Achtung Kleinbetriebe – Ersthelfer ab 1.1.2015

Ab 1.1.2015 benötigen neu bestellte Ersthelfer auch in Kleinbetrieben mit bis zu vier regelmäßig beschäftigten Arbeitnehmern eine mindestens achtstündige Grundausbildung in Erster Hilfe. Bisher reichte dafür eine mindestens sechsstündige Unterweisung über lebensrettende Sofortmaßnahmen aus.

Als Beschäftigte gelten in diesem Zusammenhang Personen, die in einem Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis zum Betrieb stehen.  Vorsicht besteht daher bei juristischer Personen, deren Eigentümer bei der juristischen Person im Beschäftigungsverhältnis stehen.

Aufgefrischt muss diese Ausbildung künftig alle vier Jahre im Ausmaß von acht Stunden oder alle zwei Jahre im Ausmaß von vier Stunden werden.

Für bereits bestellte Ersthelfer ist eine Auffrischung – je nach Datum der bisherigen Ausbildung – zu organisieren. So benötigen Personen, welche ihre Ausbildung zwischen 1998 und 2011 absolviert haben, eine Auffrischung, die bis längstens Ende 2015 zu erfolgen hat.  Hat die absolvierte Ausbildung im Zeitraum zwischen 2012 und 2014 stattgefunden, so hat die Auffrischung vier Jahre nach der Absolvierung zu erfolgen. Dementsprechend haben auch neu bestellte Ersthelfer, die bereits eine achtstündigen Kursbesuch hinter sich haben, eine Auffrischung nach vier Jahren ab Kurssende zu absolvieren.

Für Betriebe ab fünf regelmäßigen Beschäftigten bleibt auch nach dem 1.1.2015 die bisherige Regelung aufrecht. Die Ersthelfer müssen in solchen Betrieben eine mindestens 16 stündige Grundausbildung nachweisen können. Für diese Personen ist wichtig, ihre Auffrischung alle vier Jahre im Ausmaß von acht Stunden oder alle zwei Jahre im Ausmaß von vier Stunden zu absolvieren.

Auffrischungen können durch autorisierte Ausbildungsreinrichtungen oder durch einen Arbeitsmediziner erfolgen.

Wird seitens der Behörde ein Nichtentsprechen dieser Vorschriften festgestellt, drohen dem Betriebsinhaber  im erstmaligen Fall Strafen von € 166.- bis € 8.324, im festgestellten Wiederholungsfall von € 333.- bis € 16.659.-.

(Stand: 28.11.2014 – detaillierte Auskünfte sind bei geeigneten Rechtsvertretern einzuholen)

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Lebenslauf nach “Europass” … ein Einheitsbrei

Jeder Bewerbungscoach wird Ihnen sagen, dass es Ihnen mit Ihrer Bewerbung gelingen muss, sich von der Masse abzuheben. Die EU sieht das offenbar anders, denn sie hat bereits 2002 ein Standardmuster für europaweit zu verwendende Lebensläufe veröffentlicht. Den Europass.

Sinn des Europass

Das Ziel war offensichtlich, Chancengleichheit für alle BewerberInnen auch außerhalb ihres eigenen Landes herzustellen. Abgesehen davon, dass anzunehmender Weise in allen Europastaaten andere Kriterien für die gewünschten Inhalte gelten, begeht man mit der Verwendung des normierten Musters – zumindest im eigenen Land – einen Kapitalfehler im Bewerbungsprozess!

Gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht

Ich persönlich kritisiere den Europass in mehrfacher Hinsicht. Die Schrift ist unsympathisch. Der vorgesehene Raum für Ihr Bild ist viel zu klein. Die Überschriften sind in einem sehr eigentümlichen blau gehalten und passen in den seltensten Fällen zu den Farben Ihres Bildes. Da einige Klienten den Europass schon verwendet haben, weiß ich, dass es vorkommt, der Text aufgrund falsch gesetzter Tabulatoren “flattert”. Besonders die zweite Seite wirkt sehr unübersichtlich, da Tabellen für Fremdsprachenskills und EDV verwendet werden. Diese haben unterschiedliche Formate. Generell empfehle ich höchstens zwei bis drei unterschiedliche Formatierungen zu verwenden, um Überschriften zu kennzeichnen oder Besonderheiten hervorzuheben. Der Europass verwendet vier verschiedene Blautöne und drei unterschiedliche Schriftgrößen.

Wie wichtig dieses Kriterien sind, beschreibe ich hier.  

