„ich will kündigen, wie mache ich das?“

Haben Sie beschlossen zu kündigen?

Dann gibt es einiges, was Sie beachten sollten:

  1. Informieren Sie sich auf Basis Ihres Arbeitsvertrages, zu welchem Datum UND unter der Einhaltung welcher Frist Sie kündigen dürfen.
  2. Prinzipiell dürfen Sie auch mündlich kündigen. Zum Zwecke der besseren Nachweisbarkeit – insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Kündigungsfrist und des – Termines – sollten Sie die Kündigung schriftlich verfassen.
  3. In kleineren Firmen wird es durchaus möglich sein, die Kündigung persönlich zu überreichen. In größeren Firmen könnte es ratsam sein, die Kündigung eingeschrieben zu übermitteln. Bedenken Sie die Möglichkeiten hinsichtlich Ihres besonderen Einzelfalles. Bei der persönlichen Übergabe bestehen Sie darauf, dass man Ihnen die Übergabe bestätigt!
  4.  Wenn Sie selbst gekündigt haben, haben Sie kein Recht auf Freistellung zur Arbeitssuche! Dieses Recht besteht nur, wenn die Beendigung des Dienstverhältnisses vom Arbeitgeber ausgeht. Abweichungen davon können allerdings im Kollektivvertrag oder individuellen Dienstvertrag vorgesehen sein.
  5. Sollten Sie selbst die Kündigung ausgesprochen haben, so entsteht der Anspruch auf Arbeitslosenentgelt frühestens nach Ablauf von 4 Wochen nach Auflösung des Dienstverhältnisses.
  6. Mit der Kündigung haben Sie Anspruch auf Auszahlung der aliquoten Anteile von Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration, die vom Arbeitsjahr bemessen werden. Wichtig dabei ist, dass manche Firmen andere Fristen hinsichtlich des Arbeitsjahres haben. Dieses muss sich nicht zwangsläufig mit dem Kalenderjahr decken.
  7. „Abfertigung alt“ – Sollte Ihr Dienstverhältnis vor 2003 begründet worden sein, so haben Sie Anspruch auf Abfertigung, die sich nach der Dauer der Zugehörigkeit in Ihrem Unternehmen richtet!

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was heißt denn Unique Selling Proposition (USP)?

Haben Sie auch Wirtschaft studiert? Auch ein Auslandsjahr hinter sich? Sprechen Sie neben Deutsch und Englisch auch noch eine weitere lebende Fremdsprache? So wie viele andere auch?

Was genau ist an Ihnen so besonders? Warum sollte man Sie anstellen, wo man doch unter so vielen gleich gut gebildeten und erfahrenen Jobkandidatinnen wählen kann.

Das Geheimnis liegt in Ihrem Alleinstellungsmerkmal. Irgendwas das nicht 100 andere genauso vorweisen können. Unique Selling Proposition stellt ihren Wettbewerbsvorteil dar, mit dem Sie sich von einer repräsentativen Vergleichsgruppe abheben.

Haben Sie vielleicht besondere Computerkenntnisse? Haben Sie an einem interessanten Projekt mitgearbeitet? Bringen Sie eine Stärken mit, die bereits in der Vergangenheit aufgefallen ist? Haben Sie ein Schulprojekt gewonnen oder eine besondere Auszeichnung erhalten? Wenn das der Fall ist, nutzen Sie Ihre Chance und stellen Sie schon im Motivationsschreiben fest, was Sie von anderen abhebt!

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Resilienz – ein neues Modewort?

nach Diversity und Gender gibt es eine neue Eigenschaft, die schon Einzug in den Career Monitor gefunden hat. Damit wird sie in den Kreis der Eigenschaften aufgenommen, die RecruiterInnen sich von BewerberInnen erwarten.

Aber was versteht man darunter eigentlich?

Liest man sich die Definitionen durch, die Google dazu hergibt, muss man unweigerlich an den Spruch „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!“ denken.

Das Wort „Resilienz“ wird vom  lateinischen resilio (abprallen, zurückspringen) abgeleitet, kommt aus der Physik u. bezeichnet in der Materialforschung hochelastische Werkstoffe, die nach jeder Verformung wieder ihre ursprüngliche Form annehmen.

Es beschreibt also die Fähigkeit, Lebenszyklen unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und sich daraus weiterzuentwickeln.

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„Sind Sie kommunikationsfähig“?

Die meisten Bewerber würden diese Frage ohne zu zögern mit einem klaren „Ja“ beantworten. Würde ich sie allerdings fragen, was sie darunter verstehen, würden die Antworten mit Sicherheit sehr vielfältig ausfallen!

Kommunikationsfähigkeit ist die häufigste soziale Kompetenz, die  gemäß aktuellem Career Monitor von heimischen Recruitern gefordert wird.

