Was der Rechtschreibfehler über Sie aussagt!

In einer Zeit, die immer schneller wird, legen immer weniger Menschen darauf wert, korrekt zu schreiben. Auch die Fehler im Bewerbungsschreiben scheinen Ihnen überbewertet. Oft wird demjenigen, der Rechtschreibfehler kritisiert, sogar noch Kleinlichkeit vorgeworfen.

Was aber sagt es über Sie aus, wenn Ihre Unterlagen Rechtschreibfehler aufweisen?

Wahrscheinlich nimmt man bei einem schweren Fehler an, dass Sie die korrekte Schreibweise eines Wortes tatsächlich nicht kennen. Das wäre schlecht und führt im Fall, dass Sie sich auf eine Stelle bewerben, wo gerade richtiges Schreiben Voraussetzung ist, mit Sicherheit zu einem sofortigen Ausscheiden Ihrer Unterlagen.

Oftmals sind es Flüchtigkeits- oder Schlampigkeitsfehler. Damit vermitteln Sie allerdings die Botschaft, dass es Ihnen die Mühe nicht wert ist, Ihre Unterlagen ordentlich zu erstellen und einer Überprüfung zu unterziehen.

Sie drücken damit mangelnde Wertschätzung Ihrem Gegenüber aus. Wenn es Ihnen aber schon in Ihrer Bewerbung – wo Sie sich im besten Licht zeigen sollten – die Mühe nicht wert ist, wie sieht es dann erst mit Ihrem zukünftigen Einsatz aus?

Seien Sie sicher!

Je mehr Bewerbungen der Personalist zur Auswahl hat, desto strenger wird sein Maßstab sein. Überlegen Sie mal, wie Sie aus einem Überangebot von z.B. Obst auswählen. Logisch, je mehr sie davon haben, desto mehr wählen Sie die makellosen. Erst wenn sich ihr Angebot zu Ende neigt, werden Sie auch weniger schöne Früchte wählen. Vielleicht ist für Sie persönlich auch eine Schachtel Merci das bessere Beispiel. Ich wähle anfänglich meine absolute Lieblingsschokolade. Wenn die besten Stücke weg sind, kommen die weniger bevorzugten dran. Ganz zum Schluss, wenn nur noch wenige Stücke da sind, wähle ich die dunkle Schokostücke und als letztes kommt das mit Marzipan gefüllte, das mag ich nämlich gar nicht.

Der Personalist wählt bei Jobs, für die es viele Interessenten gibt, natürlich auch die aus, die ihm anfänglich am tauglichsten erscheinen und bei dem sich die wenigsten Fehler im Bewerbungsschreiben finden.

Mehr zum Thema können Sie auch hier nachlesen.

die Businesscoach.at

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Wie steche ich aus der Masse hervor?

Wie steche ich aus der Masse hervor” fragen sich alle BewerberInnen auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt, wenn sie nicht gerade das Glück haben, ein sehr ausgefallenen Job zu machen!

Wir leben aber in einer Gesellschaft, die immer größeren Wert darauf legt, dass alle Menschen gleich sind und vor allem die gleichen Chancen haben sollen. Besonders im Bereich der Jobsuche wird durch das GBLG (Gleichbehandlungsgesetz) jegliche Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Alter oder sexueller Orientierung verhindert.

Die Kehrseite der Medaille

Um den Grundsatz der Nichtdiskriminierung einheitlich umzusetzen, hat die EU eine Formatvorlage für Lebensläufe kreiert (EUROPASS) und die Klärung der Frage “wie steche ich aus der Masse hervor?” damit gänzlich verhindert.

Abgesehen davon, dass diese Vorlage nach meinem persönlichen Dafürhalten allen “Regeln” der Übersichtlichkeit und Lesefreudigkeit widerspricht, tut sie vor allem eines. Sie verhindert, dass Sie individuell wahrgenommen werden,  sich von der ersten Minute an ins rechte Licht rücken können, und dafür sorgen können, dass Ihre Bewerbung als sympathisch und ansprechend wahrgenommen wird.

Nur auf Verlangen des Unternehmens

In manchen Fällen, insbesondere dann, wenn ein Unternehmen auch BewerberInnen aus dem Ausland erwartet, wird der Europass im Inserat verlangt. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie dieser Aufforderung nachkommen.

Ansonsten denke ich aber,  dass es besser ist, von der Verwendung des Europass Abstand zu nehmen.

