die Grundvoraussetzung für eine E-Mail Bewerbung eine seriöse E-Mail Adresse.
  2. Ein sinnvoller Betreff leitet sich bei den meisten Bewerbungen schon aus dem Inserat ab, da viele Firmen und Personalberater Job-Kennziffern verwenden! Diese sollte vorangestellt werden, gefolgt vom Job-Titel. Enthält das Inserat keine sonstigen Informationen die im Betreff genannt werden sollen, befühlt man ihn mit „Bewerbung als xy“.
  3. Im Schreiben selbst sollte in kurzen Worten beschrieben sein, was man mit seiner E-Mail bezweckt.
  4. Wie bereits im Motivationsschreiben sollte man unbedingt versuchen, das Schreiben persönlich zu adressieren. Dafür liefert das Inserat in der Regel Auskunft. Ist dies nicht der Fall, sollte man durch einen Anruf beim Unter­nehmen versuchen, herauszufinden, wer der konkrete Ansprechpartner ist!
  5. Achtung beim Stil der E-mail! Eine E-Mail ist schnell verfasst und verleitet leicht zu einem formlosen „Hallo“. Die E-Mail muss jedenfalls im selben Stil verfasst werden, wie es Motivationsschreiben und Lebenslauf sind. Der Stil sollte insgesamt dem Eindruck angepasst werden, den Inserat und Homepage vermitteln.
  6. Als Anhänge müssen Motivationsschreiben und Lebenslauf angefügt werden. Für eine „aussagekräftige“ Bewerbung – wie sie in vielen Inseraten gefordert wird – sollten auch Zeugnisse beigefügt werden. Dabei empfehle ich bis zu drei wichtige, für den Job relevante (!) Zeugnisse.
  7. Zum Abschluss – wie bei jedem Schreiben, das Sie nicht ausschließlich privat versenden – empfehle ich Ihnen, alles in aller Ruhe noch einmal auf Rechtschreib- bzw. Flüchtigkeitsfehler zu überprüfen!

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7 superwichtige Tipps für Ferialjobs

Sommerzeit ist für viele Jugendlichen die Zeit, in der sie sich etwas zu ihrem Taschengeld dazu verdienen können!

Unbedingt erforderlich ist, dass Ihr 1) einen Arbeitsvertrag bekommt, wo zumindest drinnen steht, was Ihr zu tun habt und wieviel Geld man Euch dafür bezahlen wird. In diesem Zusammenhang erfolgt seitens des Unternehmens auch die Anmeldung zur Sozialversicherung, deren Höhe von Eurem Gehalt abhängig ist. Ihr müsst über diese Anmeldung eine Kopie bekommen.  Wichtiger Tipp dazu: viele Arbeitgeber, lassen das vereinbarte Arbeitsmonat bereits einige Tage früher enden, um weniger zahlen zu müssen, wenn die letzten Tage dieses Monats auf ein Wochenende fallen! Stellt Euch darauf ein, da es auch bedeutet, dass Ihr weniger (nämlich nur “aliquot”, was “anteilig” bedeutet!) bezahlt bekommt!

2) Da es sich bei einem Ferialjob um ein “ganz normales” Dienstverhältnis (im Unterschied zu einem “Pflichtpraktikum”)handelt, unterliegt Ihr dem Schutz diverser Arbeitsgesetze. Deshalb muss bei solchen Jobs ein Mindestgehalt bezahlt werden, das sich nach den kollektivvertraglichen Bestimmungen bemisst!

3) Ihr habt das Recht auf die Einhaltung von Pausen , egal welcher Arbeit Ihr nachgeht! Wenn Ihr unter 18 Jahre alt seid, muss euch nach viereinhalb Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten gewährt werden. Über 18 gilt, dass Euch nach längstens sechs Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten zusteht! Insgesamt dürfen Jugendliche unter 18 wöchentlich maximal 40 Stunden arbeiten (ausgenommen Gastgewerbe, hier sind es 45 Stunden).

