7 Todsünden beim Bewerbungsgespräch

Sie haben eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten? Herzliche Gratulation!

Um jetzt auch wirklich alles richtig zu machen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Immer wieder höre ich, dass Kandidaten unmittelbar vor dem Gespräch noch schnell “eine rauchen“, weil sie nervös sind! Fataler Fehler – noch dazu, wenn der oder die Gesprächspartner/in Nichtraucher/in ist! Vermeiden Sie daher unbedingt, diese eine Zigarette – stellen Sie sich einfach vor, Sie würden zum Zahnarzt gehen. Da sind Sie wahrscheinlich auch eher unentspannt, würden aber – so hoffe ich für den Zahnarzt – niemals auf die Idee kommen, nach dem Zähneputzen noch eine zu rauchen!?

Genauso schlimm ist, wenn Sie, um den Zigarettengeruch oder andere Gerüche zu übertünchen, Kaugummi kauend den Meetingraum betreten! Damit bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie dem Termin eher lässig gegenüber stehen und Ihnen der Ausgang desselben eigentlich auch gleichgültig ist. Genau dazu wird man Ihnen am Ende des Tages die Rechnung auch präsentieren.

Dass Sie den Damen vor den Herren die Hände schütteln, versteht sich von selbst und zeigt, dass Sie über gute Manieren verfügen!

Jedenfalls bemerken wird man auch, wenn Sie nicht warten, bis Ihnen ein Platz zugewiesen wurde. In einem professionellen Bewerbungsgespräch wird üblicherweise nichts dem Zufall überlassen, weshalb man im Vorhinein das “Setting” bestimmt hat. Ihnen wird also mit ziemlicher Sicherheit ein Platz angeboten. Warten Sie dieses Angebot unbedingt ab, bevor Sie sich setzen!

Warten Sie auch ab, bis Ihnen eine Frage gestellt wird. Ich habe sehr oft erlebt, dass nervöse Kandidaten durch “Vielreden” von Ihrer Nervosität abzulenken versuchten. Oder aber, besonders hervorstechen wollten, indem Sie zeigen wollten, dass sie die Gesprächsführung übernehmen könnten. Gerade letzteres kommt sehr negativ an. Seien Sie sich bewusst, dass der Interviewpartner die Gesprächsführung innehat und fallen Sie niemandem ins Wort!

Ähnlich wie beim Kaugummikauen, demonstrieren Sie Desinteresse, wenn Sie schlampig am Sessel sitzen oder gar “lümmeln”. Versuchen Sie eine gerade Sitzhaltung einzunehmen und beide Beine fest auf den Boden zu stellen! Damit richten Sie sich insgesamt auf und hinterlassen einen gefestigten, selbstbewussten Eindruck!

Oftmals begehen Kandidaten den Fehler, sich nur einem Gesprächspartner zuzuwenden. Im Regelfall nehmen in großen Firmen zwei oder mehrere Personen an einem Bewerbungsgespräch teil. Versuchen Sie, Ihren Blick schweifen zu lassen und immer wieder auch Augenkontakt zu jenen Personen halten, die Sie nicht direkt angesprochen haben.

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Mobbing – was genau ist das eigentlich?

Unter Mobbing versteht man Handlungen über einen längeren Zeitraum, die geeignet sind, dass sich eine Person ausgegrenzt und erniedrigt fühlt! Ziel der Mobbinghandlung ist jedenfalls, die Ausgrenzung oder sogar die Vertreibung der betroffenen Person.

Die Handlungen werden mit einer gewissen Regelmäßigkeit ausgeübt (man nimmt ein Mal pro Woche an) und beeinträchtigen den Betroffenen mindestens über ein halbes Jahr!

Wenn auch Mobbing in allen Lebensbereichen auftritt, ist der zentrale Ort der öffentlichen Betrachtung der Arbeitsplatz, insbesondere deshalb, weil sich immer häufiger Gerichte mit dem Thema beschäftigen müssen bzw. höchstwahrscheinlich auch deshalb, weil mit dem Verlust des Arbeitsplatzes (im Unterschied zum Sportverein oder ähnlichem) meist auch der Verlust der finanziellen Existenz droht und dieser Bereich daher als objektiv schützenswerter angesehen wird.

Seitens Führungskraft  oder Kollegen  besteht “Mobbing” in Handlungen und Unterlassungen wie “schikanieren, beschimpfen, Unterlassen der Informationsweitergabe, regelmäßige Zuteilung von als unangenehm bzw. unbewältigbar angesehenen Aufgaben etc.”

