Soll ich ein Bewerbungsvideo machen?

Die gleiche Frage wie beim Bewerben mit eigener Homepage stellt sich natürlich auch beim Bewerben mit einem Bewerbungsvideo!

Wenn man sich im Vorfeld keine Gedanken darüber macht, wie man den Recruiter einer Firma dazu bringt, sich sein Video anzusehen – viel schlimmer noch, wie man dieses überhaupt an den Recruiter übermittelt, braucht man sich keine Gedanken über den Inhalt machen!

Aktuell gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Ihr Bewerbermanagement zu automatisieren. War es in der Vergangenheit noch so, dass man eine Postadresse oder später eine email Adresse hatte, an die man seine Unterlagen schicken konnte, ist jüngst immer stärker beobachtbar, dass man sich nur mehr online bewerben kann, indem man seine Unterlagen im Netz hoch lädt. In vielen Fällen verrät das Inserat auch keinen Ansprechpartner mehr, weshalb es schwierig wird, herauszufinden, wer im Unternehmen für die konkrete Ausschreibung zuständig ist.

Daher glaube ich, dass es nur in Fällen, wo das Inserat einen konkreten Ansprechpartner auflistet, sinnvoll sein kann, sich auch per Video zu bewerben.

In jedem Fall sollte die Bewerbung aber ergänzend auch aus einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf bestehen!

das könnte Sie auch interessieren: Bewerben mit eigener Homepage?

www.dieBusinesscoach.at

Bewerben mit eigener Homepage?

Mittlerweile sind einige Bewerber auf die Idee gekommen, eine eigene Homepage für Ihre Jobsuche zu gestalten.

Die Idee an sich ist natürlich nicht schlecht, aber ich befürchte, dass sie in vielen Fällen – noch – nicht zielführend ist.

Große Firmen haben in den vergangenen Jahren begonnen, Ihr Bewerbermanagement zu strukturieren und zu digitalisieren. Dabei verwenden die Meisten Datenbanken in denen sich Bewerber registrieren müssen und ihre Bewerbungsunterlagen hochladen sollen.

Wenn aber die Bewerbung in Form einer Homepage gestaltet wird, dann hat man nichts hochzuladen. Diese Datenbanken werden automatisiert ausgelesen und der Computer erledigt in der Regel auch die Vorselektion. Daraus folgt, dass in vielen Fällen die Bewerbung niemals auf den Tisch bzw. Desktop eines Menschen landet, der sich im Bestfall tatsächlich die – wahrscheinlich mit viel Mühe erstellte – Homepage ansehen wird.

Wenn Sie allerdings eine andere Form gefunden haben, wie Sie die Recruiter einer Firma auf Ihre Homepage aufmerksam machen können, dann heben Sie sich mit der neuen Form der Bewerbung sicher von der Masse ab!

Das könnte Sie auch interessieren:  Skype Interview – wie geht das?

www.dieBusinesscoach.at

Kann man gute Führung lernen?

Seit vielen Jahren begleitet mich das Thema „Führung“. Und seit vielen Jahren stelle ich mir die Frage, ob man „Führung“ lernen kann?

Wenn auch die vielen Anbieter von Führungskräftetrainings diesen Umstand vermuten lassen, glaube ich persönlich ihn nicht.

Einen Job richtig gut zu machen, setzt voraus, dass man ihn leidenschaftlich gerne macht. Leidenschaft setzt Interesse voraus und dieses Interesse ist meines Erachtens immer angeboren. Niemand wird ein guter Koch, wenn er z.B. kein Gespür für Gewürze hat. Menschen die kein Interesse an Pflanzen haben, werden mit Gärten niemals in enge Berührung kommen, geschweige denn freiwillig einen Beruf in dieser Branche wählen. Menschen die ihren Beruf mit Leidenschaft machen, wissen vieles intuitiv.

Für mich stellt das Führen von Menschen eine Berufung dar.

Manche Menschen haben das natürliche Bedürfnis, sich für andere einzusetzen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, das Beste aus sich herauszuholen! Diese Gabe führt dazu, dass man ihnen vertraut und ihnen „folgt“. Dieses Vertrauen auf beiden Seiten ist ein Wechselspiel, das dazu führt, dass man gemeinsam nach Erfolgen strebt. Diese Umstände machen für mich „gute Führung“ aus und ich bin davon überzeugt, dass diese Menschen noch besser werden, wenn sie über Führungskräftetrainings Werkzeuge in die Hand bekommen, um ihre Aufgabe noch besser zu erfüllen.