Individualität

Ihre Bewerbung muss individuell sein! Je eher es Ihnen gelingt, sich von der Masse abzuheben, desto größer werden Ihre Chancen auf den neuen Job!

Personalisten kämpfen sich (nach eigenen – meines Erachtens eher zweifelhaften – Aussagen) bei jeder Stellenausschreibung durch ca. 250 Bewerbungen! Wenn alle 250 Lebensläufe schon formal gleich aussehen, macht es die Entscheidung für eine Handvoll davon nicht unbedingt einfacher! Mit Sicherheit aber tritt der in Erscheinung, der als Einziger das standardisierte Formular nicht benutzt hat!

Vereinzelt findet sich in Stellenausschreibungen der Hinweis, dass der Europass verwendet werden soll. Selbstverständlich ist dieser Aufforderung nachzukommen. Ich allen anderen Fällen rate ich unbedingt zu  individuell gestalteten Bewerbungsunterlagen, die sich schon optisch von der Masse abheben!

Dass ich mit dieser Ansicht nicht alleine bin, können Sie auch im folgenden Presseartikel nachlesen.

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Infografiken, die moderne Art sich zu bewerben …

Richtigerweise wird Bewerbern geraten, ihre Lebensläufe kurz zu halten. Oftmals hört man, der CV dürfte nicht länger als eine Seite sein. Das ist insbesondere dann eine fast unlösbare Aufgabe, wenn man bereits einige Jahre Berufserfahrung vorzuweisen hat und sich damit auch verkaufen möchte! Daher ist man gut beraten, wenn man sich so kurz wie möglich hält und dennoch eine übersichtliche Darstellung aufweisen kann.

Eine gute, gleichzeitig moderne und in unseren Breitengraden noch nicht von vielen benutzte Variante ist die Infografik. Dazu gibt es bereits einige Tools die, zumindest als Basisvariante, im Internet frei verfügbar sind. Eine hilfreiche Übersicht über das Angebot finden Sie hier:

http://www.gruenderkueche.de/fachartikel/unsere-top-5-onlinetools-um-infografiken-zu-erstellen/

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Bewerben ab 50 – mit welchen Unterlagen?

Bewerben ab 50 fällt vielen deshalb schwer, weil sie viele Jahre bei der gleichen Firma gearbeitet haben und das Wissen um die Gestaltung ihrer Unterlagen meist aus ihrer Schulzeit stammt! In vielen Fällen war damals überhaupt noch ein handschriftlich verfasster Lebenslauf Usus.

Viele stehen auch vor dem Problem, sich überhaupt nie beworben zu haben und haben daher auch überhaupt keine Erfahrung im Bewerbungsprozess.

Wo fängt man an?

In den überwiegenden Fällen, wünschen sich die Firmen hinsichtlich Ihrer Unterlagen einen tabellarischen Lebenslauf (auch “Curriculum vitae – CV” für höhere Positionen).

Dieser sollte  die letzten 10 – 15 Jahre Ihrer Berufslaufbahn detaillierter beschreiben. Die Stationen, die Sie davor absolviert haben, sind nur mehr auszugsweise anzuführen. Tätigkeiten, die Sie in den letzten 10 – 15 Jahren ausgeübt haben, die nicht für den zukünftigen Job interessant sind, erwähnen Sie am besten nur mit einer Überschrift.

Hinsichtlich Ihrer Ausbildung sind nur die höchsten Abschlüsse und Zusatzausbildungen und Weiterentwicklungen von Interesse. Gänzlich uninteressant ist, wo Sie ihre Schulzeit absolviert haben, und welchen Notendurchschnitt Sie damals vorweisen konnten!

Ganz besonders wichtig ist, dass Sie sich bei der Beschreibung Ihrer bisherigen Tätigkeiten auf jene Dinge konzentrieren, die auch im nächsten Job von Interesse sind. Erwähnen Sie (fast) nichts, was nicht auch im angestrebten Job interessant ist.

Veraltete Angaben

Beim Bewerben ab 50 ist besonders wichtig, dass Sie mittel Ihrer Unterlagen junggeblieben erscheinen. Deshalb sollten auch Ihre Unterlagen so modern wie möglich sein.

Veraltet sind Angaben zu den Eltern sowie zu deren Berufen. Ebenso sind die Angaben zu persönlichen Details stark geschrumpft.  Ihre Kinder und der Familienstand werden von geringem Interesse sein, weil diese Angaben keine Relevanz für den Job haben, soferne Sie keine Kleinkinder haben. Da solche Fragen aber ohnehin nicht gestellt werden dürfen, können Sie getrost auf Angaben verzichten. Unüblich sind mittlerweile auch Angaben zum Religionsbekenntnis.

