kooperativer Führungsstil

Beim kooperativen Führungsstil werden MitarbeiterInnen in die Entscheidungen der Führungskraft eingebunden. Aufgaben werden an die Mitarbeiter (in kleinen Dosen) delegiert, die unter Anleitung und Kontrolle gelöst werden. Die Letztentscheidung liegt bei der Führungskraft, die auch die Verantwortung für die Aufgabe trägt.

Bei diesem Führungsstil wird der Mitarbeiter stark gefördert und unterstützt. Er erhält die Gelegenheit in die Aufgaben und das Unternehmen hineinzuwachsen und beginnt sich schrittweise mit dem Unternehmen zu identifizieren.

Der Aufwand der Führungskraft ist während dieser Phase hoch und gleitet allmählich – je nach Eignung in den relationären Führungsstil über.

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relationärer Führungsstil

Beim kooperativen Führungsstil herrscht zwischen Führungsperson und Mitarbeiter(in) ein Klima von gegenseitigem Vertrauen. Die Führungsperson delegiert Aufgaben und Verantwortung (die Letztverantwortung bleibt jedoch immer bei der Führungskraft!) und motiviert dadurch den Mitarbeiter zu eigenem Denken und der Lösungsfindung.

Dieser Führungsstil setzt voraus, dass Vorgesetzte(r) und MitarbeiterIn einander bereits über längeren Zeitraum kennen und beide Seiten einschätzen können, inwieweit sie Handlungsspielräume zulassen bzw. nutzen können.

Dieser Führungsstil führt zu mehr Eigenverantwortung der MitarbeiterInnen und deren höherer Identifikation mit dem Unternehmen, da sie mit eigener Leistung am Erfolg des Unternehmens beteiligt sind. Zugleich bietet dieser Führungsstil eine höhere Kreativität hinsichtlich der Arbeitsergebnisse und fördert die Eigeninitiative.

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autoritärer Führungsstil

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wort „autoritär“ ein negatives Verhalten. Im Zusammenhang mit der Führung bedeutet das aber keineswegs einen besonders bösartigen Vorgesetzten zu haben.

Es gibt Situationen im Berufsleben, in welchen es erforderlich ist, dass der oder die Vorgesetzte die Führungszügel besonders straff in die Hand nimmt. Das bedeutet, dass er oder sie genaue Anweisungen gibt, den MitarbeiterInnen sehr detailliert erklärt, wie sie Aufgaben zu erledigen haben und auch die Ergebnisse engmaschig kontrolliert.

Dieser Führungsstil ist dann notwendig, wenn Menschen genaue Orientierung brauchen, um ihren Job erledigen zu können. Das ist gerade dann der Fall, wenn sie neu ins Unternehmen eintreten, wenn sie mit neuen Aufgaben betraut werden oder sich sogar das ganze Unternehmen im Umbruch befindet und somit das Orientierungsbedürfnis aller hoch ist.

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Führungsstil – was ist das überhaupt?

Ich habe in meinem beruflichen Leben viele Führungskräfte erlebt. Die wenigsten haben sich bewusst zum Thema Führungsstil Gedanken gemacht! Die meisten agierten nach dem Motto, wenn ihr Name im Organigramm ganz oben steht, dann ist doch allen klar, dass sie der Chef sind!

Bei oberflächlicher, kurzfristiger Betrachtung mag das sogar stimmen. Schaut man hinter die Kulissen sieht man schnell, ob der (Führungs-)Stil mit dem der Vorgesetzte agiert, auch tatsächlich die gewünschten Reaktionen bei den MitarbeiterInnen auslöst.

Den wenigsten Führungskräften ist bewusst, dass es sich beim Führungsstil um eine Grundhaltung und daran orientierten Verhaltensweisen handelt, die bewusst eingesetzt werden müssen.