Abgesehen davon, dass es das Interesse jeder Führungskraft sein muss, Mobbing im Team zu unterbinden, weil es mit Sicherheit die Performance des ganzen Teams negativ beeinflusst, ist es insbesondere Pflicht des Arbeitgebers (und damit der Führungskraft als verlängerter Arm) unverzüglich zu handeln und dem Betroffenen wirksam zu helfen!

Diese Pflicht zieht nach sich, dass der Arbeitgeber, die Vorwürfe genau zu prüfen hat. Dazu muss er Gespräche mit allen Beteiligten führen und versuchen, die Vorfälle zu klären. In der Praxis empfehle ich, die Gespräche bzw. Ihre Abhaltung zu protokollieren, um in Folge beweisen zu können, dass sie geführt wurden!

Der Betroffene muss weiters genau dokumentieren, wann, wo und von wem er gemobbt wurde.

So der Arbeitgeber selbst nicht in der Lage ist, den Konflikt zu bereinigen, ist die Hinzuziehung eines Mediatoren ein geeignetes Mittel, um den Arbeitgeberpflichten nachzukommen.

Als geeignete Mittel kommen weiters Versetzung bzw. Abmahnung des vermeintlich Mobbenden in Betracht.

Wenn nämlich der vermeintlich gemobbte Mitarbeiter sich mit einem begründeten Mobbingverdacht an den Arbeitgeber wendet, dieser aber keine geeigneten Hilfsmittel anwendet, so berechtigt das den gemobbten Mitarbeiter zum berechtigten, vorzeitigen Austritt, womit er Anspruch auf “Abfertigung alt” , sowie auf Urlaubs- und Kündigungsentschädigung hat. Letztlich kann der gemobbte Mitarbeiter sogar Schadenersatz gelten machen, wenn er z.B psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen musste.

(zum OGH Urteil – Zusammenfassung)

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Unterschrift im Lebenslauf und Motivationsschreiben

Besonders professionell werden ihre Unterlagen, wenn Sie sie “handschriftlich” unterschreiben. Sie können damit mehrere “Fliegen auf einen Schlag erschlagen”!

Sollten Sie sich im Bundesbereich bewerben, dann kann es Ihnen sogar passieren, dass Sie aufgefordert werden, Ihren gesamten Lebenslauf handschriftlich zu verfassen und sogar postalisch zu übermitteln! Für die jüngeren unter meinen Lesern wird das eine nachvollziehbar schwierige Aufgabe, da diese Form der Bewerbung ziemlich antiquiert ist!

Teilweise ist aber die Moderne auch schon im öffentlichen Bereich angekommen und es reicht ein  – auf dem PC  – verfasster Lebenslauf. Hier empfiehlt es sich jedenfalls ein Relikt des handschriftlich verfassten Lebenslaufes in Form einer gescannten Unterschrift einzubauen.

Aber auch im privaten Wirtschaftsleben verleiht eine eingescannte Unterschrift Ihren Unterlagen eine nicht zu unterschätzende persönliche Note. Wenn Sie sich vorstellen, dass ein Personalist täglich mehrere – vielleicht sogar hunderte – Lebensläufe lesen muss, ist alles entscheidend, was Ihre Unterlagen von der Masse abhebt.  Wenn eine handschriftlich verfasste Unterschrift beigefügt ist, kann zudem weniger negiert werden, dass hinter dem Papierwerk ein Mensch “sitzt”, der sich Zeit genommen hat und sich bemüht hat, sehr gute Unterlagen zu verfassen!

Letztlich beweisen Sie mit einer eingescannten Unterschrift, dass Sie in der Lage sind, Texte einzuscannen! Das klingt völlig banal, ist es aber nicht! Zum einen zeigt es, dass Sie die Befehle beherrschen, die erforderlich sind, um einen Scan in ein Dokument einzubetten, zum anderen verfügen Sie über die Gerätschaften, die dieses Unterfangen möglich machen!

Lesen Sie auch: “Wie Personalisten Ihre Bewerbung sehen!”

 

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“Ist Recruiting eine Führungsaufgabe?” oder “Wie läuft ein Bewerbungsprozess?”

Angeregt durch einen Artikel, der sich mit der Eingangsfrage beschäftigt und pro und contra beleuchtet, möchte ich zu dieser Frage ebenfalls Stellung beziehen!