Kommunikationsfähigkeit besteht aus mehreren Aspekten. Um tatsächlich kommunizieren zu können, ist relevant, erkennen zu können, was das Gegenüber möchte. Es setzt also voraus, dass man aktiv zuhören kann, was  bedeutet, dass man das Gesagte nicht nur hört, sondern auch tatsächlich versteht, was das Gegenüber meint. Es kann daher sinnvoll sein, nachzufragen bzw. das Gesagte zu wiederholen, um die Botschaft mit eigenen Worten zu erfassen. Besonders wichtig ist dieser Aspekt, wenn Begrifflichkeiten verwendet werden, die viele Interpretationsmöglichkeiten beinhalten.

Botschaften enthalten einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt. Je „gesünder“ die Beziehung zum Gegenüber ist, desto mehr tritt der Inhaltsaspekt in den Vordergrund. Bestehen Konflikte mit dem Gegenüber sollte man darauf achten, dass es nicht zu sogenannten versteckten Botschaften kommt, die Vorwürfe oder Anschuldigungen enthalten.

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Was heißt „unternehmerisch Denken“ eigentlich?

Gemäß dem aktuellen Career Monitor 2018  ist die Eigenschaft unternehmerisch denken zu können immer noch die am meisten gesuchte Eigenschaft bei heimischen Recruitern. Doch was versteht man darunter eigentlich?

Mit Sicherheit würde man auf diese Frage viele verschiedene, sehr subjektive Antworten erhalten. Ich möchte daher den Versuch starten, das unternehmerische Denken zu definieren.

Allem Voran ist das Ziel eines Unternehmens Gewinn zu machen! Das unternehmerische Denken muss also sowohl Umsatzsteigerung als auch Kostensenkung im Fokus haben.

Unternehmerisches Denken ist gleichzeitig strategisches Denken. Man muss in der Lage sein, längerfristig zu denken und auch die Folgen aktuellen Handelns für die Zukunft abschätzen können.

Unternehmerisches Denken bedeutet auch, in der Lage zu sein,  vernetzt zu denken. Ein Unternehmen steht in Konkurrenz zu anderen, ist von den Mechanismen des Marktes abhängig und weist – je nach Größe – oft, komplexe Zusammenhänge auf. Unternehmerisches Denken bedeutet also auch das Zusammenspiel dieser Aspekte berücksichtigen zu können.

Nicht zuletzt bedeutet unternehmerisches Denken ein Mindestmaß an Wissen über Finanzmanagement. Darunter versteht man Budget- und Forecast Planungen, Finanzanalysen, Buchhaltungsaspekte und Key Performance Indikatoren (KPI).

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„mein derzeitiger Job ist langweilig“

Dass man gerne mehr leisten möchte und deshalb einen neuen Job sucht, ist eigentlich erfreulich für jeden neuen Arbeitgeber. Allerdings sollte man darauf achten, wie man diesen Wechselbeweggrund formuliert!

Sinnvoll ist, dabei nicht den alten Job in den Vordergrund zu stellen und sich darüber auszulassen, wie eintönig und langweilig die Arbeit ist. Anstelle dessen sollte man seine Vorzüge sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht in den Vordergrund stellen. Formulierungen in der Art, dass man “ … sein fachliches Know How derzeit nicht einsetzen könne …“, oder „… daran interessiert ist, sich persönlich mehr in Entscheidungsprozesse einzubringen“ oder “ … viele kreative Ideen hat, mit denen der Erfolg des Unternehmens gesteigert werden kann …“ wirken dabei wesentlich interessanter, als nur die Anmerkung, dass man sich im derzeitigen Job langweilt und deshalb dort weg möchte!

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Motivationsschreiben erster Satz

Erfahrungsgemäß ist das Motivationsschreiben der verhassteste Teil der Bewerbungsunterlagen.

„Wie fang ich an?“, „Was wollen die hören?“, „Wozu brauche ich überhaupt ein Motivationsschreiben, im Lebenslauf steht doch eh schon alles?“ sind Fragen, die oft gestellt werden.

Das Motivationsschreiben hat den Sinn, in kurzen Worten auf den Punkt zu bringen, warum gerade Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden sollten. Es muss, wie der Name schon sagt, das Motiv beinhalten, warum gerade Sie für die Stelle geeignet sind und warum Sie eingeladen werden sollten!

Zu meinem persönlichen Entsetzen musste ich feststellen, dass in Lehrbüchern des 21. Jhdt. geraten wird, mit der Floskel „Hiermit bewerbe ich mich auf die in xy ausgeschriebenen Stelle“ zu beginnen. Vermeiden Sie bitte derart Selbstverständliches! Der Recruiter weiß im Regelfall, wo er sein Inserat veröffentlicht hat.  Auch dass Sie sich bewerben wollen, sollte spätestens in der Betreffzeile klar sein.