Der Führungstil und die damit verbundenen Werkzeuge müssen individuell je MitarbeiterIn und Situation angewandt werden. Ein großer Fehler ist, alle MitarbeiterInnen in allen (Berufs-)Lebenslagen gleich zu behandeln.

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„die sollen meine Unterlagen genau lesen!“

Kürzlich hörte ich von einem Kandidaten, dass die Firma bei der er sich bewirbt, „… halt seine Unterlagen genau lesen und interpretieren sollen …“ , um herauszufinden, ob sie einen Job für ihn haben.

Leider ist das die ganz falsche Einstellung und zeigt, dass der Kandidat sich nicht in sein Gegenüber hineinversetzt. Die Firma die einen Job ausschreibt, wird von vielen Zusendungen überhäuft. Sie kann sich aus vielen guten Unterlagen die besten Bewerber aussuchen. Die Recruiter haben es also nicht notwendig, sich im Detail aus den Unterlagen herauszusuchen,  was der Bewerber anzubieten hat. Nicht weil Recruiter generell überheblich wären, sondern, weil es auf eine Position sehr viele Kandidatinnen gibt.

Je genauer eine Annonce studiert wird, je besser man die darin geforderten Kenntnisse an Beispielen aus der beruflichen Vergangenheit darstellt und je sympathischer die Unterlagen aufbereitet sind, desto größer sind die Chancen zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden!

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Was der Rechtschreibfehler in meinen Bewerbungsunterlagen über mich aussagt!

In einer Zeit, die immer schneller wird, legen immer weniger Menschen darauf wert, korrekt zu schreiben. Oft wird demjenigen, der Rechtschreibfehler kritisiert, Kleinlichkeit vorgeworfen.

Was aber sagt es über Sie aus, wenn Ihre Unterlagen Rechtschreibfehler aufweisen?

Am wahrscheinlichsten ist, dass Sie die korrekte Schreibweise eines Wortes tatsächlich nicht kennen. Das wäre schlecht und führt im Fall, dass Sie sich auf eine Stelle bewerben, wo gerade richtiges Schreiben Voraussetzung ist, zu einem sofortigen Ausscheiden Ihrer Unterlagen.

Oftmals sind es Schlampigkeitsfehler. Damit vermitteln Sie die Botschaft, dass es Ihnen die Mühe nicht wert ist, Ihre Unterlagen einer Überprüfung zu unterziehen. Damit drücken Sie letztlich mangelnde Wertschätzung Ihrem Gegenüber aus. Wenn es Ihnen schon in Ihrer Bewerbung – wo Sie sich im besten Licht zeigen sollten – die Mühe nicht wert ist, wie sieht es dann erst mit Ihrem zukünftigen Einsatz aus?

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Wieso ist die Form meiner Unterlagen wichtig?

Wir leben in einer Gesellschaft, die großen Wert darauf legt, dass alle Menschen gleich sind und die gleichen Chancen haben sollen. Das führt auch dazu, dass von der EU eine einheitliche Formatvorlage für Lebensläufe kreiert wird (EUROPASS) und dass man aufgrund von Alter, Geschlecht, Religion, etc. nicht diskriminiert werden darf.  Wir versuchen also durch Gesetze unsere Individualität zu beseitigen.

Gerade diese Individualität ist es aber, die uns im Bewerbungsprozess einen Vorteil verschaffen kann, wenn es uns gelingt, auf unsere Vorzüge gegenüber anderen hinzuweisen! Das fängt bereits beim ersten Anblick Ihrer Unterlagen an.  Sehen Sie ansprechend aus? Hat ein(e) Personalist(in) Lust hineinzuschauen? Wirken sie sympathisch?

Denken Sie daran, wenn Sie ein Buch in die Hand nehmen. Ist es für Sie wichtig, dass Sie von der Aufmachung angesprochen werden? Ist das Format für Sie wichtig? Gibt es Schriftarten die Ihnen angenehmer sind als andere? Ich bin überzeugt davon, dass die meisten Menschen diese Fragen mit „ja“ beantworten. Ich kann Ihnen garantieren, dass es auch bei Ihren Unterlagen so ist!