Kochen kann man lernen – man geht nach dem Rezept vor und die Mahlzeit wird sicher auch nicht schlecht schmecken. Wer aber mit Leidenschaft Gekochtes isst, der erkennt den Unterschied! Ähnlich ist es mit der Führung. Führungskräfte die versuchen, einstudierte Führungswerkzeuge anzuwenden, merkt man an, dass diese Handlungen nicht aus ihnen kommen. Sie wirken nicht authentisch! Das spüren MitarbeiterInnen und das Vertrauen in diese Personen bleibt aus!

Wenn man sich diese Prinzipien klar macht, erkennt man die Wichtigkeit der sorgfältigen Auswahl zukünftiger Führungskräfte und legt damit den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens.

www.dieBusinesscoach.at

Das könnte Sie auch interessieren: 7 Fähigkeiten die eine Führungskraft unbedingt besitzen sollte

was tun, wenn sich Kollegen mit Ihren Federn schmücken?

Wer kennt das nicht? Man selbst hat eine geniale Idee und erzählt einem Kollegen davon. Im nächsten Meeting mit dem Chef bleibt einem der Atmen weg, wenn man merkt, dass der Kollege sie als die seine verkauft!

Vielen Menschen machen den Fehler, den Kollegen nicht darauf anzusprechen. Machen Sie genau das! Werden Sie unangenehm. Geben Sie ihm Gelegenheit, sich zu erklären und im besten Fall auch, sich zu entschuldigen!

Wenn auch Sie ihn nicht ändern können, so soll er doch wissen, dass Sie sich das nicht gefallen lassen! Im schlechtesten Fall – seiner Uneinsichtigkeit – haben Sie für die Zukunft gelernt. Sie wissen, dass Sie diesem Kollegen nicht vertrauen können!

Machen Sie aber nicht den Fehler, sich bei Ihrem/Ihrer Vorgesetzten beschweren. Eine gute Führungskraft würde beide Seiten befragen und der Kollege wird wahrscheinlich besser darin sein, sich zu verkaufen! Die Gefahr als „Petze“ dazustehen, wäre zu groß!

http://www.diebusinesscoach.at/

das könnte Sie auch interessieren: was muss mein Job mir bringen?

was tun, um auch als Frau zu mehr Gehalt zu kommen?

Das Grundproblem, warum Frauen weniger Geld für die gleiche Leistung bekommen, liegt daran, dass sie über das Thema nicht bzw. völlig falsch kommunizieren!

Wohin soll es führen, wenn man sich unter Freundinnen beim Kaffeetratsch über das vergleichsweise geringere Gehalt unterhält? Was soll es bringen, wenn das Thema zwar in den Medien thematisiert wird, aber nichts passiert?

Die einzige Möglichkeit in Ihrem Leben etwas dahingehend zu verändern, mehr Gehalt zu erhalten ist, mit den richtigen Leuten darüber zu kommunizieren!

Der erste Schritt dazu ist, vergleichbare männliche Kollegen zu befragen, was sie verdienen. Ansonsten „reden viele Blinde von der Farbe“! Erst wenn man ein konkretes Bild darüber hat, was der Kollege im vergleichbaren (Dienst-)Alter, mit vergleichbarer Ausbildung verdient, wissen wir tatsächlich wie sehr Ihr Gehalt davon abweicht.

Der nächste Schritt muss sein, sich an den oder die Vorgesetzte zu wenden! Suchen Sie das Gespräch und bitten Sie um eine Gehaltserhöhung! Diese muss gut begründet sein und darf nicht darin bestehen, lediglich deshalb mehr zu verlangen, weil „Kollege Mayer“ mehr verdient! Argumentieren Sie mit Ihrer Leistung! Wenn man tatsächlich erkannt hat, dass Sie wertvolle Arbeit leisten, wird man gewillt sein, diese zu honorieren!

http://www.diebusinesscoach.at/

das könnte Sie auch interessieren: Gehaltsverhandlung -wie geht man das am besten an?

Lampenfieber? Wie Sie Nervosität in den Griff bekommen!

Ob beim Vorstellungsgespräch oder beim Vortrag, den Sie vor vielen Kollegen abhalten müssen. Die meisten Menschen werden nervös, wenn sie mit nicht alltäglichen Situationen konfrontiert werden.