Auch Angaben zu Ihren Hobbys sollten Sie nur machen, wenn Sie genug Platz haben und die Hobbys irgendeinen Bezug zum Job haben. Wenn Ihre Hobbys besonders interessant sind, sollten Sie sie anführen, da sie Stoff für Small Talk bieten. Haben Sie aber ein Platzproblem und müssen sich für eine Streichung entscheiden, dann entfernen Sie die Hobbys als erstes.

Hobbys werden im Bewerbungsgespräch gerne angesprochen, weil Sie ein lockeres Gespräch zulassen. Das könnte aber eine Falle für Sie werden, wenn Sie ihr Hobby mehr mögen als Ihren Beruf. Dann wird man Ihre Augen glänzen sehen und Sie laufen Gefahr zu ausführlich davon zu erzählen.

Das Foto

Investieren Sie unbedingt in ein professionelles Foto. Wählen Sie dazu ein kompetentes Fotostudio, das auf Bewerbungsfotos spezialisiert ist. Suchen Sie eines aus, wo man mit Ihnen bespricht, für welchen Job Sie sich bewerben, da es unbedingt erforderlich ist, dass Sie am Foto die Eigenschaften transportieren, die für die Position wichtig ist.

Das Motivationsschreiben

Der zweite wesentliche Teil Ihrer Unterlagen ist das Motivationsschreiben. Immer wieder stelle ich fest, dass Bewerber diesem Teil ihrer Unterlagen zu wenig Aufmerksamkeit widmen.  Das Motivationsschreiben ist vielen ein Gräuel, weil Sie nicht wissen, wie Sie es verfassen sollen.

Viele geben sich auch keine besondere Mühe, weil Sie von vornherein damit rechnen, dass Sie eine Absage bekommen werden! Das ist mit einem Verkäufer zu vergleichen, der Ihnen im Geschäft keine große Beachtung schenkt, weil er sowieso nicht damit rechnet, dass Sie was kaufen!

Nehmen Sie sich für das Gestalten Ihrer Unterlagen Zeit, verfassen Sie für jede Bewerbung ein eigenes Motivationsschreiben und gehen Sie individuell auf das inserierende Unternehmen ein!

Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit Ihren Lebenslauf auf Vollständigkeit und Fehler.

Zeugnisse

Beim Bewerben ab 50 sind die Zeugnisse ein besonderes Thema, da sich mit hoher Wahrscheinlichkeit einiges an Zeugnissen und Zertifikaten angesammelt hat.

Ich empfehle Ihnen nur dann, die relevantesten Zeugnisse mitzuschicken, wenn es ausdrücklich gewünscht wird.

Ansonsten entscheiden Sie nach Ihrer bisherigen Position, ob Sie tatsächlich Zeugnisse mit übermitteln. Ihr fortgeschrittenes Alter bringt nämlich den Vorteil mit, dass Sie über eine Menge an Erfahrung und Kompetenz verfügen. Daher ist es für Sie viel leichter, in einem Bewerbungsgespräch auf Augenhöhe zu begegnen.

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arme Generation Y …

Sind Sie zwischen 15 und 30 Jahren alt? Wenn ja, dann weiß ich, ohne Sie je kennengelernt zu haben, wer Sie sind, wie Sie ticken und was Sie ausmacht!

Überrascht? Täglich aufs Neue lerne ich aus Zeitungen und einschlägigen Magazinen, dass Sie – unabhängig vom Geschlecht – jedenfalls von Ihren Eltern überschwänglich gelobt wurden und daher einen Hang zu Selbstüberschätzung haben! Aha!

Des Weiteren wird kolportiert, dass Sie “online aufgewachsen” seien. Unabhängig davon, dass ich mir für Sie wünsche, dass Sie nicht ernsthaft das Leben eines Tamagotschis führen mussten, kann ich mich doch sehr an das Dilemma mancher Eltern erinnern, die beim Schuleintritt ihrer heute grade mal 19 jährigen völlig ratlos waren, da sie weder über einen heimeigenen Computer,  geschweige denn über eine Internetverbindung  verfügten, dies aber fürs Erstellen der täglichen Hausarbeiten erforderlich war.

Als “Digital Natives” sind Sie damit- logischerweise – auch wehrlos einem Überangebot an Informationen ausgesetzt  gewesen und offenbar weiß man auch, dass Ihre Eltern nie zugegen waren, um die Informationsquelle schlicht und ergreifend abzuschalten!