Zeigen Sie Ihre Individualität

Individualität kann Ihnen im Bewerbungsprozess einen Vorteil verschaffen, wenn es Ihnen gelingt, auf Vorzüge gegenüber anderen hinzuweisen! Und das fängt bereits beim ersten Anblick Ihrer Unterlagen an.  So wie wir binnen Sekunden entscheiden, ob wir unser Gegenüber sympathisch finden oder nicht, entscheidet auch der Adressat Ihrer Bewerbungsunterlagen in wenigen Sekunden, ob Sie sympathisch auf ihn wirken und ob er dementsprechend Lust hat, sie zu lesen.

Zur Veranschaulichung dessen denken Sie daran, wenn Sie das erste Mal ein Buch in die Hand nehmen. Es ist Ihnen sicher wichtig, dass Sie von der Aufmachung angesprochen werden. Sie begutachten intuitiv den Einband. Welche Farben sprechen Sie an? Liegt das Buch gut in der Hand? Hat es ein angenehmes Format? Freuen Sie sich darauf es zu lesen?

Worauf Sie bei der Schrift achten sollten 

Wenn Sie sich die Frage stellen: “wie steche ich aus der Masse hervor?” sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Schriftart Ihnen angenehm ist und welche zu Ihrer Persönlichkeit passt. Überprüfen Sie, ob die gewählte Schriftgröße gut lesbar ist. Fertigen Sie dabei unbedingt einen Ausdruck an, da die Schriftgröße erst in Papierform gut beurteilt werden kann.

Übersichtlichkeit und Struktur

Um die Lesefreudigkeit zu erhöhen, sollte es Ihnen gelingen, Ihren Text gut zu strukturieren. Dies gelingt durch unterschiedliche Formatierungen, durch die Verwendung von Trennlinien und die Kennzeichnung gleicher Ebenen.

Ich rate dringend von der Verwendung von Fließtexten ab, da deren Inhalt schwerer zu erfassen ist, als etwa eine strukturierte Aufzählung.

dieBusinesscoach.at

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aktualisiert im April 2019

die Schrift Im Lebenslauf

Warum ist die Schrift im Lebenslauf wichtig?

Wenn Personalisten jeden Tag 100te Bewerbungen lesen müssen, dann haben sie sich rasch an einer Schrift satt gesehen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Ihre Bewerbung als unsympathisch wahrgenommen wird. Fatal, wenn die Zeit des Personalisten drängt und er rasch aussortiert.

Versetzen Sie sich in den Leser

Wie geht es Ihnen, wenn sie ein Buch lesen? Je sympathischer Ihnen die Schrift ist, desto mehr werden Sie Lust haben, das Buch zu lesen. Strengt aber die Schriftgröße  Ihre Augen an oder führt die gewählte Schrift dazu, dass Sie das Schriftbild als unsympathisch empfinden, desto weniger gern werden sie das Buch lesen.

Denken Sie auch daran, dass die Schriftart die Gesamterscheinung Ihres Lebenslaufes beeinflusst, da manche Schriften mehr Platz erfordern als andere. Prüfen Sie auch, ob Ihnen die Schrift noch gefällt, wenn Sie fett oder kursiv schreiben. Sehen Sie sich letztlich auch an, wie die Schrift wirkt, wenn Sie sie als Überschrift benutzen.

Erfolgreiche Schriftarten

Wenn man aber eine Schrift im Lebenslauf verwendet, die nicht jeder verwendet, dann könnte man den Effekt erzielen, dass die Bewerbung besonders ins Auge sticht!

Die meisten Personalisten überfliegen die Bewerbungsunterlagen schnell. Sie sichten die Dokumente nach wesentlichen Kriterien, die für den Job wichtig sind. Am leichtesten fällt dies, bei Bewerbungsunterlagen, die leicht zu lesen sind.

Sie sollten daher keinesfalls “Times New Roman” oder “Arial” verwenden, da diese zu den gängigsten Schriften zählen und sehr oft verwendet wird.

Suchen Sie sich eine Schrift für Ihren Lebenslauf aus, die gut lesbar ist, Ihnen gefällt und die über keine Serifen verfügt, da diese wenig seriös wirken. Überfordern Sie das Auge des Personalisten keinesfalls mit einem ausgefallenen Design, wenn es sich nicht um eine Bewerbung in einem Kreativberufen handelt.

Denken Sie daran, dass auch Brillenträger die Schrift am PC gut lesen können soll. Befragen Sie dazu jemanden, der schon ein bisschen älter ist bzw. eine Brille trägt.

Eine weitere Meinung zum Thema lesen Sie hier.

www.dieBusinesscoach.at

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