Der Ratschlag „das wird schon!“ hilft dabei allerdings wenig. Was aber helfen könnte – und was ich meinen Klienten rate – ist, nachfolgende Bilder im Kopf zu produzieren:

Denken Sie an ähnliche Situationen in der Vergangenheit. Konzertieren Sie sich darauf,  was damals gut lief. Machen Sie eventuell sogar eine Liste darüber, was genau Sie taten und warum Sie erfolgreich waren. Erinnern Sie sich nur an das positive Feedback das Sie erhalten haben und schreiben Sie sich alle Eindrücke auf.

Danach erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie sich besonders wohl gefühlt haben. Das kann der letzte Urlaub am Strand gewesen sein oder aber auch das Hochgefühl, einen Berggipfel erklommen zu haben. Erinnern sie sich an Ihre Gefühle, erinnern Sie sich an Sinneseindrücke, die Sie in diesem Moment hatten. Gießen Sie diese Eindrücke in ein geistiges Bild vor Ihren Augen, dass Sie jederzeit abrufen können.

Wenn Sie das nächste Mal in einer unangenehmen Situation sind, rufen Sie das Gespeicherte ab. Erinnern Sie sich einerseits daran, dass es beim letzten Mal gut gelaufen ist. Unmittelbar vor Ihrem „Auftritt“ holen Sie das andere Bild, das Sie abgespeichert haben. Erinnern Sie sich z.B. an die Meerluft, denken Sie daran, wie eine leichte Brise ihre Haut umspielte. Fühlen Sie den Wind in ihren Haaren und spüren Sie die guten Gefühle nach, die Sie in dieser Situation hatten.

Mit diesen Gedanken gehen Sie in die ungewohnte Situation. Sie werden sehen, das gute Gefühl hilft Ihnen über Ihren Einstieg und lässt Sie diesen leichter und entspannter erleben!

http://www.diebusinesscoach.at/

das könnte Sie auch interessieren: mit der richtigen Einstellung ins Bewerbungsgespräch

zu viel Arbeit? – was man mit dem/der Vorgesetzten besprechen sollte!

Vorgesetze wollen meist, dass Arbeiten schnell erledigt werden. Dabei ist ihnen in den seltensten Fällen bewusst, wieviel Zeit die jeweilige Aufgabe tatsächlich in Anspruch nimmt. Da Führungskräfte in den seltensten Fällen selbst irgendwelche Excellisten bearbeiten oder selbst Telefonate führen, um an Informationen zu kommen, können sie den Zeitbedarf nicht einschätzen. Viele können sich leider auch nicht mehr in die Zeiten zurück versetzen, in denen sie selbst als Mitarbeiter Arbeiten delegiert bekommen haben und viele waren möglicherweise nicht in  dieser Situation.

Sie sollten daher bereits im Vorfeld darauf aufmerksam machen, wie zeitintensiv eine Arbeit erscheint und Aufgaben von ihm oder ihr priorisieren lassen! Bereiten Sie eine Liste mit allen Arbeiten vor und besprechen Sie, wie Sie sie priorisieren würden. So schaffen Sie Bewusstsein bei ihm/ihr und  sorgen dafür, dass er weiterhin die Verantwortung trägt und diese nicht auf Sie abwälzen kann!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: was macht tolle Chefs so toll?

„ich möchte was mit Menschen machen!“

Leider begegnen mir häufig Menschen, die sich über Ihren Berufswunsch nicht im Klaren sind!

Das einzige was sie wissen ist „ich möchte was mit Menschen machen!“ Das Problem dabei: nahezu alle vorstellbaren Berufe haben irgendwie mit Menschen zu tun. Ganz wenige Berufsgruppen verbringen ihren beruflichen Alltag im stillen Kämmerchen!

Um der Sache also etwa näher zu kommen, muss man seine Vorstellungen  präzisieren. Dafür könnten Sie sich folgende Frage stellen:

„Welche Berufe haben für mich (!) nichts mit dem Menschen zu tun?“ Die Antwort darauf könnte z.B. sein, dass Berufe, bei denen man lediglich mit Kollegen zu tun hat, die eigentliche Tätigkeit aber z.B. darin besteht, Datenbanken zu befüllen, zu wenig menschlichen Kontakt für Sie bedeuten.