Wenn wir eine Stelle zu besetzen hatten, dann war es meist meine Aufgabe, ein entsprechendes Inserat zu verfassen. Hier steht der Recruiter nämlich bereits vor der ersten Hürde – woher soll er denn so genau wissen, was die Anforderungen an den Job bzw. an die Person, die er suchen soll, sind? Also wird der jeweilige verantwortliche Kollege – nämlich die zukünftige Führungskraft – gebeten, das Inserat dahingehend zu ergänzen, Anforderungen an Ausbildung und Persönlichkeit zu formulieren.  Dabei wiederum habe ich festgestellt, dass es den meisten Führungskräften an Geschick fehlt, inserattaugliche Formulierungen zu verfassen, was deutlich dafür spricht, dass der Recruiter die Anzeige verfasst.

In der Folge habe ich von der zentralen Personalabteilung, die für die öffentlichkeitswirksame Schaltung verantwortlich war,  vorab selektierte Bewerbungen erhalten. Die Auswahl erfolgte nach dem Match der gewünschten Anforderungen im Inserat und den angebotenen Skills seitens der Bewerber. Dies zeigt deutlich, wie wichtig es ist, seine Bewerbungsunterlagen auf das Inserat abzustimmen.

Letztlich entschied der Fachbereichsverantwortliche, wer – aus der vorselektierten Menge – einzuladen war und wer nicht. Oftmals waren Entscheidungen objektiv nicht nachvollziehbar, was deutlich macht, warum viele abschlägige Antworten von Unternehmen standardisiert sind. Wie viele geeignete Kandidaten aufgrund der Vorselektion durch die Personalabteilung bereits durch den Rost gefallen waren, entzog sich meist meiner Kenntnis. Ich habe lediglich dann alle Bewerbungen angefordert, wenn wir auf ein Inserat zu wenige Bewerbungen erhalten hatten.

Bei den Bewerbungsgesprächen waren im Regelfall sowohl der Fachbereichsverantwortliche als auch die Personalisten (also jemand aus der zentralen Personalabteilung und ich) anwesend. Und auch hier zeigte es sich, dass der Fachbereichsverantwortliche meist nicht dahingehend geschult ist, die “richtigen” Fragen zu stellen und das Gespräch so zu führen, dass man möglichst viel über die Eignung des Kandidaten herausfindet (was uns das über seine sonstige Eignung zur Führungskraft sagt, ist einen andere Frage!).

Es ist daher in meinen Augen wichtig, dass die zukünftige Führungskraft sich von Anfang an in die Stellensuche einbindet, sich die Zeit nimmt, bei sämtlichen Schritten des Bewerbungsprozesses teilzunehmen und der Personalist die Suche aktiv unterstützt. Der gesamte Prozess muss ein Zusammenspiel von beiden Akteuren sein, was einerseits hilft, zu einem positiven Image der Firma beizutragen, andererseits der Führungskraft und dem Bewerber einen perfekten Start zu ermöglichen, der die Basis für eine gute Zusammenarbeit bildet!

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Lebensplanung: Gehen, wenn es am schönsten ist!

Laut aktueller Studie (Quelle: Beitrag im Standard, 17.2.2015) stimmen 93% der Befragten der Aussage “Ohne Flexibilität wird man am Arbeitsmarkt nicht bestehen können” zu.

Um aber mit fortgeschrittenem Lebensalter – und 2040 sind wir alle um 25 Jahre älter –  diese Flexibilität glaubhaft nachweisen zu können, muss man schon in jungen Jahren vorbauen!

Die Flexibilität zeigt sich – zumindest vermeintlich – in Ihrem Lebenslauf! Immer wieder kommen Klienten zu mir, die gezwungen sind, sich in Ihrer Lebensmitte zu verändern! Ein Blick in ihren Lebenslauf zeigt, dass sie ihr ganzes Berufsleben in einer, höchstens zwei Firmen verbracht haben. Die meisten Personalisten legen das – unbewusst oder auch nicht – als mangelnde Flexibilität aus! Wenn es Ihnen zusätzlich in Ihrem Lebenslauf nicht gelingt, verschiedene Stationen in einem Unternehmen aufzulisten, dann haben Sie sehr schlechte Karten, denn Sie erwecken damit den Eindruck des Stillstandes!

Wenn Sie die Chance dazu haben, dann sollten Sie Ihre Lebensplanung so anlegen, dass sie mindestens alle vier bis sechs Jahre Ihren Job wechseln! Je mehr verschiedene Firmen Sie durchlaufen, desto leichter wird es Ihnen auch zukünftig fallen, Ihren Job zu wechseln!