Ein weiteres Charakteristikum, das Sie auszeichnet, ist die Tatsache, dass  Sie aufgrund hoher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten extrem flexibel gleichzeitig aber auch entscheidungsunfreudig geworden sind. Bei genauerer Überlegung sollte allerdings rasch ins Auge stechen, dass die Begriffe Flexibilität und Entscheidungsfreude einander bedingen, da Flexibilität eben die Eigenschaft voraussetzt, schnell zu entscheiden!

Verknüpft damit finde ich eine weitere Eigenschaft, die man Ihnen nachsagt, nämlich ausgesprochen egoistisch zu sein, eher verwunderlich, setzt doch Egoismus in meinem Verständnis ebenso voraus, dass man sich entscheidet!

Ich kann nur für Sie alle hoffen, dass die Führungskräfte der Zukunft trotz allem, was man ihnen über die “Generation Y” einbläut, Sie als Individuum und nicht nach einer vorgefertigten Schablone behandeln!

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Schnuppertage können teuer werden!

Beschäftigen Sie auch hin und wieder Personen, die Sie im Bewerbungsgespräch angesprochen aber nicht restlos überzeugt haben? Wollen Sie vielleicht dem Bewerber die Möglichkeit geben,  das Team und die Arbeitsumstände näher kennenzulernen? Tun Sie das womöglich aufgrund einer mündlichen Absprache?

Keine gute Idee, das kann teuer werden!

Bei jeder Tätigkeit die eine Person für Sie unternimmt, kommt ein mündlich geschlossener Dienstvertrag zustande, wenn die Tätigkeit nicht nur in einem bloßen Zuhören zu Ihren Erklärungen besteht und  sich zudem nicht auf wenige Stunden sondern vielleicht Tage erstreckt! In diesem Fall besteht die Pflicht zur Anmeldung zur Sozialversicherung genauso wie die Pflicht, entsprechendes Gehalt samt Nebenkosten zu bezahlen. Am Rande ist zu erwähnen, dass Sie mit dieser Anstellung – die Ihnen vielleicht gar nicht bewusst ist – möglicherweise die Mitarbeiterzahl überschreiten, die für diverse arbeitsrechtliche Vorschriften relevant sind, wie z.B. der Bekanntgabe einer anderen Person zur Elternteilzeit.

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“Results Only Work Environment“ (ROWE) – werden wir in wenigen Jahren nur noch von zu Hause aus arbeiten?

Hauptsache, die Arbeit wird erledigt! Glaubt man den Analysten der “Future Foundation” so werden wir 2020 nicht mehr zur Arbeit gehen, sondern unsere Arbeit einfach machen!”

http://www.stern.de/wirtschaft/news/microsoft-schafft-bueropflicht-ab-ohne-arbeitsplatz-oder-feste-arbeitszeiten-2143831.html

Amerikanisch geführte Unternehmen wie Microsoft oder IBM scheinen die Vorreiter einer unaufhaltsamen Bewegung zu sein.

Was aber bedeuten die Entwicklungen der letzten fünfzehn Jahre für Arbeitgeberschutzpflichten, wie z.B.  die Einhaltung der Arbeitszeit- und Ruhezeitbestimmungen, der Vorschriften zur Arbeitsplatzgestaltung und -Sicherheit? Was bedeuten sie für steuerrechtliche Fragen wie z.B. den Sachbezügen oder den Abschreibungsmöglichkeiten für ein Arbeitszimmer?

Ist zwischen den Mitarbeitern und ihren Unternehmen eine Abgeltung hinsichtlich der Energiekosten getroffen, die ja beim Arbeiten von zu Hause aus, den Arbeitnehmer treffen? Ist dem Arbeitnehmer bewusst, dass der Arbeitgeber sich möglicherweise einen Teil seiner Kosten dadurch erspart, dass sie vom Mitarbeiter getragen werden? Energie für PC, Telefon, die Heizung und letztlich auch die Kaffeemaschine treffen dann plötzlich den Mitarbeiter.

Was passiert hinsichtlich der – in den meisten Arbeitsrechtverträgen befindlichen – Bestimmungen zum Datenschutz. Kann jeder Mitarbeiter, der auf seinen privaten Geräten arbeitet (“bring your own device – BYOD”) garantieren, dass dabei keine Sicherheitslücken bestehen? Ist diese Frage den Arbeitgebern bewusst, die in der Firma enorme finanzielle Anstrengungen unternehmen, um Sicherheitslücken zu vermeiden?