4) Da Ihr ein Dienstverhältnis mit dem Unternehmen eingeht, habt Ihr Rechte wie alle Mitarbeiter in diesem Unternehmen. Dazu zählen auch (anteilig) Urlaubs- und Weihnachtsgeld und (anteilig) Urlaub. Den Urlaubsanspruch (2 Tage pro Monat) wird man nicht während der Ferialpraxis beanspruchen, wenn diese nur einen Monat dauert, sondern bekommt ihn abgegolten.

5) Wer unter 18 ist, kann von Gesetzes wegen keine gültigen Verträge (zumindest nicht solche, die ihn/sie verpflichten) schließen. Ein Vertrag bedarf daher immer auch der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Ihr solltet daher ohne Eltern gar nichts unterschreiben – wenn Euch was “untergejubelt” wurde, bindet jedenfalls Eure Eltern ein! Wichtiger Tipp dazu: nicht nur bei der Ferialpraxis sondern immer dann, wenn Ihr was unterschreiben sollt, verlangt eine Kopie davon!

6) Lasst Euch unbedingt ein Arbeitszeugnis ausstellen, damit Ihr später für den ersten “richtigen” Job bereits eine Beurteilung aus der “Arbeitswelt” von Euch vorweisen könnt! Jede Ferialpraxis ist für späterer Berufseinsteiger ideal, um Motivation, Eigeninitiative und Lernbereitschaft nachweisen zu können! Vergesst daher nicht, die Praxis in Eurem Lebenslauf zu erwähnen! Wichtiger Tipp dazu: die wenigsten Unternehmen denken von sich aus daran, ein Arbeitszeugnis auszustellen! Ihr habt aber ein Recht darauf, auch wenn Ihr dem Unternehmen diesbezüglich nachlaufen müsst!

7) Wer unter € 12.000.- im Jahr (Stand 2015) verdient, muss keine Lohnsteuer bezahlen! Diese wurde aber bereits vom Arbeitgeber an das Finanzamt gezahlt! Wenn Ihr also innerhalb eines Jahres unter diesem Betrag verdient, könnt Ihr Euch das Geld vom Finanzamt mittels Lohnsteuerausgleich zurückholen!

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Motivationsschreiben für Bachelor- und Masterstudium

Aktuell laufen gerade die Bewerbungsfristen für Fachhochschulen. Die dafür benötigten Bewerbungsunterlagen bestehen ganz genauso wie bei einer Jobbewerbung aus dem Motivationsschreiben, dem Lebenslauf, der am übersichtlichsten in tabellarischer Form verfasst wird und den Zeugnissen.

Wie das Wort Motivationsschreiben bereits andeutet, geht es in diesem Schreiben darum, dem Leser zu vermitteln, was einen motiviert, sich für den Studienplatz zu bewerben! Dabei müssen die Gründe angeführt werden, WARUM man sich bewirbt! Langweilige Sätze wie “Hiermit bewerbe ich mich für den Studienplatz xy” sind unnötig und animieren nicht dazu, weiter zu lesen. Ähnlich wie bei einer Jobbewerbung ist nämlich auch der Leser Ihres Motivationsschreibens für den Studienplatz mit etlichen hundert Schreiben anderer konfrontiert!

Viel besser ist ein Einstieg, der eine Erzählung anbietet, wie man auf die Idee gekommen ist, dieses Studium absolvieren zu wollen. Dies gilt beim Bachelor genauso wie beim Master, wobei man bei letzterem auch auf gewonnene Praxiserfahrung eingehen sollte.

Ihr Schreiben sollte Leidenschaft, Neugier und ernsthaftes Interesse verspüren lassen, die zeigt, dass Sie es wert sind, den Studienplatz zu bekommen! Empfehlenswert sind daher Phrasen wie “ich brenne darauf … “, “meine große Leidenschaft ist … “, “immer schon wollte ich …”, “mein großes Ziel ist …” und ähnliches!

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