Kürzere Abstände Ihrer Verweildauer bewirken leider das Gegenteil! Wer in seinem Lebenslauf mehrere Stationen mit kürzerer als zweijähriger Anstellung auflistet, begibt sich in die Gefahr, einen allzu wechselfreudigen Eindruck zu hinterlassen. Dies führt dazu, dass der Personalist sehr genau hinterfragen wird, weshalb es zu den häufigen Wechseln gekommen ist, und zu seiner Annahme, dass Sie auch in seinem Unternehmen nicht allzu lange bleiben werden!

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Thema Gehalt im Bewerbungsgespräch!

“Die meisten Bewerber, die nicht in der glücklichen Lage sind, dass sich Headhunter um sie reißen – und wer ist das schon?  – kommen bei der Frage ums Gehalt schnell ins Taumeln. Das Thema Gehalt ist  nach wie vor eines, über das man in Österreich nicht gerne spricht.

Daher können die meisten Bewerber nur davon ausgehen, was sie in ihrem alten Job verdient haben. Berufseinsteiger sind meistens gezwungen, das anzunehmen, was das Unternehmen ihnen bietet.

Immer wieder überrascht mich, dass viele Bewerber beim Thema Gehalt zurückhaltend sind und nicht genau wissen, wie viel Geld sie bezahlt haben möchten! Die Devise “Hauptsache Job” darf aber nur solange reichen, als das Gehalt zumindest die monatlichen Fixkosten und das, was man zum Leben braucht, deckt. Machen Sie sich in Ihrer Vorbereitung also auch zu diesem Thema Gedanken! “Welche Fixkosten habe ich monatlich?” “Wieviel brauche ich monatlich zum Leben und was kosten mich diverse Urlaube?”

Überlassen Sie das Thema Gehalt in ihren Bewerbungsgesprächen nicht dem Zufall! Informieren Sie sich darüber, welche Gehälter in einer Branche für die jeweilige Position üblich sind. Vergleichen Sie diese mit den Gehaltsangaben im Inserat – die Angaben darüber sind seit einigen Jahren verpflichtend und zeichnen ein seriöses Inserat aus. Nutzen  Sie – je nach Ausgangslage – die Chance und fragen im Unternehmen nach der Gehaltsspanne, insbesondere wenn Sie bereits über langjährige Berufserfahrung verfügen!

Bedenken Sie immer, dass Sie auf Ihrer Jobsuche kein Bittsteller sind, sondern Ihre hervorragende Arbeitsleistung  gegen entsprechende Bezahlung anbieten!

“Wie lange darf mein Lebenslauf sein?”

Diese Frage beschäftigt viele Bewerber. Meistens wird sie damit beantwortet, dass ein Lebenslauf nicht länger als eine Seite haben darf. Dies führt in der Regel dazu, dass die Inhalte mit aller Gewalt auf eine A4 Seite gepresst werden, mit dem Effekt, dass die Lesefreudigkeit extrem leidet. Schriften werden kleiner gemacht, Abstände werden entfernt und wichtige Details aufgrund des Platzmangels vernachlässigt!

Die einzige sinnvolle Antwort auf diese Frage kann aber nur sein: So lange, wie es braucht, um alle wesentlichen Stationen kurz und prägnant darzustellen! Die Schriftgröße sollte angenehm sein und Abstände sollten verwendet werden, um die Lesefreudigkeit zu erhöhen. Im Regelfall benötigt man dafür bis zu zwei Seiten.

Jüngere Bewerber werden es eher schaffen, ihre bisherigen schulischen und beruflichen Stationen auf eine Seite zu bringen, ältere werden möglicherweise mit zwei Seiten nicht das Auslagen finden.  Wenn das daran liegt, dass der oder die Bewerberin möglichst viele “High Lights” auflisten möchte, ist zu überlegen, ob diese in einer Projektliste angefügt werden können.

Der Platzbedarf sollte jedenfalls nicht ihre oberste Priorität darstellen! Viel wichtiger ist, dass Ihre Unterlagen ansprechend gestaltet sind, zum Lesen einladen und beim Personalisten oder der Personalistin das Bedürfnis wecken, Sie kennenzulernen!

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Körpersprache im Bewerbungsprozess

Ist Ihnen bewusst, dass das gesprochene Wort weit weniger bedeutend ist, als der Eindruck, den Sie durch Ihr Auftreten, Ihre Gestik und Ihre Mimik hinterlassen?