Damit wären also schon zwei Dinge klar. Einerseits muss der gewünschte Beruf tatsächlich darin bestehen, Kundenkontakt zu haben, andererseits liegt es Ihnen wahrscheinlich nicht, einen Bürojob zu machen.

Ihre nächste Frage könnte z.B. lauten: Möchte ich körperlich oder nur kommunikativ mit den Menschen zu tun haben? Damit finden Sie heraus, ob Sie z.B. einen pflegenden Beruf machen möchten, oder z.B. lieber im Verkauf tätig sind.

Da es einfacher ist, Fragen zu beantworten, die jemand anderer stellt, könnten Sie eine Freundin oder einen Freund bitten, mit Ihnen diese Fragen durchzugehen!

http://www.diebusinesscoach.at/

das könnte sie auch interessieren: warum es leichter ist, ein Auto als einen Job zu suchen!

„ich passe zu 100%, warum laden mich die nicht mal ein?“

Diese Frage höre ich sehr häufig! Und trotzdem bleibt sie den meisten ein Rätsel.

In vielen Fällen liegt es daran, dass sich BewerberInnen nicht verkaufen können!

Viele bringen zwar die fachlichen  Voraussetzungen für den begehrten Job  mit, sind aber leider so gar nicht in der Lage, die damit in Zusammenhang stehenden Botschaften so zu transportieren, dass sie beim Unternehmen auch ankommen. Wenn Sie z.B. der Meinung sind, dass Sie die zuverlässigste Sekretärin sind, die es gibt, dann ist es zwar schön, dass Sie das wissen, Sie müssen es aber dem Unternehmen auch mitteilen.

In meinen Coachings höre ich oft „na das ist ja eh klar! Das muss ich ja nicht extra erwähnen!“ Abgesehen davon, dass ich schmunzeln muss, weil ich den Satz so oft höre, kann ich nicht oft genug betonen, dass ein Mensch, der Ihre Unterlagen zum ersten Mal sieht, Sie nicht kennt, keine Ahnung davon hat, was für Sie selbstverständlich ist und was nicht, relevante Botschaften von Ihnen angeboten bekommen muss. Ansonsten dürfen Sie ihm nicht übel nehmen, dass er sich gegen Sie entschieden hat!

www.dieBusinesscoach.at

das könnte Sie auch interessieren: DER Kardinalfehler im Motivationsschreiben

was testen Personalberater während des Bewerbungsgepräches!

Personalberater sind Firmen, deren Geschäftszweig es ist, Personal für andere Firmen zu suchen. Diese Unternehmen leben also davon, möglichst schnell, gute Leute zu finden, da ihr eigenes Honorar davon abhängt.

Das sollten Sie jedenfalls wissen, bevor Sie das nächste Mal zu einem Bewerbungsgespräch auf Einladung eines Personalberaters gehen! Sie sind nämlich dessen Produkt und er ist gut beraten, Sie möglichst gut zu behandeln.

Worauf schaut ein Personalberater also während des Gesprächs?

Abgesehen davon, dass Sie natürlich die geforderten fachlichen Qualifikationen mitbringen müssen, möchte er vorrangig wissen, ob Sie in das Unternehmen, das sein Kunde ist, passen. Er weiß im Regelfall darüber Bescheid, welche Kultur das im Hintergrund stehende Unternehmen pflegt, wie die zukünftige Führungskraft tickt, welche Altersstruktur das Unternehmen aufweist und vieles mehr.

Sollten Sie aufgrund Ihrer Unterlagen eingeladen worden sein, dann ist die Chance schon ziemlich hoch, dass sowohl Ihr Alter, Ihre Nationalität, das Geschlecht und ähnliche Kriterien passen.

Im Gespräch selbst geht es hauptsächlich darum, sich gut verkaufen zu können. Genau das muss der Personalberater in weiterer Folge mit Ihnen machen. Im Regelfall legt er dem Kunden ca. 3 Bewerbungen vor, die er selbst in die engere Wahl genommen hat. Den Deal wird er nur dann erfolgreich machen, wenn es ihm gelingt, Sie bestens anzupreisen und Sie beim ersten Gespräch beim Kunden, halten, was er vorher versprochen hat!

http://www.diebusinesscoach.at/

Das könnte Sie auch interessieren: was läuft falsch bei der Bewerbung?

Dies & Das zum Thema Job