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Warum soll ich mir Gedanken über die Schrift machen?

Wenn Personalisten jeden Tag 100te Bewerbungen lesen müssen, dann haben sie sich rasch an einer Schrift satt gesehen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Ihre Bewerbung als unsympathisch wahrgenommen wird. Fatal, wenn die Zeit des Personalisten drängt und er rasch aussortiert.

Wenn man aber eine Schrift verwendet, die nicht jeder verwendet, dann könnte man den Effekt erzielen, dass die Bewerbung besonders ins Auge sticht!

Sie sollten daher keinesfalls „Times New Roman“ oder „Arial“ verwenden, da diese zu den gängigsten Schriften zählen.

Suchen Sie sich eine Schrift aus, die gut lesbar ist, Ihnen gefällt und die über keine Serifen verfügt, da diese wenig seriös wirken.

Denken Sie daran, dass auch Brillenträger die Schrift am PC gut lesen können soll. Fragen Sie dazu jemanden um Rat, der schon ein bisschen älter ist!

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Soll ich ein Bewerbungsvideo machen?

Die gleiche Frage wie beim Bewerben mit eigener Homepage stellt sich natürlich auch beim Bewerben mit einem Bewerbungsvideo!

Wenn man sich im Vorfeld keine Gedanken darüber macht, wie man den Recruiter einer Firma dazu bringt, sich sein Video anzusehen – viel schlimmer noch, wie man dieses überhaupt an den Recruiter übermittelt, braucht man sich keine Gedanken über den Inhalt machen!

Aktuell gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Ihr Bewerbermanagement zu automatisieren. War es in der Vergangenheit noch so, dass man eine Postadresse oder später eine email Adresse hatte, an die man seine Unterlagen schicken konnte, ist jüngst immer stärker beobachtbar, dass man sich nur mehr online bewerben kann, indem man seine Unterlagen im Netz hoch lädt. In vielen Fällen verrät das Inserat auch keinen Ansprechpartner mehr, weshalb es schwierig wird, herauszufinden, wer im Unternehmen für die konkrete Ausschreibung zuständig ist.

Daher glaube ich, dass es nur in Fällen, wo das Inserat einen konkreten Ansprechpartner auflistet, sinnvoll sein kann, sich auch per Video zu bewerben.

In jedem Fall sollte die Bewerbung aber ergänzend auch aus einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf bestehen!

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Bewerben mit eigener Homepage?

Mittlerweile sind einige Bewerber auf die Idee gekommen, eine eigene Homepage für Ihre Jobsuche zu gestalten.

Die Idee an sich ist natürlich nicht schlecht, aber ich befürchte, dass sie in vielen Fällen – noch – nicht zielführend ist.

Große Firmen haben in den vergangenen Jahren begonnen, Ihr Bewerbermanagement zu strukturieren und zu digitalisieren. Dabei verwenden die Meisten Datenbanken in denen sich Bewerber registrieren müssen und ihre Bewerbungsunterlagen hochladen sollen.

Wenn aber die Bewerbung in Form einer Homepage gestaltet wird, dann hat man nichts hochzuladen. Diese Datenbanken werden automatisiert ausgelesen und der Computer erledigt in der Regel auch die Vorselektion. Daraus folgt, dass in vielen Fällen die Bewerbung niemals auf den Tisch bzw. Desktop eines Menschen landet, der sich im Bestfall tatsächlich die – wahrscheinlich mit viel Mühe erstellte – Homepage ansehen wird.

Wenn Sie allerdings eine andere Form gefunden haben, wie Sie die Recruiter einer Firma auf Ihre Homepage aufmerksam machen können, dann heben Sie sich mit der neuen Form der Bewerbung sicher von der Masse ab!

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