Wird dem Mitarbeiter ein Teil der Verantwortung, die eigentlich den Arbeitgeber trifft, zugeschoben, obgleich die gesetzlichen Bestimmungen dazu anderes vorschreiben?

Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, hinkt die Gesetzgebung den aktuellen Entwicklungen hinten nach. Dies bedeutet jedoch ein unternehmerisches Risiko, da Gesetze, wie z.B, das Arbeitszeitgesetz, finanzielle Sanktionen in Form von Verwaltungsstrafen vorsehen. Dem Unternehmer bleibt daher nichts anderes übrig als den Spagat zwischen erwähntem finanziellen Risiko und den fortschrittlichen Entwicklungen zu machen.

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Wie man Mitarbeiter auf schnellstem Wege demotiviert …

Am schnellsten demotivieren Sie Ihre Mitarbeiter, indem Sie Regeln oder Anweisungen geben, die schon morgen keine Gültigkeit mehr haben. Dies geht insbesondere dann einfach, wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern jede email, die diese schreiben, bis ins kleinste Detail besprechen und schon am nächsten Tag all Ihre Vorgaben über den Haufen stoßen. Am besten lassen Sie sich jede email als Entwurf ausdrucken, vorlegen und korrigieren anschließend mit einem Rotstift! Dies wiederholen Sie so oft, bis der Mitarbeiter versucht, aufzubegehren oder aber beginnt, Ihnen aus dem Weg zu gehen. Im ersten Fall wird der Mitarbeiter über kurz oder lang die Konsequenz ziehen und sich einen anderen Job suchen. Im zweiten haben Sie ganze Arbeit geleistet, der Mitarbeiter bleibt Ihnen auf ewig – allerdings erwarten Sie bitte keine eigenständigen Handlungen mehr von ihm!

Leider sind derartige, absolut grotesk anmutende Szenarien Realität, die ich selbst kennenlernen durfte und von anderen erzählt bekam!

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Bewerbung ist Ihre Werbung!

Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, warum man von einer  BEWERBUNG spricht? Meine Erfahrung zeigt leider, dass sich wenige Arbeitssuchende Gedanken darüber machen! Dabei wäre es so einfach!

Würden uns Werbespots zum Kauf animieren, wenn sie uns langweilig runterbeten würden, warum wir dieses oder jenes Produkt kaufen sollen? Wenn sie alle nach dem gleichen Schema ihre Vorzüge anpreisen würden, ohne sich die Frage zu stellen, von wem sie eigentlich gekauft werden sollten? Werbespots sind nach dem Schema aufgebaut, eine Zielgruppe anzusprechen und dieser Bedürfnisbefriedigung zu versprechen!

Genauso müssen Bewerbungsunterlagen (bestehend aus einem Motivationsschreiben, dem Lebenslauf und eventuell gesondert einem Foto)  gestaltet werden, um erfolgversprechend zu sein.

Deshalb sind Bewerbungen zum Scheitern verurteilt, wenn sie gleichsam als Massensendung an mehrere Arbeitgeber versendet werden.  Eine erfolgversprechende Bewerbung muss  auf den potentiellen Arbeitgeber abgestimmt werden. Sie muss das Unternehmen bzw. dessen Inserat “spiegeln”, was bedeutet, dass die Bewerbungsunterlagen im gleichen Stil wie das Inserat aufgebaut werden müssen.

Das Schreiben muss in gleichem Maße seriös, umfangreich, dynamisch etc. sein, wie das Inserat es ist. Es  macht daher als Beispiel keinen Sinn, sich auf ein Inserat eines jungen, dynamischen Unternehmens mit einem hochseriösen, steifen Motivationsschreiben zu bewerben. Genauso widersinnig ist es, sich auf das Inserat eines sichtlich seriösen, auf Umgangsformen bedachten Unternehmens mit “hallo, Herr Personalchef” zu bewerben.

Wenn man die erste Hürde der Form bewältigt hat, ist es wichtig, auch den Inhalt auf den Inhalt des Inserates abzustimmen. Der Werbespot eines Fahrradherstellers wird wohl niemanden interessieren, der auf der Suche nach einem Auto ist. Und der der auf der Suche nach einem Fahrrad ist, wird sich nur dann angesprochen fühlen, wenn es dem Fahrradhersteller gelingt, sich von der Masse abzuheben! Genauso geht es den Personalisten, die hunderte von gleichartigen Bewerbungen auf ihren Tisch bekommen! Wenn es Ihnen gelingt, sich mit guten Argumenten von der Masse abzuheben, dann werden Sie das Interesse des Personalisten wecken können!

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