7 wichtige Tipps für die Stellensuche

Nachdem ich immer wieder damit konfrontiert bin, dass Klienten frustriert von der Arbeitssuche sind, möchte ich hier 7 wichtige Fragen klären und Ihnen damit wichtige Tipps für die Stellensuche geben.

1. Erfüllen Sie die Anforderungskriterien?

Wie anderenorts schon erwähnt, gibt es “Muss-” und “Kann” Kriterien, die es zu erfüllen gilt! Wenn Sie nicht gerade einen sehr außergewöhnlichen Beruf haben, dann gehen Sie bitte davon aus, dass unzählige Bewerber über ein “BWL-Studium” oder einen “FH-Abschluss in xy” verfügen! Sollte dieses Kriterium an erster Stelle angeführt sein, dann ist es sinnlos, sich zu bewerben, wenn Sie es nicht erfüllen.

Wenn in einem Stelleninserat ein Kriterium nicht über den Zusatz “im Idealfall” oder “wünschenswert” verfügt, können Sie davon ausgehen, dass es sich um ein “Muss-Kriterium” handelt. Liegt dieses bei Ihnen nicht vor, macht eine Bewerbung keinen Sinn.

2. Sind die Anforderungskriterien zu niedrig?

Aktuell habe ich eine Klientin, die sich unaufhörlich auf Jobs bewirbt, für die sie ganz offensichtlich, selbst für den Laien erkennbar, überqualifiziert ist. Das ist man übrigens recht schnell. Selbst ein Maturant ist für die Position einer Hilfskraft  überqualifiziert.

Leider wird dieses Wort gerne überstrapaziert. Der Effekt ist, dass meine Klientin mittlerweile extrem frustriert ist und an sich selbst zweifelt, weil sie “nicht mal” für solche Jobs in Frage kommt. Aus dieser Abwärtsspirale kommt man nur, wenn man sich auf jene Jobs bewirbt, auf die man tatsächlich passt.

Frustrieren Sie sich nicht selbst, indem Sie sich unaufhörlich auf Jobs bewerben, für die Sie zu viel können. Hören Sie auf damit und ändern Ihre Strategie!

3. Wie oft haben Sie das gleiche Schreiben schon verschickt?

Leider glauben Bewerber, sie könnten es sich einfach machen, indem Sie das gleiche Schreiben an alle möglichen Interessenten schicken. Da man sofort erkennt, dass das Schreiben nicht dem Inserat korreliert, wird das nichts!

Es ist wesentlich sinnvoller, die Qualität Ihrer Bewerbungen zu erhöhen, als weiter beharrlich Dutzende Bewerbungen pro Woche rauszuschicken.

4. In welcher Stimmung haben Sie Ihre Bewerbung verfasst?

Auch diesen Punkt verkennen viele!

Ich kann tatsächlich – nach langjähriger Übung – an einem von Ihnen verfassten Schreiben erkennen, ob Sie total frustriert oder sogar desinteressiert sind!

Verfassen Sie ein Schreiben nur in guter Stimmung und in dem Bewusstsein, dass Sie den Job bekommen werden!

5. Führen Sie ein “Bewerbungsbuch”?

Um festzustellen, woran es liegen könnte, dass Sie noch keinen Erfolg hatten, müssen Sie wissen, wie viele Bewerbungen Sie schon verschickt haben und für wie viele Gespräche Sie eingeladen wurden.  Je weniger häufig Sie eingeladen wurden, desto sicherer haben Sie schlechte Unterlagen.

6.  Führen Sie Ihre Gehaltsforderung an?

Sparen Sie Ihre und die Zeit des Personalisten! Wenn Sie eine Gehaltsvorstellung haben, die sehr weit von dem entfernt ist, was im Inserat genannt wurde, dann führen Sie diese Summe im Bewerbungsschreiben an. Wenn Sie dann eine Absage erhalten, dann wollten Sie den Job sowieso nicht, weil er unter Ihrem Niveau entlohnt wird!

Für die Festsetzung Ihres Gehaltswunsches empfehle ich den Brutto-Netto Rechner.

7.  Haben Sie sich alles durchgelesen?

Überprüfen Sie alles noch mal!

Schauen Sie genau, bevor Sie Ihre Unterlagen absenden. Lassen Sie eventuell eine andere Person noch mal drüberlesen. Fatal wäre nämlich, wenn Sie viel Zeit in Ihre Bewerbung investiert hätten und  Rechtsschreib- oder Grammatikfehler sie zunichte machen!

www.diebusinesscoach.at

Lesen Sie auch: Warum sind andere Bewerber erfolgreicher?

aktualisiert im Mai 2019

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