Anlässlich eines Bewerbungsgespräches müssen Sie jedenfalls damit rechnen, dass mehrere Personen am Gespräch teilnehmen, die im Vorfeld die Einnahme bestimmter Rollen besprochen haben. So kann es sein, dass eine Person sich lediglich auf Ihren Auftritt konzentriert, während eine andere das Gespräch führt. Vielleicht ist noch eine dritte Person anwesend, die den Auftrag hat, gemeine, provokante Fragen zu stellen.

Achten Sie daher sehr genau auf Ihr Verhalten in den ersten 20 Sekunden. Wie in vielen Situationen des Lebens sind diese sehr entscheidend und maßgeblich für die Art, wie man Sie behandelt.

Achten Sie auf einen festen Händedruck, achten Sie darauf, zuerst die anwesenden Damen zu begrüßen und vergessen Sie niemandem die Hand zu geben. Warten Sie, bis man Ihnen einen Platz zuweist oder fragen Sie, welchen Platz Sie einnehmen sollen. Seien Sie sich bewusst, dass selbst die Platzwahl nicht dem Zufall überlassen ist.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Gegenüber während des Gesprächs nicht unterbrechen und versuchen Sie Augenkontakt mit allen Personen zu halten. Selbst mit jenen, die Ihnen nicht wichtig erscheinen!

Setzen Sie sich aufrecht hin, um einen selbstbewussten aber nicht arroganten Eindruck zu hinterlassen. Wenn Sie beide Beine fest auf den Boden stellen, wird das Einfluss auf ihre gesamte Körperhaltung haben.

Vermeiden Sie es, einen Stift in Ihren Händen zu halten, da dann die Gefahr groß ist, dass Sie mit diesem spielen.

Achten Sie darauf, einen interessierten Eindruck zu machen und hören Sie zu, auch wenn Sie einen Gesprächspartner haben, der sich selbst am liebsten reden hört. Viele Interviewer halten Monologe, bei denen sie sich mehrfach wiederholen. Das birgt die Gefahr in sich, dass Ihre Aufmerksamkeit leidet und Sie, eine anschließend gestellte Frage, nicht beantworten können.

Achten Sie bei der Verabschiedung wieder darauf, alle Teilnehmenden zu verabschieden und bedanken Sie sich für das Gespräch!

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Wie weit kommen Sie im Vorstellungsgespräch?

Im Vorstellungsgespräch gibt es mehrere Phasen. Wie weit Sie kommen, entscheidet darüber, ob Sie für den Job in die engere Wahl kommen!

Ein professionell geführtes Bewerbungsgespräch hat in der Regel fünf Phasen. In der ersten Phase geht es um Smalltalk, den man allerdings nicht unterschätzen sollte. Bereits die Frage, wie es einem geht, könnte die erste Fangfrage sein. In dieser Phase werden Mimik, Gestik und ihre Kleidung abgeschätzt. Bereits Ihr Händedruck und Ihr Verhalten bei der Platzzuweisung sagt einiges über Sie aus.

In der nächsten Phase geht es darum, Sie kennenzulernen. Sie werden aufgefordert, von sich zu erzählen, sie werden gefragt, warum Sie sich beworben haben, Sie werden Auskunft darüber geben müssen, warum Sie sich gerade für diese Firma beworben haben und Sie werden gefragt, warum man gerade Sie für den Job wählen sollte. Heikel könnte die Frage werden, warum man gerade Sie und nicht einen anderen Bewerber wählen sollte.

In der dritten Phase wird man Ihnen das Unternehmen und den ausgeschriebenen Job näher erklären. Dabei wird man insbesondere darauf achten, wieviel Sie bereits vom Unternehmen wissen bzw. wie gut Sie sich darüber informiert haben.

In der vierten Phase werden Sie aufgefordert, Fragen zu stellen. Hier ist jedenfalls wichtig, dass Sie sich bereits im Vorfeld kluge Fragen über das Unternehmen bzw. den Job überlegt haben.

Die fünfte Phase bildet den Abschluss, in welchem Ihre Gehaltsvorstellung und etwaige Fristen geklärt werden.

Die Frage nach dem Gehalt ist eine ganz entscheidende, die Ihnen jedenfalls nur dann gestellt wird, wenn Sie in die engere Wahl bezüglich des Jobs kommen! Sie ist also ein Indiz dafür, wie gut Ihr Gespräch verlaufen ist.

Insgesamt dauern gute Vorstellungsgespräche 45 bis 60 Minuten.

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