Im Idealfall können Sie sich in der ersten Zeile auf ein geführtes Telefonat oder auf ein Gespräch beziehen.  Andernfalls sollten Sie versuchen, durch einen „knackigen“ Einstieg das Interesse des Lesers zu wecken. Denken Sie dabei an Bücher, die Sie gerne lesen! Diese verfügen bereits in den ersten Sätzen über irgendetwas, was Ihr Interesse weckt und Lust macht, weiter zu lesen! Ich empfehle Ihnen daher bereits im ersten Satz einen Bezug zum Inserat herzustellen und darzulegen, was genau Ihr Interesse für den Job geweckt hat!

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was haben meine Unterlagen mit meinen Fähigkeiten zu tun?

Kürzlich las ich diese Frage in einem Facebookpost!

Ich war sehr überrascht über diese Frage, liegt doch die Antwort auf der Hand!

Ein Recruiter schließt von Ihren Unterlagen auf Ihren Arbeitsstil! Ist die Bewerbung schlampig, unübersichtlich und unstrukturiert, so werden Sie sie es auch mit der Qualität Ihrer Arbeit nicht allzu genau nehmen. Das Layout Ihrer Unterlagen entscheidet darüber, ob der Recruiter überhaupt gewillt ist, sich Ihre Bewerbung näher anzusehen. Das mag Ihnen nicht gerecht erscheinen und vielleicht auch kleinkariert, denn eigentlich sollte der Inhalt ausschlaggebend sein. Trotzdem ist die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch von der Sympathie abhängig, die beim Begutachten Ihrer Unterlagen erzeugt werden!

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7 häufige Fehler bei Bewerbungen als Führungskraft

Sie wollen sich als Führungskraft bewerben?

Leider sehe ich sehr häufig Fehler, die Sie vermeiden sollten!

  1. besonders Menschen, die eine lange Karriere hinter sich haben, neigen dazu, in Ihre Bewerbungsunterlagen sämtliche Informationen zu Ihrer Person packen zu wollen. Viele dieser Themen sollten aber erst im Bewerbungsgespräch erörtert werden. Reduzieren Sie Ihre Unterlage daher auf das Wesentliche!
  2. Oft sehe ich, dass Bewerbungsschreiben eine Aneinanderreihung von leeren Floskeln darstellen. Die Kunst der erfolgreichen Bewerbung besteht allerdings darin, ein Bild über die bisherigen Tätigkeiten in relevantem Bezug zur angestrebten Stelle zu zeichnen. Beschreiben Sie Positionen der Vergangenheit, die Fähigkeiten für die angestrebte Stelle unter Beweis stellen.
  3. Führungskräfte müssen besonders strukturiert und klar in ihrer Sprache sein, sind dies doch Aspekte, die in der Führungsarbeit einen wesentlichen Teil des Erfolgs ausmachen. Gelingt es Ihnen nicht, in ihren Unterlagen Dinge auf den Punkt zu bringen, stellen Sie sich selbst kein gutes Zeugnis aus.
  4. Manager werden an Erfolgen gemessen. Daher ist es wichtig, bisherige Erfolge in geeigneter Form im CV darzustellen.
  5. Ihr Foto muss jene Eigenschaften transportieren, die für eine Führungskraft wesentlich sind. Das sind insbesondere Durchsetzungsvermögen, Klarheit und Seriosität. Es muss Ihnen gelingen, mit Ihrem Foto nachzuweisen, dass Sie ein Vorbild für Ihre zukünftigen MitarbeiterInnen sind.
  6. Lassen Sie Ihre Unterlagen von jemandem gegenlesen. Rechtsschreib- bzw. Flüchtigkeitsfehler stellen bei Bewerbungsunterlagen für Führungspositionen jedenfalls ein Ausschlusskriterium dar.
  7. Immer wieder sind Führungskräfte überrascht, wenn ich Ihnen rate, Ihre Gehaltsvorstellungen bereits im Motivationsschreiben darzulegen. Führungskräfte aber wissen, was Sie wert sind und was Sie wollen. Besitzen Sie nicht das Selbstbewusstsein, diese Angabe zu machen, sind Sie wahrscheinlich für den angestrebten Job nicht geeignet!

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illegale Konkurrenzklauseln

Viele Unternehmen wollen sich davor schützen, dass im Falle der Trennung von MitarbeiterInnen vom Unternehmen deren unternehmens- oder branchenspezifisches  Know How in einem anderen Unternehmen eingesetzt wird.

Um dies zu gewährleisten, greifen Unternehmen oft zu sehr drastischen Mitteln und verfassen Konkurrenzklauseln, die zum Inhalt haben, dass der(die) Mitarbeiter(in) mehrere Monate, oft sogar ein ganzes Jahr, nicht mehr in der Branche bzw. bei einem Konkurrenzunternehmen  arbeiten dürfte. Dies soll oft auch bei Kündigung durch den Arbeitgeber gelten.

Konkurrenzklauseln, die faktisch ein Berufsverbot zum Inhalt haben, sind illegal und können daher getrost unterschrieben werden, da sie niemals einklagbar sind!

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